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	<title>Blogboys &#187; Rezension</title>
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	<description>Vérollet . Ridder . Freise</description>
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		<title>Beleidigt vom Nobelpreisträger</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 22:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen habe ich bereits in so einigen Wohngemeinschaften gelebt und darunter war auch manche spannende Konstellation von Bewohnern zu verbuchen

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/13/allgemeines/das-netz-nervt-mich.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Netz nervt. Mich.'>Das Netz nervt. Mich.</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/10/kultur/spon-uber-den-tag-an-dem-jennifer-connelly-still-stand.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: SPON über den Tag, an dem Jennifer Connelly still stand.'>SPON über den Tag, an dem Jennifer Connelly still stand.</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/03/2299661653_b1c15b4a4a.jpg" alt="2299661653_b1c15b4a4a" title="" width="500" height="328" class="alignnone size-full wp-image-1863" /></center></p>
<p><strong>Inzwischen habe ich bereits in so einigen Wohngemeinschaften gelebt und darunter war auch manche spannende Konstellation von Bewohnern zu verbuchen, mit reichlich skurrilen Situationen und Erzählstoff für Äonen. Aber einmal abgesehen vom Leben miteinander werden Leute in der Regel auch von anderen Menschen besucht, die wiederum ebenfalls viele Geschichten im Repertoire besitzen.</strong></p>
<p>So bekam zum Beispiel mein früherer Mitbewohner Mark in einer meiner WGs in meiner regionalen Zwischenstation Minden eines Tages Aufwartung von seinen Eltern. Inzwischen wesentlich reicher an Lebenserfahrung als wir, glänzten die Augen seiner Mutter, als sie von ihrer Zeit als Lektorin bei einem Verlag erzählte. Sie betreute offenbar Schriftsteller auf ihren Lesereisen, sorgte für deren Hotelunterkunft, das Essen und alles Weitere. Einst musste sie Günter Grass wegen einer Kleinigkeit erzürnt haben. Was der Grund für seine Zerknirschung war, verriet sie nicht, aber sie freute sich diebisch, als sie erzählte, wie er sie am Telefon deshalb beleidigte, dabei die Worte „<em>Sie eingebildete Verlagsfotze</em>“ verwendete und daraufhin den Hörer auf die Gabel warf.</p>
<p>Einen Literaturnobelpreisträger nicht nur auf sich aufmerksam zu machen, sondern ihn darüber hinaus derart emotional aufzubringen, dass er solche drastischen Begriffe in den Mund nimmt, das muss man erst einmal leisten. Auch mein Oberkörper würde sich wie derjenige von Marks Mutter vor Stolz im Sofa aufrichten, wenn ich derlei erzählen könnte.</p>
<p>Diese Anekdote hat meine Lesart von Grass aber keinster Weise verändert. Die paar (frühen) Romane von ihm, die ich kenne, habe ich noch immer als gut und angenehm in Erinnerung. Selbst wenn er ein aufbrausender Charakter sein sollte: Na und? In jedem ersten Germanistiksemester lernen die Studenten, dass die Person des Autors für das Werk nicht relevant zu sein hat. Und einmal davon abgesehen war die Geschichte der Frau Verlagsmama schließlich auch nur literarischer Gossip.</p>
<p>Es ist also nicht unbedingt statthaft, den Lifestyle des Schreibers bei der Bewertung von dessen Werk hinzuzuziehen. Aber mal zugegeben, es hat schon etwas boulevardesk-interessantes. </p>
<p>Anlässlich der Leipziger Buchmesse hatte sich <a href="http://www.faz.net/s/Rub642140C3F55544DE8A27F0BD6A3C808C/Doc~EB892DD60722A48D4BED979BBE41ADA79~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">die Feuilletonredaktion der F.A.S. für das Experiment entschieden, einmal einige „Verrisse“ über Bestseller zu schreiben</a>, wohl wissend, dem „Verriss haftet immer etwas Peinliches an“. Diese Vorgabe muss ein wahres Fest für die Redakteure gewesen sein, denn die Artikel lesen sich allesamt unterhaltsam bissig-ironisch.</p>
<p>Bernhard Schlinks „Der Vorleser“ bekommt sein Fett weg („Ein Buch wie eine Kotztüte. Man weiß, was kommt.“), Gabriel García Márquez „Hundert Jahre Einsamkeit“ wird zu Recht (!) zerpflückt. „Nathan der Weise“, „Der Steppenwolf“, „Die Vermessung der Welt“: Vor nichts wird Halt gemacht. Bei Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“ wird der Autor des Artikels dann gar persönlich.</p>
<blockquote><p>
In Huxleys Albtraum gehen alle mit allen ins Bett und betäuben sich mit Rauschgift. Er selber aber hat, das ist das Lustigste, durchaus mit anderen Gelangweilten rumgemacht, wo er konnte, und fraß alle Drogen, die er kennenlernen durfte.</p></blockquote>
<p>Alle diese böswilligen Kritiken machen Spaß, sie zu lesen, man merkt, wie sich dort eine Redaktion an Büchern austobt, die sie seit jeher genervt haben. Das ist unterhaltsam und man weiß: Ist ja eh nicht so gemeint. In diesem Kontext darf auch einmal der Schriftsteller selbst dran glauben. „Schöne neue Welt“ habe ich als gruselige Dystopie gelesen und währenddessen nichts von Huxleys Drogenkonsum gemerkt.</p>
<p>Die Bücher dieses speziellen Literaturteils haben es auch nicht länger nötig, kritisiert zu werden. So oder so sind sie bereits Verkaufsschlager und teilweise sogar Klassiker. Für diejenigen, die noch bekannt werden müssen, sind die Verlage dankbar um jede erhitzte Debatte, allein, um im Gerede zu sein.<br />
Wenn es den Verkaufszahlen förderlich ist, dann kann es dem Vertrieb eines Buchs nur recht sein, die besonders schillernde Figur des Autors zu lancieren. Mensch, was der Typ wohl so schreibt? Muss ich kaufen!</p>
<p>Und mir fällt soeben auf, dass ich nicht mehr weiß, worauf ich hinaus wollte. Ich habe den roten Faden verloren und habe nach diesem Exkurs den Eindruck, mir würde sowieso niemand mehr glauben, dass sich gut zwischen Werk und Leben trennen ließe.</p>
<p>Aber wenn Ihr mir das nicht mehr abkauft, dann könnte ich auch ein bisschen aus dem Bielefelder Literaturuntergrunds-Nähkästchen plaudern. Vorausgesetzt natürlich, Ihr lest und kauft danach mehr von uns. Will jemand wissen, was Mischa seinen Verlagsbetreuern telefonisch an den Kopf wirft? Oder wie viel Zitronenlimonade wir konsumieren?</p>
<p>(<a href="http://www.flickr.com/photos/24258698@N04/2299661653/">Foto</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/24258698@N04/">andronicusmax</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">Lizenz</a>)</p>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/ca5da4d279474252b31821292124083e" width="1" height="1" alt=""/></p>


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		<title>&#8220;The Fall&#8221;: Wenn je das Wort berauschend Berechtigung hatte&#8230;</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/02/03/featured/the-fall-wenn-je-das-wort-berauschend-berechtigung-hatte.html</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 22:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischa-Sarim Verollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<category><![CDATA[Feine Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Sneak]]></category>

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		<description><![CDATA[Hätten wir nicht erst Februar würde ich jetzt laut rufen "Film des Jahres"! Worum es geht? Um "The Fall" von Tarsem Singh.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/01/09/featured/terminator-scc.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Terminator S.C.C.'>Terminator S.C.C.</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/05/kultur/how-to-lose-friends-and-alienate-people-%e2%80%93-new-york-fur-anfanger.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: How to lose friends and alienate people – New York für Anfänger'>How to lose friends and alienate people – New York für Anfänger</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/05/06/kultur/trailer-zu-boy-a.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Boy A'>Boy A</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selten, dass man aus dem Kino kommt und denkt: Wow! Das habe ich noch nie gesehen! So geschehen heute abend in SCHMITTIs Sneak Preview (wie macht er das nur immer wieder): Es lief <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Fall_(2006_film)">&#8220;The Fall&#8221;</a> von Tarsem Singh, dem visionären Regisseur des großen-aber-sehr-ansehnlichen Quatsches &#8220;The Cell&#8221;. Aber während &#8220;The Cell&#8221; ein ziemlich schlechter Film war, liefert er mit seinem neuen Streifen, an dem er angeblich 17 Jahre gearbeitet hat, ein Meisterwerk, ein Fest der Sinne ab. Wenn je das Wort berauschend Berechtigung hatte, dann hier.</strong></p>
<p>Dabei wird eine Inhaltsangabe diesem <a href="http://www.imdb.com/title/tt0460791/">Kleinod auf Zelluloid</a> nicht gerecht. Denn die Synopsis &#8211; ein Hollywood-Stuntman besticht ein fünfjähriges Mädchen mit einer Märchenerzählung rund um unerfüllte Liebe und Rache um an Morphium zu kommen, wobei sich Fantasie und Realität immer mehr vermischen und immer mehr Personen und Ereignisse aus der realen Umgebung in die Erzählung einfließen, bis die Geschichte davon völlig absorbiert wird &#8211; kann nicht annähernd widerspiegeln, was den Zuschauer bei diesem Fest der Sinne erwartet.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 350px"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2070/1559215879_9fd9347016_o.jpg" rel="shadowbox[post-1607];player=img;"><img title="The Fall" src="http://farm3.static.flickr.com/2070/1559215879_9fd9347016_o.jpg" alt="Eine Szene aus The Fall" width="340" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Szene aus &quot;The Fall&quot;</p></div>
<p>&#8220;The Fall&#8221; wurde in über 20 Ländern gedreht und zeigt Locations &#8211; Landschaften wie Gebäude &#8211; die man so nie oder selten auf der Leinwand portraitiert gesehen hat. Nicht nur einmal erinnerten mich Einstellungen an Fotografien von Yann Arthus Bertrand oder Andreas Gursky. Dabei ist das Tadj Mahal das einzige wirklich weitflächig bekannte Gebäude in dem Film, wenn man mal von Octopussys Palast oder der Karlsbrücke absieht, die ebenfalls vorkommen. Klar, manches kommt einem bekannt vor, aber die Art und Weise, wie Tarsem Singh Erzählung und Lokationen miteinander verwebt ist atemberaubend und lässt einem bei jeder neuen Einstellung noch benommener im Kinosessel zurück. Egal, ob ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Sun_Dial_Ved_Shala_Ujjain.jpg" rel="shadowbox[post-1607];player=img;">Sonnenuhr-Labyrinth</a>, das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Lamayurumon.jpg" rel="shadowbox[post-1607];player=img;">Lamayuru-Kloster</a>, eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:ChandBaori.jpg" rel="shadowbox[post-1607];player=img;">unfassbare Treppenmauer</a>, die faszinierende <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:JodhpurIndia.jpg" rel="shadowbox[post-1607];player=img;">blaue Stadt</a> oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:NorthIndiaCircuit_100.jpg" rel="shadowbox[post-1607];player=img;">das größte Tor der Welt</a> in Indien &#8211; Singh schafft Bilder die hängen bleiben und selbst dem notorisch misanthropischen Filmkritiker Schmolli die Sprache verschlagen (vergleicht obige Bilder mal mit <a href="http://www.imdb.com/title/tt0460791/">Stills aus dem Film</a>). Klar, man kann Singh filmische und erzählerische Taschenspielertricks vorwerfen &#8211; aber ist verzaubert werden nicht genau das, was man von Kino erwartet?</p>
<p>Und genialerweise vergisst der Regisseur bei aller Liebe zur filmischen Opulenz das Erzählen nicht. Und das macht er auf eine sehr bezaubernde Art und Weise mit exzellenten und &#8211; vor allem in der Gestalt der jungen Laiendarstellerin &#8211; herzzereißenden Mimen. Letztendlich ist die Geschichte ein altmodisches Märchen, erzählt mit der Technik von heute und &#8211; das fast Wichtigste &#8211; der richtigen Prise Humor an den absolut richtigen Stellen, die jedwedem Kitsch vorbeugen und dafür sorgen, dass die schlechteste mir an diesem Abend zu Ohren gekommene Kritik &#8220;interessanter Film&#8221; lautete. Kurz: &#8220;The Fall&#8221; ist ein Meisterwerk, und hätten wir nicht erst Februar würde ich mich durchaus aus dem Fenster lehnen und &#8220;Film des Jahres&#8221; proklamieren. &#8220;The Fall&#8221; &#8211; eine wunderbare Fabel über die Macht der Erzählung und die Schönheit dieses Planeten. Und jetzt schaut euch den Trailer an und lasst euch anteasen:</p>
<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=n1YwOybwTrc">Zum Trailer auf YouTube</a></p>
<p>P.S. Natürlich gab es auch eine Show vorab. Aber SCHMITTI mag mir angesichts dieses atemberaubenden Films verzeihen, dass der Teil diesmal zu kurz kommt. Unterhaltsam war&#8217;s allemal. Vor allem die arbeitslose Polin. Kennt ihr noch &#8220;We are unemployed, happy happy unemployed&#8221;? Genau so!</p>
<p>(Bild aus The Fall von <a href="http://www.flickr.com/photos/92014331@N00/1559215879/">blueelephant</a>)</p>


