Zum Thema: Poetry Slam
Heute ist wieder Poetry Slam in Detmold. Die Liste ist offen für alles und jeden. Irgendwas zwischen 5 und 10 Minuten Lesezeit und zum Sieg einen wirklich guten Whiskey.
Und dann bin ich noch kurz vor Toreschluss 2008 erstmals seit meiner Autonomen-Phase wieder von blöden Nazis bedrängt worden. In Dresden. “Negerlöckchen” riefen sie.
Nach dem “Der goldene Mischa” hier „Der goldene Markus“ – verliehen an Sachen, die ich 2008 ziemlich gut, vielleicht sogar am besten fand.
Das neue Buch von Mischa ist aufgetaucht. Und es hat einen Namen, da möchte man direkt anfangen zu tanzen. Ich leg schon mal los.
Bielefelds dritte aktuelle Lesebühne lädt ein.
Andreas Weber und Micha-El Goehre von der Lesebühne “Die 2″ zeichnen ihre heutige Lesung fürs Fernsehen auf – und freuen sich über Live-Zuschauer! Schaut vorbei!
Gegen 16 Uhr 40 schicke ich per SMS nur ein Wort in die Schweiz: „ARTUR!!!!!“ Gut sieben Stunden später kontert Mischa mit „SEBASTIAN!!!!!“
Es ist jetzt sechs Uhr inne früh hier in Zürich und wir haben grad beschlossen, die fünf Minuten bis das Frühstücksbuffet öffnet, noch zu warten.
Schön ist’s hier. Das National läuft wie ein Schweizer Uhrwerk, perfekt. Ein Bericht aus dem Herzen der deutschsprachigen Poetry Slam-Szene.
Das Spiel gegen England ist langweilig bis schlecht. Das hatte ich mir als Trost für mein „zu Hause bleiben“ angestellt. Deutlich spannender war da der SMS-Chat mit Mischa.

