Zum Thema: Poetry Slam
Tja. So kanns gehen: Alles gepackt und den Text im Kopf, bin ich am Dienstagabend um 22 Uhr ins Bett gegangen. Um 6 Uhr sollte es dann per Jet zum Slam 2008 gehen. Sollte.
Täglich werden wir hier auf blogboys.de mit kleinen YouTube-Filmchen von den Geschehnissen rund um den Slam 2008 berichten. Ergebnisse, Gossip, Affären, Exzesse – vor allem Exzesse.
Am Samstag, 15.11.2008 kann man unseren hoffnungsvollen Poetry-Slam-Nachwuchs live und ungekürzt in der Hammer Mühle erleben:
Von meinen Slam-Kollegen Lars Ruppel und Felix Römer erhielt ich eine solch wunderbare SMS, dass ich sie am liebsten ausschneiden und abpausen würde.
Ich war in Göttingen auf dem Poetry Slam und habe viel gelernt. Zum Beispiel, das Göttingen eine „traditionelle Linke“ hat und was „Ironiemarker“ sind.
Natürlich kann ich das nicht objektiv sehen! Ich bin nun mal einer von vielen ignorierten Künstlern dieser Stadt. Und ich bin gekränkt, natürlich, ich liebe meine Stadt.
Anhand von klassischen Werbeclips zeigt Prof. Fröhlich erschreckend eindringlich, wie subversiv auf unsere Kinder eingewirkt wird.
Der Weltmeister im Poetry Slam – Danny Sherrard – gibt sich die Ehre. Wundervoll. Am Sonntag stehe ich mit ihm auf einer Bühne. In Bochum, im Freibeuter, ab 21 Uhr.
Ich halte in Bezug auf Poetry Slam nicht viel von dem Wort „Ausverkauf“. Ich nenne es lieber erwachsen werden. Und solange man im Wesentlichen das Kind bleibt, das mit großen, neugierigen Augen die Welt betrachtet, ist das völlig in Ordnung. Ich persönlich bleibe bei Bier.
Die entscheidende Erkenntnis traf mich am Freitag, den 17. Oktober 2008 um 20 Uhr 32 auf der Herren-Toilette der Fachhochschule Frankfurt. Ich saß da auf der Schüssel, schied so vor mich hin aus und dachte über den am Mittag vergangenen „Poetry Slam auf der Frankfurter Buchmesse“ nach.