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		<title>Terminator S.C.C.</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 22:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag beginnt auf PRO7 die neue Serie „Terminator S.C.C.“. Die Blogboys haben für Euch die Pilotfolge bereits gesehen.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/10/allgemeines/terminator-salvation-es-geht-los.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Terminator Salvation &#8211; Es geht los'>Terminator Salvation &#8211; Es geht los</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/06/10/kultur/terminator-salvation.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Terminator Salvation'>Terminator Salvation</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/02/05/kultur/was-christian-bale-kann-kann-larry-david-schon-lange.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was Christian Bale kann, kann Larry David schon lange'>Was Christian Bale kann, kann Larry David schon lange</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag beginnt auf PRO7 der Fernsehspin-Off einer der erfolgreichsten Science-Fiction-Trilogien der Filmgeschichte: „<a href="http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/terminator/">Terminator S.C.C.</a>“ Oder wie es im Original etwas aussagekräftiger heißt: „<a href="http://www.imdb.com/title/tt0851851/">Terminator &#8211; The Sarah Connor Chronicles</a>” (Weshalb auf eine Übersetzung bzw. Übernahme des vollständigen Titels verzichtet wurde, lässt sich nur ahnen. Vermutlich, um das Publikum von „<a href="http://www.prosieben.de/music_cd/samil/">Sarah &amp; Marc in Love</a>“ nicht unnötig zu verwirren und letztlich zu vergrätzen.)</p>
<p>Die Blogboys haben weder Kosten (2 Dollar) noch Mühen (mehrer Klicks) gescheut, und sich den Pilot der Serie mittels <a href="http://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewTVShow?id=270794219">des amerikanischen iTunes Stores</a> schon einmal für Euch angesehen und ich fasse hier meine Eindrücke zusammen. Doch eines nach dem anderen. Zuerst einmal zu den Voraussetzungen.</p>
<h2>Terminator 3? Ach du: Scheiße!</h2>
<p>Denn die direkten Voraussetzungen für die Serie könnten besser sein. Waren sowohl der originale „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000176MS6?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000176MS6">Terminator</a>“ und sein legitimer Nachfolger „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0009EK71E?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0009EK71E">Terminator 2 &#8211; Tag der Abrechnung</a>“ noch Meilensteine der Action-Kino-Geschichte, war spätestens nach dem Ausstieg des Terminator-Erschaffers James Cameron und mit Teil 3 „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0002WS21U?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0002WS21U">Terminator 3 &#8211; Rebellion der Maschinen</a>“ der Drops gelutscht. Ein völlig uninspiriertes B-Movie mit zweitklassigen Darstellern und drittklassigen Special-Effects konnte dem Charme seiner Vorgänger nicht gerecht werden. Zumindest nicht bis gut zur Hälfte des Films. Ob es danach noch besser wird, weiß ich nicht. Denn zu diesem Zeitpunkt habe ich den DVD-Spieler gestoppt und für mich einen Schlusstrich unter den Terminator gezogen. Das würde niemand so gut hinkriegen wie Cameron und mit dem Kram würde man wohl in Zukunft (kleines Wortspiel) nichts mehr anfangen können. Doch dann kamen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XdMHxg8AIEE">die Trailer für Teil 4 „Terminator Salvation“</a>, und der scheint nun dann doch wieder ein guter Film werden zu können. Also ein Grund, „Terminator S.C.C.“ eine faire Chance zu geben. Demnach gekauft, runtergeladen und geschaut.</p>
<h2>Schon gesehen: Die Pilotfolge von „Terminator S.C.C.“</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-1237" href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/01/2118233121_9d35916c19.jpg"><img class="size-full wp-image-1237 alignleft" title="2118233121_9d35916c19" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/01/2118233121_9d35916c19.jpg" alt="&lt;a href=" width=" mce_href=" height="500" /></a>Die folgende Rezension ist im Rahmen der Möglichkeiten übrigens frei von Spoilern. Sie bezieht sich, wie erwähnt, auf das amerikanische Original. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass die deutsche Version anders sein wird. Nur leider in deutsch. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Das Setting der Serie ist folgende: „Sarah Connor Chronicles“ beginnt zwischen den Filmen 2 und 3. Sarah Connor lebt noch und hat nur im Sinn, ihren Sohn John &#8211; einen hübschen Bengel im Teenager-Alter &#8211; zu beschützen. Um ihre Tarnung aufrecht zu halten, ziehen die beiden in kurzen Abständen von einem amerikanischen Kaff ins nächste. Stets auf der Flucht vor Terminatoren, die  vor allem John aus bekannten Gründen an den Kragen wollen. Immer wieder gelingt es der Mutter den Sohn zu retten. Doch bereits nach wenigen Minuten der Serie ist dem Zuschauer klar, was Sarah, einmal mehr entkommen, ausspricht: „No one is ever save!“ Und so ziehen sie erneut weiter in eine temporäre Sicherheit und auch die Story schwingt vom ersten Aspekt „Tochter/Sohn-Beziehung unter erschwerten Bedingungen“ hin in ein „Beverly Hills 90210“-Setting an einer High-School, auf der John die niedliche (Hach!) Cameron kennenlernt. Ein scheues „What&#8217;s your name?“ am dem Schulflur scheint wie der Beginn einer zarten Liebe. Für einen Moment scheint normales Leben möglich. Doch dann passiert den Schülern das furchtbarste, was einem Schüler widerfahren kann: Der Lehrer betritt den Raum und bald ist es mit der Romanze vorbei. Denn &#8230; Nein, mehr will ich nicht verraten.</p>
<p>Aber ehrlich sein will ich: „S.C.C.“ braucht gute 20 Minuten, um in Fahrt zu kommen. Alles was einem zu Beginn geboten wird, erscheint bald wie eine Fernsehversion der bereits zur Erschöpfung auserzählten Ereignisse aus den Filmen: Jemand flieht, wird von einem Terminator gejagt, vieles explodiert, alles wird gut. Nur eben in sehr kurz erzählt und nicht ganz so perfekt in Szene gesetzt. Ich war kurz skeptisch, ob das was werden kann.</p>
<p>Doch dann, nach diesem etwas holprigen Start, kommt langsam Pfeffer aufs Brot. Die Protagonisten schälen sich langsam heraus und das Hauptensemble der drei Gejagten macht einen prima Job in dem es der Oberfläche Kontur und Charakter gibt.</p>
<h2>Entdecke die Schauspielhoffnungen Dekker und Glau</h2>
<p>Zum einen ist da der einsame Teenager John Connor, der nichts sehnlicher möchte, als ein ganz normaler Junge sein zu dürfen. Ihn spielt <a href="http://www.imdb.com/name/nm0215281/">Thomas Dekker</a>. Ein wundervoll talentierte Jungschauspieler, der mir bereits in <a href="http://heroeswiki.com/Main_Page">Heroes</a> aufgefallen war. Dort spielte er in Staffel 1 den Jungen <a href="http://heroeswiki.com/Zach">Zach</a>, den Schul-Freund der Cheerleaderin Claire. Dekker bringt in „S.C.C.“ durch sein zurückhaltendes Spiel, geparrt mit der Wut des heranwachsenden  John Connor eine Melancholie in Mimik und Gestik mit, die treffender nicht sein könnte. Eine echte Entdeckung und jemand, den man gerne häufiger in Film und Fernsehen sehen möchte. Vielleicht der Ethan Hawke einer neuen Generation. Man möchte es ihm und den Teenies von heute wünschen.</p>
<p>Johns Mutter Sarah Connor, Namenspatronin der Serie und auf amerikanischen Plakaten als „Mother of Destiny“ verehrt, wird natürlich nicht von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000157/">Linda Hamilton</a> gespielt &#8211; die ist mittlerweile stolze 52. Ihren Part übernimmt (die äußerst attraktive) <a href="http://www.imdb.com/name/nm0372176/">Lena Headey</a>. Einigen eventuell bekannt aus der Comic-Verfilmung „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000RF1200?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000RF1200">300</a>“. Headey macht ihren Job ähnlich hervorragend wie Dekker. Sie bringt dabei zwar nicht ganz die Entschlossenheit ihrer Vorgängerin Hamilton aus „Terminator 2“ herüber. Macht diesen Mangel jedoch durch andere Aspekte wie die ordentlich gespielte manische Beziehung zu John wieder wett.</p>
<p>Zu guter letzt ist da noch ein Juwel: Die niedliche Cameron Philips, die Freundin von John Connor. Und wenn ich vor einiger Zeit in einem Magazin laß, dass sie und damit ihre Schauspielerin <a href="http://www.imdb.com/name/nm1132359/">Summer Glau</a> der heimliche Star der Serie sind, kann ich das nur glauben. Denn selten hat ein so zierliches Wesen so eine Härte und Geradlinigkeit an den Tag gelegt, wie Glau das in diesen ersten hektischen 45 Minuten von „Sarah Connor Chronicles“ tut. Das ist ein perfekter inszenierter Widerspruch, der toll anzuschauen ist und viel Spaß macht. Klasse.</p>
<div id="attachment_1238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a rel="attachment wp-att-1238" href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/01/dekkerglau.jpg"><img class="size-full wp-image-1238" title="dekkerglau" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/01/dekkerglau.jpg" alt="" width="550" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Dekker und Summer Glau auf der WonderCon 2008 in San Diego (Foto: mhuang, Lizenz)</p></div>
<h2>Was gibt es noch zu sagen?</h2>
<p>Sieht man über einige Unzulänglichkeiten hinweg (In einer Szene verbarrikadiert sich Sarah erfolgreich hinter einem Ohrensessel, der mehrere gezielte Schüsse aus einer Pistole abhält.) bleibt am Ende erstklassige Fernsehunterhaltung übrig. Besonders das Finale des Piloten, der Schluss-Monolog und irgendwie vor allem die letzte Einstellung von Cameron, wie sie durch die Tür geht machen neugierig auf weitere Folgen und ich freue mich neben LOST &#8211; das am selben Abend direkt im Anschluss in einer neuen Staffel läuft und wozu Mischa bald ein paar Infos hat &#8211; auf ein neues Serien-Highlight auf PRO7.</p>
<p>Natürlich bleibt abzuwarten, ob die Macher von „S.C.C.“ die Chance nutzen, die ihnen das prinzipielle „Terminator“-Franchise bietet und sie nicht der Versuchung obliegen, einfach eine „Maus &amp; Katze“-Geschichte nach der anderen zu erzählen. Das Setting haben sie jedenfalls, die Charaktere sowieso und dass es an den Schauspielern scheitern wird, kann ich nicht glauben. Also: Vergessen wir „Terminator 3“ &#8211; jeder kann mal einen Fehler machen &#8211; und geben wir der Zukunft eine Chance.</p>
<p><strong>„Terminator S.C.C“ ist ganz klar: Eine Blogboys-Empfehlung.</strong></p>


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		<title>Batman. „Schon wieder!” und „Nie mehr?”</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 22:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus der Weihnachts-Lethargie erwacht und das neue Jahr im Blick hier zweimal Batman-Content.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Weihnachts-Lethargie erwacht und das neue Jahr im Blick hier zweimal Batman-Content:</p>
<h2>„The Dark Knight“ &#8230; noch mal gesehen</h2>
<p>Nachdem ich im Sommer mit einer gehörigen Portion Trotz ob der total überflüssigen Verrisse von Nolans „The Dark Knight“ eine <a href="http://sparrenblog.twoday.net/stories/5140056/">Jubelarie</a> losgeworden bin, habe ich ihn mir nun noch einmal in eine Wolldecke gekuschelt auf dem Sofa angesehen und gesehen was mir doch nicht so gut gefällt. Das hier also in Ergänzung der oben erwähnten Lobpreisung:</p>
<h3>Was an „The Dark Knight“ nicht so gut ist:</h3>
<p>Die Mafia. Ich meine: Hallo: DIE MAFIA! Was in anderen Filmen als die schwersten der schweren Jungs portraitiert wird verkommt in „The Dark Knight“ zu einer Selbsthilfegruppe Kleinkrimineller auf Sinnsuche. Welchen Betonblock Nolan hier <span style="text-decoration: line-through;">an seinen Füßen</span>in seinem Kopf hatte, lässt sich nur schwer erahnen. Eventuell gedachte er eben genau dem Umstand, dass andere Epen wie Der Pate, Scarface oder Good Fellows den Begriff „Mafia“ so klar herausgestellt haben, dass er diesen Begriff nur erwähnen muss und alle würden in Furcht erstarren.Tut aber keiner. Und so erscheint die Mafia in „The Dark Knight“ nicht bedrohlicher als die „Judäische Volksfront“ oder „Die Volksfront von Judäa“. Was im Fortgang auch bedeutet: Ein so gefährliches Pflaster ist Gotham gar nicht, wie es die ganze Zeit von den Protagonisten herunter gebetet wird. Hier fehlt tatsächlich der dystopische Effekt, der von vielen so schmerzlich vermisst wird.</p>
<p>Und wenn es mal einen Directors Cut geben sollte: Bitte den Sub-Plot mit Honk Kong streichen. Blöd.</p>
<p>Ansonsten weiterhin perfektes Popcorn-Kino, dass mich einmal mehr wunderbar unterhalten hat und das auch noch öfter tun wird. Ich möchte noch einmal sagen, dass jeder, der aus diesem Film ein Meisterwerk der Filmkunst machen möchte, ihn bitte zuerst in die richtige Ecke stellen möchte. Es ist kein Jahrhundertfilm. Das war Tim Burtons Batman. Es ist ein Jahrzehnt-Film. Nur, aber immerhin.</p>
<p>Das war mir vor zwei Wochen 8,75 Euro bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001G73S2S?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001G73S2S">Amazon</a> wert. Mindestens. (Huch: Kostet jetzt auf einmal 17,95 Euro. Da bin ich aber froh, direkt zugeschlagen zu haben.)</p>
<h2>Das war&#8217;s wohl mit Batman!?</h2>
<p><a href="http://www.paninicomics.de/">Bei Panini Comics</a> werden sie nicht müde, ihre in Kürze startende Batman-Serie <a href="http://www.paninicomics.de/batman-26-neu-ab-2007-i5160.html">„Batman R.I.P.“</a> dann jedoch als Jahrhundert-Ereignis anzukündigen. Geht es <span style="text-decoration: line-through;">scheinbarvermutlich</span>sicherlich nicht um weniger, als das Ende von Batman &#8211; zumindest, wie wir ihn kennen. So schreiben sie in der <a href="http://www.paninicomics.de/module/html/static//18/pv23.pdf">Panini-Vorschau 23</a>:</p>
<blockquote><p>„In einer der monumentalsten Erzählungen der Batman-Comic-Geschichte zeigt Autor Grant Morrison, was er kann. Und am Ende wird sich die Welt von Batman für immer verändert haben!“</p></blockquote>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/12/batmanrip.jpg" rel="shadowbox[post-1070];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-1071" title="batmanrip" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/12/batmanrip.jpg" alt="" width="168" height="254" /></a>Ich will zugeben, dass mir <a href="http://www.grant-morrison.com/">Grant Morrison</a> bislang kein Begriff ist. Aber wenn er vom Brancheninformationsdienst „Comic Book Resources“ zum zweitbesten Comic-Autor aller Zeiten hinter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Moore">Alan Moore</a> (Ja, Alan „Watchmen und Killing Joke“ Moore“) gewählt wurde: Ey, ich bin gespannt! (Quelle: Klar: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grant_Morrison#Preise_und_Auszeichnungen">Wikipedia</a>)</p>
<p>Teil 1 der „Batman R.I.P.”-Reihe erscheint am 10. Februar 2009 <a href="http://www.paninicomics.de/batman-26-neu-ab-2007-i5160.html">zum Preis von 4,95 Euro in Band 26 der regulären Batman-Serie bei Panini</a>. Ich bin jedenfalls froh, <a href="http://www.paninicomics.de/?s=abo">dort jetzt schon ein Batman-Abo</a> zu haben und so die Hefte immer druckfrisch im Briefkasten liegen zu haben. Vorher erscheint übrigens noch <a href="http://www.paninicomics.de/batman-25-neu-ab-2007-i5159.html">Band 25 mit dem Prolog zu „Batman R.I.P.“</a></p>
<p>Wer also nicht nur Spaß an Popcorn-Kino sondern auch an Popcorn-Comics hat, dem rate ich: Einsteigen. Die Fahrt geht bald los.</p>
<p>(Schönen Content zu „Batman R.I.P.” mit ein wenig Spoiler &#8211; wer das nicht will, hier aufhören &#8211; gibt es auch bei io9: <a href="http://io9.com/5117947/meet-the-new-batman-+-um-batmen">Meet the new Batman &#8211; Um, Batmen?</a>) (via <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/12/26/links-for-2008-12-26/">Nerdcore</a>)</p>


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		<title>Der Banken-Test</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst Banken-, dann plötzlich Finanzkrise. Wenig später entwickelte sich daraus plötzlich eine weltweite Wirtschaftskrise.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst Banken-, dann plötzlich Finanzkrise. Wenig später entwickelte sich daraus plötzlich eine weltweite Wirtschaftskrise. Doch Du und ich, wir merken davon bislang nichts. <a href="http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~EB77705DF8FCC4E18AAECF93443365E50~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Die Menschen auf der Straße fühlen sich verunsichert</a>, wissen nicht so recht, wie sie mit dem umgehen sollen, was sich dort angeblich so dunkel am Horizont abzeichnen soll. Da niemand etwas fühlt im Portemonnaie, wird der Weihnachtseinkauf dann erst einmal doch nicht eingeschränkt, bevor man das liebe Geld dem &#8211; früher noch als so nett angesehenen &#8211; Bankangestellten in den Rachen wirft.</p>
<p>Die ZEIT hat sich vorgenommen, dem Ursprung allen Übels auf den Grund zu gehen, dem kleinen Mann in seiner Verwirrung zu helfen und zwei Testpersonen nach Frankfurt zu schicken. Dort haben die beiden schwergewichtigen Experten eine Bank nach der anderen auf Herz und Nieren überprüft. Welche Bank gilt als vertrauenswürdig, welcher kann man problemlos sein ganzes Futter anvertrauen oder &#8211; anderenfalls &#8211; welche Bank löst bei ihrem bloßen Anblick eine derart große, innere Unruhe aus, dass man am Besten schnell an ihr vorübergeht?</p>
<p><center><a href="http://www.zeit.de/online/2008/49/bank-tester"><br />
Hier geht es zum lesenswerten Test</a></center></p>
<p>Eine echte Hilfe. Danke, ZEIT.</p>
<p>(<a href="http://flickr.com/photos/jono2k5/2408163567/">Teaserfoto</a>: <a href="http://flickr.com/photos/jono2k5/">thejonoakley</a> , <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">Lizenz</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>SPON über den Tag, an dem Jennifer Connelly still stand.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 08:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Selten eine so eine unterhaltsame Film-Rezension gelesen, wie die von David Kleingers auf Spiegel Online zum Film „Der Tag an dem die Erde stillstand“.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten eine so eine unterhaltsame Film-Rezension gelesen, wie die von David Kleingers auf Spiegel Online zum Film „Der Tag an dem die Erde stillstand“. Nicht nur, dass diesem Film nach so einer Rezi der Gang ins Kino wohl verwehrt bleiben wird, möchte man viel lieber noch mehr davon lesen als ihn sehen:</p>
<blockquote><p>„Da passt es im allgemeinen Kuddelmuddel schon wieder vorzüglich, dass der vermeintlich smarteste Fürsprecher der Humanität ausgerechnet von John Cleese gespielt wird. Sein Superwissenschaftler, irgendwo zwischen Einstein und Professor Hastig aus der Sesamstraße angesiedelt, bringt Klaatu mit ein paar Kalenderweisheiten derart ins Grübeln, dass man nicht nur am Verstand dieser Welt, sondern auch an der Intelligenz der Aliens zweifeln muss.”</p></blockquote>
<p>Und auch, wenn der Lars mal sehr treffend auf die Frage meines Bruders antwortete ob „Hulk“ wohl gut sei antwortet: „Bist du blöd? <a href="http://nude-celebrities.horndog.com/nude-celebrities/jennifer-connelly-nude/images/jennifer-connelly-nude-02.jpg" rel="shadowbox[post-932];player=img;">Jennifer Connelly</a> spielt da mit. Natürlich ist der gut.“ (das muss Liebe sein. Hulk. Oh Mann.) scheint nicht einmal die wundervolle Jennifer diesen Film retten zu können.</p>
<blockquote><p>„Auch die zuletzt unfehlbare Jennifer Connelly, die ob ihrer Großartigkeit eigentlich gar nichts falsch machen kann, haut hier mal so richtig daneben und beschränkt ihre schauspielerische Leistung darauf, dem zaudernden Radikalsanierer Klaatu waidwunde Blicke zuzuwerfen.”</p></blockquote>
<p>(Wer im übrigen einen wirklich tollen Film mit Jennifer Connelly sehen will, muss sich „Blood Diamond“ (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000O77RRI?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000O77RRI">Amazon-Link</a>) ansehen. Nein, das ist keine Neuauflage von „Quartermain“, sondern eine mitreißende Melange aus „Hotel Ruanda“ und „Jäger des verlorenen Schatzes“. Ich weiß, die These ist gewagt!)</p>
<p>Jedenfalls, hier der Artikel „<a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,595315,00.html">Apokalypse mit doofem Alien</a>“ auf Spiegel Online.</p>


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		</item>
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		<title>(Not quite) born in the U.S.A.</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2008/11/16/featured/not-quite-born-in-the-usa.html</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 13:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn ich nicht in den U.S.A. geboren bin, so bin ich doch ein Kind Amerikas. Das ist auch gut für meine Identität. Ein „Deutscher“ sein, dass darf man ja nicht. 

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war, bin und werde vermutlich immer ein Anhänger der amerikanischen Lebenskultur sein. Ich meine das ganz ohne Ironie. Unter anderem liegt das vermutlich darin begründet, dass wir in unserer Kindheit und Jugend nicht nur der endlosen Entnazifizierung ausgesetzt waren und in dessen Prozess unsere historische Staats-Kultur gleich mit ausradiert wurde. Mehr noch wurde der so entstehende kulturhistorische Raum mit Amerikanismus gefüllt. Da steckt er nun. Und an irgendetwas muss man als Deutscher ja glauben dürfen, wenn nicht an sich selbst.</p>
<p>Und so, wie ein unheilbar Geisteskranker lernen muss, mit seinem Wahnsinn zu leben, so habe auch ich irgendwann entschieden, mich dem „Amerikaner“ in mir hinzugeben. Denn neben dem Zwang, die englische Sprache kaputt zu nuscheln und seine Putzfrau wegen sexueller Belästigung zu verklagen, weil sie den Schrubber so ungehörig anfasst, gibt es vieles Gutes in Übersee: New York, Rockmusik und Kirsten Dunst. BigMacs, Apple und Poetry Slam.</p>
<div id="attachment_623" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-623" title="Blick von World Trade Center auf die Freiheitsstatue, 1999" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/freiheitsstatue-wtc.jpg" alt="Blick von World Trade Center auf die Freiheitsstatue, 1999" width="500" height="302" /><p class="wp-caption-text">Meim Blick von World Trade Center auf die Freiheitsstatue, 1999</p></div>
<p>Im Ernst: Ich liebe den „American way of life.” Was mir an Amerika immer wieder imponiert, ist der Zusammenhalt seiner Bürger. In Zeiten, in denen es knüppeldicke kommt. Zum Beispiel jüngst: Der Massenansturm bei der Präsidenten-Wahl. Dieser Moment, in dem es vielleicht gar nicht darum ging, Barack Obama zu wählen, sondern darum, das System „Bush und Co.” &#8211; die schlimmste politische Katastrophe die das Land seit Nixon erleben musste &#8211; abzuwählen. Ganz gleich, was über dieses Land hereinbricht, am Ende stehen sie zusammen wie eins und steuern die Schrottkarre doch noch durch die Kurve. Sie mögen dabei in ihrer Moral häufig bigott sein. Sie mögen manchesmal Wasser predigen und Wein saufen. Sie mögen in ihren Alleingängen arrogant wirken. Aber so ist dieses Land entstanden. Aus Abschottung und Zusammenhalt. Und so hält es sich am Leben. Der einzige Krieg, der jemals auf ihrem Staatsgebiet stattgefunden hat, den mussten sie aus diesem Grund wohl auch mit sich selbst haben.</p>
<div id="attachment_624" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/new-york-sub.jpg" rel="shadowbox[post-617];player=img;"><img class="size-full wp-image-624" title="Bill Clinton und ich in der New Yorker U-Bahn, 1999" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/new-york-sub.jpg" alt="Bill Clinton und ich in der New Yorker U-Bahn, 1999" width="500" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Bill Clinton und ich in der New Yorker U-Bahn, 1999</p></div>
<p>Diese Gedanken sind mir in den vergangenen Tagen gekommen. Nicht nur wegen der Wahl und dem deutschen Umgang damit: Erst Obama herbeisehnen. Und wenn er dann da ist zu sagen: Naja, so toll ist er aber auch nicht.</p>
<p>Sondern auch während eines ausschweifenden Medienkonsums in der vergangenen Woche. Da habe ich bei der Arbeit mal keine Musik gehört, sondern nebenher Filme geschaut. Und weil ich, wie die Jungfrau zum Kinde, an einen Zugang zum amerikanischen iTunes-Store gekommen bin, füttere ich zur Zeit mein Medienmonster ausschließlich mit angloamerikanischen Popcorn. Neben der &#8211; wirklich herausragenden &#8211; Fernsehserie „Heroes“, die ich so bereits in Staffel 3 schauen kann, habe ich mir noch einige Filme gekauft. Unter anderem Ridley Scotts „Black Hawk Down“ (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000633M0?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0000633M0">Amazon-Link</a>). Das ist Krieg.  Uramerikanisch. Und auch nur als „Amerikaner“ oder „hemmungslos amerikanisierter Westdeutscher“ zu verstehen.</p>
<p>„Black Hawk Down“ erzählt die Geschichte der „Schlacht um Mogadischu“ von 1993. Dort geriet die von Rangern und Delta Force durchgeführte „Operation Irene“ bei ihrem Versuch, den somalischen Clanführer Aidid in Mogadischu zu verhaften, auf Grund einer Kette unglücklicher Zwischenfälle und Umstände in einen erbitterten und mehr als einen Tag und eine Nacht dauernden Kampf mit somalischen Milizen. Dabei waren die Soldaten in der Stadt weitestgehend auf sich gestellt und mussten große Verluste hinnehmen. Sowohl Luftunterstützung als auch gepanzerte Fahrzeuge zur Bergung der eingeschlossenen Soldaten standen schlicht nicht zur Verfügung. Die Politik in Washington hatte ein Blutbad befürchtet, würden sie mit Panzern in die Stadt vordringen. Nun hatten sie zwar keine Panzer, aber ein Blutbad. Darin baden mussten das nur nicht die Oberen, sondern die Soldaten.</p>
<p>Ridley Scott hat diese Ereignisse vom 3. Oktober 1993 in seinem Film „Black Hawk Down“ verarbeitet. Natürlich wirft  das deutsche „Lexikon des internationalen Films“ Scott folgendes vor:</p>
<blockquote><p>„Außer dem minutiös und realistisch nachgezeichneten Schlachtgetümmel bietet der in Zusammenarbeit mit der US-Army entstandene Film kaum Informationen. Erst recht bezieht er keine Position zur gescheiterten UNO-Friedensmission.” Lexikon des internationalen Films, Quelle: Wikipedia</p></blockquote>
<p>Das kann man so sehen. Wenn man es aus der deutschen Perspektive betrachtet in der es stets darum gehen muss, den Zeigefinger zu heben und zu mahnen. Natürlich kann man den Film aus einer geopolitischen Sichtweise angehen und hinterfragen, aus welchen Voraussetzungen diese Situation entstehen konnten und welche langfristigen Konsequenzen es hatte. Ganz klar gibt es äußerst kritische Momente im Handeln der amerikanischen Politik.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_621" class="wp-caption alignright" style="width: 210px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/black_hawk_down_ver1.jpg" rel="shadowbox[post-617];player=img;"><img class="size-full wp-image-621" title="Black Hawk Down" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/black_hawk_down_ver1.jpg" alt="Black Hawk Down" width="200" height="300" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wenn wir jedoch genau diese Politik außen vor lassen, wird ein großartiger Film draus. Wenn man „Black Hawk Down“ aus der Sicht des einzelnen Soldaten betrachtet, der in diesem Wahnsinn gefangen ist. Denn wer genau hinsieht, wird erkennen, dass es Scott vermutlich um diesen Aspekt der Geschehnisse ging. Immer wieder werden die Soldaten als Persönlichkeiten gezeichnet. Wie aus einem großen, unübersichtlichen Mosaik werden sie wie Steine herausgenommen, kurz betrachtet und wieder in das Bild eingefügt. In dem, was sie sagen. In dem, was sie tun. So wird klar, dass die dort gezeigten Ereignisse nicht dem Staat Amerika zustossen, sondern einzelnen, einfachen Soldaten. Oder wie es der von Eric Bana gespielte „Hoot“ zum Schluss zu „Eversman“ (Josh Hartnett) sagt:</p>
<blockquote><p>„When I get home and people ask me,&#8217;Hey, Hoot, why do you do it, man? What are you? Some kind of war junkie? I won&#8217;t say a goddamn word. Why? They won&#8217;t understand. They won&#8217;t understand why we do it. They won&#8217;t understand that it&#8217;s about the men next to you. And that&#8217;s it. That&#8217;s all it is.“ <em>Hoot (Eric Bana), Black Hawk Down</em></p></blockquote>
<p>Natürlich ist es ein leichtes, dem Film mangelnde Differenzierung gegenüber der somalischen Position, dem einzelnen Milizionär vorzuweisen. Tatsächlich werden die „Skinnies“, wie die Somalis von den Soldaten bezeichnet werden, in keinster Weise charakteresiert. In kurzen Sequenzen versucht Scott zwar auch hier zu zeigen, dass es um Einzelschicksale geht. Als beispielsweise ein Somali beim „Versuch“ einen amerikanischen Soldaten zu töten versehentlich ein Familienmitglied tötet. Zu mehr reicht es nicht. Denn man darf bei solch einer Kritik nicht vergessen, dass ein Film nur ein bestimmte Zeitspanne zur Verfügung hat, eine Geschichte zu erzählen und nicht jeder Regisseur den Aufwand in Kauf nimmt, den Clint Eastwood betrieben hat, als er die Schlacht um Iwo Jima im 2. Weltkrieg einmal aus Sicht der Amerikaner &#8211; „<a href="ttp://www.amazon.de/gp/product/B000PC864K?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000PC864K">Flags of our Fathers</a>“ &#8211; und einmal aus japanischer Betrachtung &#8211; „Letters from Iwo Jima“ (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000PKHVXE?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000PKHVXE">Amazon-Link</a>) &#8211; schilderte. Wobei der letztere tatsächlich der Bessere ist.</p>
<p>So müssen die „Skinnies“ als Metapher herhalten. Als ein wütendes Volk, das als Spielball zwischen UNO, dem Amerikanern und den Führern in Somalia genutzt wird. Lediglich zweimal kommen die Somalis wirklich zu Wort. Wenn es darum geht dem Zuschauer zu erklären, dass die Dinge die dort geschehen, den Lauf der Geschichte ändern werden. So sagt ein Mr. Atto zu Beginn in einem Gespräch mit dem amerikanischen General Garrison:</p>
<blockquote><p>„Don&#8217;t make the mistake of thinking because I grew up without running water I am simple General. I do know something about history. See all this? It&#8217;s simply shaping tomorrow. A tomorrow without a lot of Arkansas white-boys&#8217; ideas in it.” <em>Mr. Atto, Black Hawk Down</em></p></blockquote>
<p>Und was ist mit der ganzen Rockmusik und den Sonnenuntergängen im Film? Dem Pathos undr Kitsch? Wer das an Ridley Scott kritisiert, sollte keinen Ridley Scott-Film schauen. Scott war schon immer für das „große Bild“. Und wer so argumentiert, der hat nicht genau hingeschaut. Natürlich beginnt der Film mit „Boooah! Geil!”-Bildern von Hubschraubern, Sonnenuntergängen und Rockmusik-Untermalung, wie es in der Miltiär-Schomzette „Top Gun“ nicht besser sein könnte. Wer weiß, wie man Geschichten erzählt, der weiß, dass man zur Darstellung des Hässlichen zuerst das Gegenteil &#8211; Schönheit &#8211; darstellen muss. Das manchmal ein Wimpernschlag genügt, das Kartenhaus in dem man sitzt einstürzen zu lassen. Und so bricht diese ganze „Leichtigkeit“ und „Schönheit“ des Krieges &#8211; das Herumalbern großer Jungs in der Sicherheit ihres eigenen Camps, ihrer Festung, dieses „Räuber und Gendarme“ auf hohem Niveau &#8211; genau in dem Moment zusammen, als der unerfahrene Soldat Blackburn, beim Versuch sich abzuseilen, aus dem Helikopter stürtzt, so die minutiös geplante Mission durcheinanderbring und die Katastrophe damit ihren Anfang nimmt.</p>
<p>Von da an übernimmt Ridley Scott die Rolle des Beobachters, der den Kampf darstellt ohne in zu bewerten. Immer wieder wechselt die Kamera in die Subjektive. Von hinter einem Verschlag. Aus der Luft. Wenn überhaupt, zeigt er die Hilflosigkeit der Amerikaner inmitten des Chaos, das sie beschworen haben, das die Somalis nun beherrschen. Dieselben Amerikaner, die eben noch so „Rock&#8217;n'Roll“, so siegeesicher durch deren Land donnerten. Das ist dann kein Pathos mehr. Vor allem kein Kitsch. Das ist reinstes Drama. Eine Tragödie aus Tod und Opfern und Schicksalen und allem was dazu gehört. Wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass „Black Hawk Down“ ein auf Tatsachen beruhender Film ist und dass es diese Jungs, die da um ihr Leben rennen und schießen, das das gezeigte wirklich erlebt haben, ist man „bei ihnen“ und will auch nur überleben. (Um es in die Realität zu rücken: Hier ist ein kurzer BBC-Clip auf YouTube, in dem der Redakteuer Simon Reeve einige der Original-Schauplätze zeigt: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SZ_g9-sPvSw">The real Black Hawk Down.)</a></p>
<p>Und so ist man bei jedem einzelnen der Soldaten. Weil nicht jeder von ihnen am Ende gut heißt, was geschehen ist. Weil jeder einzelne nicht nur seine Haut, sondern auch die seiner „Kameraden“ retten will. Und der weiß, dass er das nur tun kann, wenn er sich auf den „Typen an seiner Seite“ verlassen kann. Und trotzdem obsiegt Amerika zum Ende der Schlacht nicht gegen die Übermacht an Milizen. Ganz im Gegenteil. Sie müssen sich geschlagen geben, demütigen lassen und fortrennen. Es gibt keinen Grund zu triumphieren. Nur dem Anderen zu danken. Dem, der mit dir gekämpft hat.</p>
<p>Und das ist es, was ich an Amerika mag. Nich den Kampf. Sondern, dass sie im Triumph beieinander stehen. Und in der Niederlage noch enger zusammenrücken.</p>
<p>(Das die Amerikaner in der Betrachtung noch eine ganz andere Sicht auf den „Krieg“ haben, spielt sicherlich auch eine Rolle. Aber das will ich hier gar nicht weiter erläutern. Wer das verstehen möchte, sollte sich auch einen <a href="http://justinciappara.wordpress.com/2008/10/06/free-itunes-account-without-redemption-code/">Zugang zu amerikanischen iTunes-Store</a> besorgen (Gutscheine kann man sich bei <a href="http://www.ebay.com">eBay</a> ersteigern.) und sich mal eine Folge der Serie „War Heroes“ (<a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewTVSeason?id=291976570&amp;s=143441">iTunes-Link</a>) ansehen. Nicht, um das auch so zu sehen. Das ist schon durch die amerikanische Brille erzählt. Man ist ja nicht doof. Sondern vielleicht um Amerika zu verstehen. Die Brille mal aufzusetzen. Man kann sie ja auch wieder abnehmen. Man ist ja erwachsen.)</p>
<h1>Und wir?</h1>
<p>So scheint für mich der Aufschrei des „Deutschen“, wenn sich die Amerikaner einmal mehr auf ihre selbstbewusste Brust hämmern, nicht immer Kritik an der amerikanischen Identität, sondern vielmehr das Wehklagen ob des Mangels der eigenen Identität. <a href="http://www.spreeblick.com/2008/11/13/obama-poster-in-der-bravo/">Und ihre Häme gegenüber einer Jugend</a>, die sich danach sehnt, in einem hohe Maße arrogant. Man mag ihr, der Jugend, vorwerfen, damit indifferent umzugehen. Aber immerhin ist bei ihnen die Welt-Politik ins Kinderzimmer eingezogen. Bei uns hingen Poster von Kajagoogoo.</p>
<p>Ey! Es ist doch ein Anfang. Lasst uns mit ihnen zusammenrücken, anstatt sie auszulachen.</p>
<p>Feuer frei!</p>


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		<title>„Fun Home” von Alison Bechdel</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 11:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Alison Bechdel verarbeitet ihr Leben in dem einzigartigen Comic „Fun Home“. Und  tut damit, was wir alle tun sollten, wenn wir uns verstehen wollen: Fragen stellen.

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			<content:encoded><![CDATA[<h1>„Ich bin dein Vater!”</h1>
<p>In irgendeinem Moment unseres Lebens kommen wir alle an diesen einen Punkt: Uns zu fragen: Wer waren diese Menschen, die uns in die Welt gesetzt haben und mit denen wir den größten Teil unseres bis zu diesem Moment gelebten Lebens verbracht haben. Und wer ist vor allem dieser seltsame Typ, der irgendwie nie da ist und der sich doch „Vater“ nennt und an dessen Tun und Handeln wir uns ab dann für immer orientieren sollen?</p>
<p>Wenn man Glück hat, stellt man sich diese Frage, wenn man selbst noch jung und dieses soziale Gefüge „Familie“ noch vollständig ist. Dann kann man sich an ihren Protagonisten reiben, sie befragen und vielleicht auf drängende Aspekte seines Werdens vernünftige Antworten bekommen, die einen weiterbringen. Häufig jedoch ist es genau der wichtigste von ihnen, dieser eine Mann, der Vater, den sich Brüderchen Tod als ersten in sein kaltes Reich holt und alle Antworten gleich mit und einem damit eine wesentliche Grundlage für die weitere Entwicklung entzieht.</p>
<p>Ins Pathos-Licht gerückt: Wie soll ein Baum in den Himmel wachsen, wenn ihm jemand den Stamm unter der Krone weghaut?</p>
<p>Die meisten flüchten sich dann einfach nach vorne ins Leben, vergessen ihre Fragen. Verzichten auf Antworten.</p>
<p>Einige haben jedoch den Mut und stellen sich genau diese Fragen selbst. In der Gewissheit, ja aus diesem Stamm erwachsen zu sein und deshalb dessen Wesen in sich zu tragen, dass so hoffentlich wenigstens eine Teilantwort parat hält. Denn um sich selbst zu begreifen, ist es wichtig die Menschen zu verstehen, die einen auf diese Reise „Leben“ geschickt haben.</p>
<p>Und einige der Einigen machen daraus Kunst. Roger Waters hat das 1979 mit dem „Pink Floyd” Konzept-Album „The Wall“ für sich geleistet, Paul Auster literarisch mit „Die Erfindung der Einsamkeit“<a href="http://www.amazon.de/gp/product/349913585X?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=349913585X"></a> aufbereitet.</p>
<h1>Der Comic „Fun Home“</h1>
<p>Und Alison Bechdel hat es gewagt, daraus einen Comic zu machen: „Fun Home &#8211; Eine Familie von Gezeichneten“ (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462039229?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3462039229">Amazon-Link</a>) Oder, wie es im englischen Original etwas weniger „wortspielwitzig” heißt: „Fun Home &#8211; A Family Tragicomic” (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0618871713?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0618871713">Amazon-Link</a>). Genau in dieser Sprach-Fassung habe ich es gelesen. <a href="http://heart.de/oh-vater.html">Alle Warnungen meines Bruders</a> in den Wind schlagend. Warum er Recht hatte: Dazu später mehr.</p>
<div id="attachment_350" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/bechdel_fun-home-small.jpg" rel="shadowbox[post-269];player=img;"><img class="size-full wp-image-350" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/bechdel_fun-home-small.jpg" alt="Alison Bechdel Fun Home Abbidlung Kiepenheuer &amp; Witsch" width="200" height="317" /></a><p class="wp-caption-text">Alison Bechdels „Fun Home” Abbildung: Kiepenheuer &amp; Witsch</p></div>
<p>Die Comic-Zeichnerin Bechdel &#8211; Jahrgang 1960 und bekannt geworden durch „<a href="http://www.dykestowatchoutfor.com/index.php">Dykes to watch out for</a>” &#8211; erzählt in dem 240-seitigen Paperback „Fun Home“ ihre Geschichte in der Zeitspanne von ihrer Kindheit im ländlichen Pennsylvania bis zum frühen Tod ihres Vaters, der mit 44 Jahren von einem Truck erfasst und tödlich verletzt wurde.</p>
<p>Keine Sorge: Das vorab zu verraten ist nicht gespoilered. Denn diesen wesentlichen Punkt der Geschichte erfährt man bereits auf den ersten Seiten. Mehr noch ist der Tod, wie so häufig bei Vater-Geschichten, der Dreh- und Angelpunkt der weiteren Erzählung. Alles was davor geschieht, läuft auf diesen einen Schicksalspunkt zu. Alles was danach kommt ist damit verbunden. Er ist der punktsymetrische Moment der Entwicklung von Bechdel. An dem alles zusammenkommt und aus dem alles weitere im Leben von Alison Bechdel zu erwachsen scheint. Denn auch wenn die anderen Mitglieder der Familie Bechdel in der Geschichte verwoben sind, so spielen sie immer nur eine Nebenrolle oder dienen der Erklärung von Wesenszügen der einzig beiden Hauptfiguren: Alison Bechdel und ihrem Vater Bruce Bechdel.</p>
<p>Und so lernt der Leser des Comics besondern ihn über die folgenden Kapitel des Comics kennen: Als zerrissenen Mann, der zu bersten scheint, zwischen dem großen Geheimnis seiner eigenen Homosexualität, seiner Manie, trotzdem für seine Familie, durch die besessen-penible Renovierung eines viktorianischen Herrenhauses, das perfekte Heim zu errichten und dem Mühen, ein fürsorgender Vater zu sein, der sich um die Moral und die Bildung der eigenen drei Kinder sorgt &#8211; und dem Umstand, dabei immer wieder die Kontrolle über sich zu verlieren, von dessen Umständen er gleichzeitig gefesselt scheint.</p>
<p>Die kulturelle Bildung der Kinder, vor allem in der Literatur, spielt in der Betrachtung der Familien-Vergangenheit durch Alison Bechdel die wesentliche Rolle. So treffen wir Alison und ihren Vater immer wieder in der hauseigenen Bibliothek, wo sie Bücher und Gedanken über Bücher austauschen. Immer wieder nutzt Bechdel vor allem dieses Bindeglied zwischen sich und ihrem Vater als Stilmittel innerhalb des Comics. Sei es durch das direkte Zitieren von Passagen aus Werken der Weltliteratur wir Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, James Joyces „Ullyses“ (in das sie, trotz ihrer Bildung, wie jeder andere nicht einzutauchen vermag; was in einer sympathisch amüsanten Episode erzählt wird), Homers „Odyssee“ oder der „Ikarus”-Saga, mit der die Geschichte eröffnet wird, als Alison Bechdel davon erzählt, wie sie mit ihrem Vater, wie jeder auch, „Flugzeug” spielt. Sie hoch oben auf den ausgestreckten Füßen ihres Vaters:</p>
<blockquote><p>„Im Zirkus heißen Nummern, bei denen der Untermann auf dem Boden liegt und seinen Partner in der Schwebe hält „Ikarische Spiele“. Da Ikarus entgegen dem Rat seines Vaters so nahe zur Sonne flog, dass diese das Wachs seiner Flügel schmolz, mag man da eine Prise Ironie entdecken. In unserer Neuauflage dieses Mythos sollte nicht ich, sondern mein Vater vom Himmel stürzen.” Alison Bechdel, Fun Home</p></blockquote>
<p>Strukturell arbeitet Bechdel &#8211; gottseidank &#8211; nicht linear. Sie nutzt Versatzstücke ihrer Historie, reißt sie aus ihrer chronologischen Ordnung und setzt sie so zusammen, dass sie in ihrer neuen zeitlichen Aneinanderreihung wiedergeben, weshalb die Dinge für sie so gekommen sind, wie sie gekommen sind.</p>
<div id="attachment_351" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/bechdelfbgsmall.jpg" rel="shadowbox[post-269];player=img;"><img class="size-full wp-image-351" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/bechdelfbgsmall.jpg" alt="Alison Bechdel, Foto © Greg Martin" width="200" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Alison Bechdel, Foto © Greg Martin</p></div>
<p>„Fun Home“ ist zum einen die wundervolle Geschichte des Erwachsenwerdens eines jungen Mächens in einem Land und einer Generation, die Anfang der 1970er erstmals die Bigotterie der Nachkriegsgesellschaft durchbrechen konnte. Die Watergate-Affäre bildet hier beispielsweise als kleiner Nebenschauplatz eine weitere Gelegenheit, eine Parallele zwischen Bechdels eigener Entwicklung und dem Wechsel in der Gesellschaft zu ziehen. Die Geschichte erzählt aber auch von der Findung der eigenen Sexualität und dem Umstand, dass man Verbündete manchmal dort findet, wo man sie am wenisten erwartet hat. Und es ist natürlich der Erfahrungsbericht einer jungen Frau auf der Suche nach ihrer ganz privaten Identität und den Wurzeln, aus denen sie erwachsen ist. Und an dessen Ende …</p>
<p>Aber „Nein!“. Das Ende ist auf eine eigene Art zu wundervoll, um es auch nur ansatzweise anteasern zu wollen. Nur soviel sei gesagt: Wenn man zum Selbstverständnis seines Seins seine Eltern begreifen muss, dann ist etwas viel größeres von Nöten, um nach dem Moment, an dem sie nicht mehr erklären können, mit und an sich weiterzumachen.</p>
<p>Toll.</p>
<h1>Die englische Original-Version</h1>
<p>Dabei weiß ich gar nicht, ob ich jede einzelne Nuance der Geschichte wirklich erfasst habe. Wie gesagt: Ich habe es im englischen Original gelesen. Und in der Wortwahl Bechdels erkennt man bald die Literatin die sie ist. Das ist Englisch auf einem Niveau, das über das Allgemeine hinaus geht. Ich habe nicht, wie mein Bruder, ein Wörterbuch zu Hilfe genommen. Und so sind viele Wörter an mir vorbei geglitten und so manchen Satz habe ich mir aus dem Kontext heraus zusammengereimt, ohne ihn wörtlich zu verstehen. Das meiste jedoch habe ich begriffen. Und der Rest fühlte sich an wie wie ein guter Song in einer fremden Sprache: Ich habe die Melodie und den Rhythmus gespürt. Und das hat sich gut angefühlt. Ich werde das ganze nun noch einmal in Deutsch lesen. Bin mir aber sicher, dass im hölzernen unserer Sprache viel von Bechdels intellektueller Leichtigkeit verloren geht. Denn damit tun sich Deutsche nun einmal schwer, intellektueller Leichtigkeit.</p>
<h1>Die Zeichnungen in „Fun Home“</h1>
<p>„Fun Home“ ist ein Autorencomic. So steuerte Bechdel nicht nur das Skript bei, sondern fertigte auch alle Zeichnungen selbst an. Einer der Gründe, dass der Entstehungsprozess des Comics sieben Jahre in Anspruch genommen. Bechdel hat akribisch Familienarchive nach Vorlagen, Googles Bildersuche nach Referenzmaterial durchsucht. Die Posen der Figuren auf den meisten der Motive hat sie selbst nachgestellt und die enstandenen Foto als Vorlage genutzt. Es war ihr zu jedem Zeitpunkt wichtig, die Dinge so akurat wie möglich wiederzugeben. Eine schöne Anekdote findet sich in dem englischen  <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fun_Home">Wikipedia-Artikel zu „Fun Home“</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;[...] Bechdel also used photo reference for background elements. For example, to illustrate a panel depicting fireworks seen from a Greenwich Village rooftop on July 4, 1976, she used Google Images to find a photograph of the New York skyline taken from that particular building in that period. [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Der Zeichenstil selbst ist unprätentios und rational. Der Strich ist sauber und unauffällig gelungen. Er abstrahiert die Figuren genug, um sich nicht dem Voyeurismus in einer brisanten Geschichte verdächtig zu machen und klar genug, um die Figuren realistisch und damit glaubwürdig wiederzugeben. In der Kolorierung hat sich Bechdel zurückgenommen und Panels lediglich in blassem Blau und Grau Schattierung schattiert. Das genügt, um den Bildern Tiefe zu geben. Gleichzeitig heben sie die Zeichnungen auf eine Ebene, die abstrakt genug ist, um als „real“ durchzugehen. Mehr Farbe wäre hier wenig hilfreich gewesen. Weniger wird häufig als störend beim „lesen“ der Bilder angesehen.</p>
<p>Da ich mich in keine rechtlichen Nesseln sitzen will verzichte ich bewusst auf das Abbilden von Panels, mache mir aber zu Nutze, dass andere „mutiger“ sind und biete hier ein paar Links auf Abbildungen aus dem Comic: <a href="http://images.salon.com/books/review/2006/06/05/bechdel/story.jpg" rel="shadowbox[post-269];player=img;">1</a>, <a href="http://www.paulgravett.com/articles/088_biography/bechdel_funhome_page.jpg" rel="shadowbox[post-269];player=img;">2</a>, <a href="http://www.conventionofassassins.org/blog/funhome1.jpg" rel="shadowbox[post-269];player=img;">3</a>, <a href="http://www.houghtonmifflinbooks.com/assets/product/0618477942.interior01_lres.gif" rel="shadowbox[post-269];player=img;">4</a> und <a href="http://images.salon.com/books/awards/2006/12/12/bechdel_int/story1.jpg" rel="shadowbox[post-269];player=img;">5</a>. Außerdem gibt es <a href="http://www.houghtonmifflinbooks.com/booksellers/press_release/bechdel/#excerpt">weitere Abbildungen auf der „Fun Home“-Seite</a> des amerikanischen Verlags Hought Mifflin Harcourt.</p>
<p>Auf der Website des deutschen <a href="http://www.kiwi-verlag.de/169-0-tv-beitrag.htm">Verlegers Kiepenheuer &amp; Witsch</a> bin ich &#8211; dank der liebenswerten Hilfe der Verlagsmitarbeiterin Tina Pfeifer &#8211; auf das folgende Video über „Fun Home“ gestoßen in dem man auch einen Einblick in die Zeichnungen bekommt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OtTLpdj-yOM">Beitrag aus „titel thesen temperamente“ über Alison Bechdel</a></p>
<h1>Sollst du das lesen?</h1>
<p>Wenn du Spaß an guten Geschichten und Comics hast, heißt die Antwort in jedem Fall: „Ja!“ Mit 19,95 Euro (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462039229?ie=UTF8&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3462039229">Amazon-Link</a>) ist es wirklich nicht zu teuer.</p>
<p>Aber vor allem, wenn das Thema „Wo komme ich her? Was stelle ich damit an?” für dich relevant ist, solltest du „Fun Home“ bei deinem nächsten Buch-Kauf berücksichtigen. Und auch für jeden, der nicht nur nicht über diesen Punkt hinaus ist, sondern ihn noch nicht einmal im Blick hat, bietet „Fun Home“ vielleicht die Anreize, sich genau auf diese Reise zu begeben. Wenn man Glück hat, an einem Punkt, an dem man noch einmal den Hörer hochnehmen, „Daddy“ anrufen und nachfragen kann, was das alles soll, mit diesem Ding Leben. Bevor es zu spät ist.</p>
<p>Mir hat das Comic viel Spaß gemacht und seit langem mal wieder diesen „Lese-Blues“ ausgelöst, der einen nach einem guten Buch heimsucht. Man würde so gerne weiterlesen. Aber die Geschichte ist zuende.</p>
<p>Deshalb freue ich mich diebisch darauf, es noch einmal auf deutsch zu lesen.</p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.afterellen.com/archive/ellen/Print/2006/5/bechdel.html">AfterEllen.com &#8211; Alison Bechdel&#8217;s Life in the Fun Home</a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fun_Home">Wikipedia Artikel zun „Fun Home”</a></p>


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		<title>How to lose friends and alienate people – New York für Anfänger</title>
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		<comments>http://www.blogboys.de/2008/11/05/kultur/how-to-lose-friends-and-alienate-people-%e2%80%93-new-york-fur-anfanger.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 07:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischa-Sarim Verollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Sneak]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Film macht Spaß. Beileibe kein komödiantisches Meisterwerk, aber beste Unterhaltung.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da ich kurzfristig meinen Auftritt in Berlin absagen musste konnte ich gestern Abend in die Sneak im Cinemaxx. Und es lohnte sich: Wieder mal kurzweilige Show mit Schmitti und Gästen zzgl. eines sehr unterhaltsamen Films: <a href="http://www.imdb.com/title/tt0455538/">How to lose friends and alienate people</a>, die neue Komödie mit UK-Star Simon Pegg (&#8220;Spaced&#8221;).</strong></p>
<p>Eine langweiligere und uninspiriertere Zusammenfassung des Plots als der Wikipedia-Eintrag kann man kaum schreiben (zudem hat man ihn nicht um den selten dämlichen deutschen Titel aktualisiert), aus Zeitgründen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_Snobiety_oder_wie_ich_sie_alle_nervte">zitiere</a> ich trotzdem:</p>
<blockquote><p>Der britische Schriftsteller Sidney Young schreibt für die Zeitschrift <em>Post Modern Review</em> über berühmte Personen. Der Verleger der renommierten <a title="New York City" href="http://de.wikipedia.org/wiki/New_York_City">New Yorker</a> Zeitschrift <em>Sharps</em>, Clayton Harding, lernt Young auf einer Party nach der Verleihung der <a class="mw-redirect" title="BAFTA Awards" href="http://de.wikipedia.org/wiki/BAFTA_Awards">BAFTA Awards</a> kennen. Er bietet Young einen neuen Job an, den der Autor annimmt. Young wird zunächst erfolgreich; er freundet sich mit dem Star Sophie Maes an und beginnt eine Beziehung mit seiner Kollegin Alison Olsen. Eine andere Kollegin, Eleanor Johnson, konkurriert mit ihm. Die schlechten Umgangsformen bereiten Young zunehmend Probleme.</p></blockquote>
<p>Der Film &#8211; die Verfilmung der wahren Geschichte des Toby Young &#8211; macht Spaß. Beileibe kein komödiantisches Meisterwerk, aber beste Unterhaltung. Er erinnert in seiner Machart, Charakterentwicklung und Message an Filme wie Jerry Maguire oder Der Teufel trägt Prada, ohne die Klasse des Ersteren oder die Bissigkeit des Zweiten zu erreichen. Dafür ist er zu harmlos und auf Slapstick und den schnellen Gag ausgerichtet. Was aber überhaupt nicht schlimm ist, der Film funktioniert, ist witzig. Simon Pegg ist wie immer großartig, Kirsten Dunst wie immer liebenswert und Markus würde an vielen Stellen völlig kollabieren, da seine Traumfrau Megan Fox mitspielt.</p>


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		<title>Jeder sollte Conor Oberst hören müssen</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2008/10/23/kultur/jeder-sollte-conor-oberst-horen-mussen.html</link>
		<comments>http://www.blogboys.de/2008/10/23/kultur/jeder-sollte-conor-oberst-horen-mussen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 05:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war schon immer so: Ein Song, der in meine „All Stars“-Liste soll, muss in allererste Linie einen verflucht guten Text haben. Da kann die Musik noch so toll sein.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das war schon immer so: Ein Song, der in meine „All Stars“-Liste soll, muss in allererste Linie einen verflucht guten Text haben. Da kann die Musik noch so toll sein. Wenn der Text „Käse“ ist, hat die Melodie verloren.</strong></p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/capecanaveral.jpg" rel="shadowbox[post-102];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-103" title="capecanaveral" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/capecanaveral.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://www.lastfm.de/music/Conor+Oberst/_/Cape+Canaveral" target="_blank">„Cape Canaveral&#8221; von Conor Oberst</a> ist so ein Song bei dem beides perfekt ist. Eben weil da solche Strophen wie diese drin sind:</p>
<blockquote><p>Like the Freon cold out the hotel door<br />
Or the white rocket fade over Cape Canaveral<br />
You’ve been a daughter to me<br />
Your buried shoe-box grief<br />
I felt your poltergeist love like savannah heat<br />
While the waterfall was pouring<br />
Crazy symbols of my destiny</p>
<p><em>Conor Oberst, Cape Canaveral</em></p></blockquote>
<p>Ach. Scheiße. Die ganze Platte ist der Hammer. Wenn du dir im Herbst nur eine Platte kaufst, dann lass es <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FConor-Oberst%2Fdp%2FB001BSH22E%3Fie%3DUTF8%26s%3Dmusic%26qid%3D1223586490%26sr%3D8-2&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Conor Oberst</a> sein. Du wirst es niemals bereuen.</p>
<p>Ich will den Mann live sehen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mGO7laZ_Z0I" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/mGO7laZ_Z0I" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>(Dieser Beitrag wurde ursprünglich am 9.10.2008 auf <a href="http://www.mental-ground-zero.de/jeder-sollte-conor-oberst-hoeren-muessen.html">www.mental-ground-zero.de</a> gepostet.)</p>


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		</item>
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		<title>Comics sind die neuen Romane &#8211; ein paar Empfehlungen</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2008/10/22/kultur/comics-sind-die-neuen-romane-ein-paar-empfehlungen.html</link>
		<comments>http://www.blogboys.de/2008/10/22/kultur/comics-sind-die-neuen-romane-ein-paar-empfehlungen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 19:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Amazon-Links auf Comics, von denen ich meine, dass man sie gelesen haben sollte. Da Stefan gestern danach fragte, ist die Liste recht „Batman“-lastig. Aber das ist ja nicht schlimm, oder?

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/01/17/kultur/das-leben-in-comics.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Leben in Comics'>Das Leben in Comics</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/01/04/kultur/comic-rezensionen-auf-%e2%80%9ethe-last-voice%e2%80%9c.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Comic-Rezensionen auf „the last voice“'>Comic-Rezensionen auf „the last voice“</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/27/kultur/batman-%e2%80%9eschon-wieder%e2%80%9d-und-%e2%80%9enie-mehr%e2%80%9d.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Batman. „Schon wieder!” und „Nie mehr?”'>Batman. „Schon wieder!” und „Nie mehr?”</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Parallelität der Ereignisse: Nahezu zeitgleichen sind _ben, Stefan und ich auf die Idee gekommen, sich mal wieder den Comics zu nähern. Da ich damit nach meiner Meinung relativ weit fortgeschritten bin, gibt es heute auf die Schnelle mal ein paar Amazon-Links auf Comics, von denen ich meine, dass man sie gelesen haben sollte. Da Stefan gestern danach fragte, ist die Liste recht „Batman“-lastig. Aber das ist ja nicht schlimm, oder?</strong></p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/boah.jpg" rel="shadowbox[post-89];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-92" title="boah" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/boah.jpg" alt="" width="500" height="236" /></a></p>
<p>(Alles Amazon-Partner-Links. Wenn Ihr was kaufen wollt, nutzt die. Dann habe ich auch was davon. <img src='http://www.blogboys.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FBatman-erste-Jahr-Frank-Miller%2Fdp%2F3866071493%2F&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Batman &#8211; Das erste Jahr</a><img style="border-style: none ! important; border-width: medium ! important; margin: 0px ! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markus0b&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3F%5F%5Fmk%5Fde%5FDE%3D%25C5M%25C5Z%25D5%25D1%26url%3Dsearch-alias%253Daps%26field-keywords%3DDie%2BR%25FCckkehr%2Bdes%2Bdunklen%2BRitters%26x%3D0%26y%3D0&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Batman &#8211; Die Rückkehr des dunklen Ritters</a><img style="border-style: none ! important; border-width: medium ! important; margin: 0px ! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markus0b&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Was wäre Batman heute ohne die beiden Frank Miller-Geschichten aus den 80ern. „Das erste Jahr“ hat er „nur“ geschrieben, „Der dunkle Ritter kehrt zurück“ hat er gleich auch noch gezeichnet. Und besonders „Der dunkle Ritter kehrt zurück“ ist wohl das Standard-Batman-Werk und einer der ganz großen Meilensteine der Comic-Literatur. Ganz bestimmt mein liebster Comic! Ein Pflichtkauf.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=the%20killing%20joke&amp;tag=markus0b&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Batman &#8211; The Killing Joke</a><img style="border-style: none ! important; border-width: medium ! important; margin: 0px ! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markus0b&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FBatman-Death-Family-Comics-Paperback%2Fdp%2F0930289447%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1220864652%26sr%3D8-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Batman &#8211; A Death in the Family</a><img style="border-style: none ! important; border-width: medium ! important; margin: 0px ! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markus0b&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Schon etwas älter, aber dennoch bleiben diese beiden Comics wohl für immer Meilensteine im Batman-Universum. Killing Joke wurde von keinem geringern als Alan „Watchmen“ Moore geschrieben und erzählt die Entstehung des Jokers. Das Verhältnis, dass dieser hier zu Batman hat war wohl eine der Hauptinspirationen bzgl. dieser Schicksals-Gemeinschaft im Film „The Dark Knight“. „A Death in the Family“ gliedert sich schon rein zeichnerisch in die Batman-Comics der 70er und 80er.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=watchmen&amp;tag=markus0b&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">All Star Batman</a><img style="border-style: none ! important; border-width: medium ! important; margin: 0px ! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markus0b&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Mein aktueller Lieblingszeicher ist eindeutig Jim Lee. Was der aus seinem Bleistift herausholt ist das beste an Comic-Kunst, dass mir seit Cam Kennedy untergekommen ist. Entdeckt habe ich ihn durch den krassen Sonderband „All Star Batman“, eine Geschichte geschrieben von Frank Miller, die zeigt, wie eine Mischung aus dem Batman, wie wir ihn kennen und dem „Marv“ aus Sin City wohl aussehen würde. Achtung: Diesen Comic sollte man nicht ganz ernst nehmen. Sonst macht er nämlich keinen Spaß.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=watchmen&amp;tag=markus0b&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Batman &#8211; Die Hush-Serie</a><img style="border-style: none ! important; border-width: medium ! important; margin: 0px ! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markus0b&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Wieder klassischer ist der Batman in der Hush-Serie. Geschrieben von Jeph Loeb. Gezeichnet von Jim Lee. Die vermutlich schönste Interpretation des Batman-Stoffes seit dem „Dunklen Ritter“.<strong>KAUFEN!</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=watchmen&amp;tag=markus0b&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Watchmen</a><img style="border-style: none ! important; border-width: medium ! important; margin: 0px ! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markus0b&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Wenn man Superhelden-Comics mag, muss man „Watchmen“ natürlich gelesen haben. Das Jahrhunder-Werk, der Standard. Geschrieben von Alan Moore, wird es gerade mit großen Aufwand verfilmt. Alle Ausgaben gibt es natürlich bei Amazon.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3F%5F%5Fmk%5Fde%5FDE%3D%25C5M%25C5Z%25D5%25D1%26url%3Dsearch-alias%253Denglish-books%26field-keywords%3D100%2Bbullets%26x%3D0%26y%3D0&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">100 Bullets</a><img style="border-style: none ! important; border-width: medium ! important; margin: 0px ! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markus0b&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Gerade steige ich in die Comic-Serie „100 Bullets“ ein. Der Anfang ist vielversprechend: Die Protagonisten der in sich abgeschlossenen Episoden bekommen von einem mysteriösen Mann 100 Pistolen-Kugeln, die nicht rückverfolgbar sind. Damit können sie also töten, wen sie wollen. Was für eine großartige Idee.</p>
<p>Soviel erst einmal. Ich werde in den kommenden Tagen mal mein Comic-Regal genau durchsehen und weitere Empfehlungen nachschieben.</p>
<p>(Dieser Beitrag wurde ursprünglich am 8.9.2008 auf <a href="http://www.mental-ground-zero.de/comcis-sind-die-neuen-romane.html">www.mental-ground-zero.de</a> gepostet.)</p>
<p>Foto: © photocase.com, <a href="http://www.photocase.com/de/user.asp?u=89071">cydonna</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWhiteout-Definitive-v-Oni-Press%2Fdp%2F193266470X%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1220864749%26sr%3D8-3&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742"></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWhiteout-Definitive-v-Oni-Press%2Fdp%2F193266470X%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1220864749%26sr%3D8-3&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742"><br />
</a></p>


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		<item>
		<title>Kultbag vs. Urbantool Slotbar</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2008/10/06/headline/kultbag-vs-urban-tool-slotbar.html</link>
		<comments>http://www.blogboys.de/2008/10/06/headline/kultbag-vs-urban-tool-slotbar.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 20:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogboys.de/?p=8</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich mochte ich meine Kultbag ja sehr. Die ist schön und wasserdicht und da passte alles rein, das ich immer so bei mir haben will: Mein Moleskine-Skizzenbuch, mein Bleistift, meine Fineliner, mein iPhone inkl. Kopfhörer, ...

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			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Eigentlich mochte ich meine <a href="http://www.kultbag.de/" target="_blank">Kultbag</a> ja sehr. Die ist schön und wasserdicht und da passte alles rein, das ich immer so bei mir haben will: Mein <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FMoleskine-Sketch-Book-Falttasche-Notizen-Gummiband-Verschlu%C3%9F%2Fdp%2F8883701151%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1223238918%26sr%3D8-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=674" target="_blank">Moleskine-Skizzenbuch</a>, mein <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FFaber-Castell-9713-Druckbleistift-0-35mm%2Fdp%2FB0009WFO0U%3Fie%3DUTF8%26s%3Dtoys%26qid%3D1223238963%26sr%3D1-3&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=674" target="_blank">Bleistift</a>, meine <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FTintenkugels-schwarz-Ecco-Pigment-1mm%2Fdp%2FB000WGYW3S%3Fie%3DUTF8%26s%3Dtoys%26qid%3D1223239004%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Fineliner</a>, mein <a href="http://www.t-mobile.de/iphone" target="_blank">iPhone</a> inkl. Kopfhörer, mein USB-Stick, meine Geldbörse, meine Asthma-Medikamente.</p>
<p>Aus diesem Grund hatte ich mir die Tasche ja gekauft: Um ständig alles dabei zu haben, das ich regelmäßig benötige. Ohne, dass meine Hosentaschen mit allerklei Kram überquillen und ausbeulen.</p>
<p>In der Theorie war das eine prima Idee. In der Praxis wenig praktisch. Denn leider passen soviel Sachen darein, da waren in meiner Kultbag auch immer Sachen drin, von denen ich mir nur <strong>eingebildet hatte</strong>, dass ich sie dauernd bräuchte: Ein großes Etui mit Farbstiften, ständig 2-3 ungelesene Magazine und Comics, mein Moleskine-<strong>Notiz</strong>buch, diverse DVDs, unzählige Stifte usw. Damit war sie vor allem schwerer als notwendig.</p>
<p>Was sich am letzten Tag der Kultbag in ihr befand sieht man hier:</p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/kultbaginhalt.jpg" rel="shadowbox[post-8];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-84" title="kultbaginhalt" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/kultbaginhalt.jpg" alt="" width="500" height="343" /></a></p>
<p>Das wäre nicht so schlimm gewesen. Denn ich hätte ja einfach weniger mitschleppen können. Aber:</p>
<p>Schlimmer noch: <strong>Sie war zu groß!</strong> Im täglichen Alltag mit U-Bahn, Kindern und „von hier nach da“, womöglich noch mit dem Rad, ist sie viel zu sperrig. Zum Beispiel: Wenn ich unsere Jüngste in der <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWickelkinder-Manduca-Sonderedition-Ice-Rose%2Fdp%2FB001FA46BS%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbaby%26qid%3D1223238835%26sr%3D8-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=markus0b&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Manduka</a> (wer Kinder hat, sollte eine Manduka besitzen!) habe, über der einen Schulter die Wickeltasche und an der anderen Hand die Große, dann in die U-Bahn steigen will, da ist so eine Tasche schnell wie ein viertes Bein. (Das dritte sind ja schon die Kinder.)</p>
<h3>Die Slotbar von URBAN TOOL rettet meinen Tag</h3>
<p>Aber: Hallelujah! Die Lösung ist gefunden: Die <a href="http://www.urbantool.de/index.php?kath=prod&amp;size=1&amp;page=prod_sb_gallery.htm" target="_blank">Slotbar von Urbantool</a> erfüllt auf den ersten und auch zweiten Blick alle meine Anforderungen an eine Tasche: Es passt alles hinein, was ich wirklich benötige, sie ist klein, handlich und im „Hüftbetrieb“ hängt sie zudem an einer Stelle, an der sie durch keine andere Tasche, Baby-Trage oder Kinderhand gestört wird und auch nicht stört. Zudem ist sie schön und es steht nicht „Eastpak“ drauf: Heißt: Nicht jeder hat sie. Ein Hauch von Individualität und Mythos umweht sie.</p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/slotbar.jpg" rel="shadowbox[post-8];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-85" title="slotbar" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/slotbar.jpg" alt="" width="500" height="335" /></a></p>
<p>Und knappe 40 Euro sind auch echt nicht zu viel verlangt.</p>
<p>Also habe ich mir eine bestellt und bin alles in allem begeistert. Drin sind jetzt nur noch mein Moleskine-Skizzenbuch, einige Stifte, ein USB-Stick mit Texten, gegebenenfall Textmanuskripte, Medikamente, iPhone-Kopfhöhrer. Fertig. Mein iPhone behalte ich in der Hosentasche. Mein Portemaine auch. Würde aber beides im Zweifel noch hineinpassen.</p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/sb07_black_1_cmyk3001.jpg" rel="shadowbox[post-8];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-86" title="sb07_black_1_cmyk3001" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/sb07_black_1_cmyk3001.jpg" alt="" width="200" height="285" /></a>Die Verarbeitung ist alles in allem gelungen. Der rundum elastische Stoff, der dafür sorgt, dass es keine echten Taschenlaschen gibt fühlt sich Anfangs etwas ungewohnt an. Aber das gibt sich.</p>
<p>Wenn ich etwas bemängeln sollte, dann lediglich dass sie einen Hauch <strong>zu klein</strong> ist. So passen A5-Dinge nur mit sehr viel Mühe hinein, sodass ich gewungen bin, zum Ausdruck von Texten für Slams auf ein Sonderformat von 14 x 20 cm auszuweichen. Aber das ist handelbar. Etwas ärgerlicher finde ich den kurzen Schaft für einen Stift auf der Außenseite. Da gehen nur wirklich kleine Stifte hinein. Das heißt, mein geliebter Druckbleistift findet seinen Platz in der Tasche. Außen spielt nun ein uniball eye micro von Mitsubishi Pencil die schnelle Eingreiftruppe.</p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/tragweise.jpg" rel="shadowbox[post-8];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-87" title="tragweise" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/tragweise.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Zugeben will ich auch, dass man sich zu Beginn echt an die Tragweise an der Hüfte gewöhnen musste (siehe Bild links). Und den Gurt passend einzustellen hat ein wenig gedauert. Da hat man erst ständig das Gefühl, die Hose würde rutschen, dabei ist es nur der Gurt der Tasche, der einem über den Hintern rutscht.</p>
<p>Sollte ich die Urbantool Slotbar empfehlen? Auf jeden Fall. Ich werde meine erst einmal nicht mehr hergeben. Sie wird sich nun in der kommenden Slam-Saison als praktisch erweisen müssen.</p>
<h3>Der ultramobile Geek.</h3>
<p>Bei meinen Recherche zur Tasche bin ich auf ein Video gestoßen, das Fakten zeigt, die mich überzeugt haben, die UrbantoolSslotbar zu kaufen. Hier das Video:</p>
<div style="text-align: center"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/W24kvp0D4gs" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/W24kvp0D4gs" wmode="transparent"></embed></object></div>
<p>Nebensächlich, aber erwähnenswert: Das Video hat mir auch mal wieder gezeigt hat, dass Apples iPhone ein wirklich einzigartiges Gerät ist. Denn alle drei Geräte, die der Typ („ultramobilegeek!“ Jessses!) aus seiner Urbantool Slotbar zieht ist das iPhone in einem Gerät. Wäre noch ein iPod dabei gewesen wäre es das auch noch. Das nur so am Rande für alle die glauben, das iPhone sei ein „Handy“. Ist es nämlich nicht. Nur auch.</p>
<p>(Kleine Bilder: Pressebilder von <a href="http://www.urbantools.de/" target="_blank">www.urbantools.de)</a></p>


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