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	<title>Blogboys &#187; Medien</title>
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		<title>Hertz 87,9 darf nicht sterben</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 20:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was aktuelle Popmusik angeht, bin ich seit Langem nicht mehr so bewandert. Darum mag ich es sehr gerne, wenn einige Musiksender mit gutem Programm auch über ein Angebot verfügen

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/07/01/featured/ihr-werdet-alle-sterben-alle.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ihr werdet alle sterben. Alle!'>Ihr werdet alle sterben. Alle!</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/10/27/sport/kommentar-zum-arminia-spiel-der-mit-dem-spiel-nichts-zu-tun-hat-oder-internet-kills-the-radio-star.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fußball im Radio ist wie Musikfernsehen. Oder: Internet kills the radio star.'>Fußball im Radio ist wie Musikfernsehen. Oder: Internet kills the radio star.</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/08/hertzlogo1-150x144.jpg" alt="" hspace="10" width="150" height="144" align="left" /><strong>Was aktuelle Popmusik angeht, bin ich seit Langem nicht mehr so bewandert wie zum Beispiel Mischa. Darum mag ich es sehr gerne, wenn einige Musiksender mit gutem Programm auch über ein Angebot verfügen, mit dem sich die dort gespielten Songs ermitteln lassen. Bei <a href="http://radiohertz.de/beta-site/">Radio Hertz 87,9</a> funktioniert das ganz ausgezeichnet. Im dortigen Stream wird eingeblendet, welche Musik im jeweiligen Moment gerade läuft. Der Rest (per iTunes kaufen) ist dann nur noch Nebensache.</strong></p>
<p>Ab und an bemerke ich via Twitter beziehungsweise blip.fm, wie sehr mir das passt:</p>
<p><a href="http://blip.fm/profile/Rouven/blip/14383390/Yeah_Yeah_Yeahs-Zero"><img class="alignnone size-full wp-image-2509" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/08/bliphertz.jpg" alt="" width="520" height="105" /></a></p>
<p>Aber mal sehen, ob das Programm von <a href="http://radiohertz.de/beta-site/">Radio Hertz</a> demnächst immer noch so gut ist wie bisher, denn deren Archiv lagert ab jetzt in Umzugskartons, die wiederum in Räumen des Studierendenparlaments untergebracht sind. Der &#8220;Facility Manager&#8221; war nämlich da. &#8220;Facility Management&#8221; ist eines dieser neumodischen Worte, mit denen Leute wichtiger klingen sollen. Wenn ein Hausmeister unter Minderwertigkeitskomplexen leidet, druckt er sich das auf die Visitenkarte. In der Uni heißt das komplette Dezernat für Hausverwaltung so.</p>
<p>Die Uni leidet unter Platzmangel: <a href="http://bis.uni-bielefeld.de/infomanager/SilverStream/Pages/Aktuelles_Blog_Detail.html?query=BUZ.ID+%3D+45555">Excellenzinitiativen und -cluster, dazu noch anstehende Sanierungsmaßnahmen</a> sorgen für knappe Luft in der Denkfabrik. Da werden alle Ressourcen ausgeschöpft. Im betroffenen Raum&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230;C01-205 soll nach Informationen von Hertz 87.9 ein Labor für einen Professor eingerichtet werden.</p></blockquote>
<p>&#8230;heißt es <a href="http://radiohertz.de/beta-site/kein-platz-fur-hertz-an-der-uni-bielefeld/">in der Pressemitteilung des Campusradios</a>. Die Hochschulleitung hätte der Redaktion mit Schreiben vom 17. Juni mitgeteilt, den Raum bis 17. Juli &#8220;besenrein&#8221; räumen zu müssen, sonst würden &#8220;allfällige Kosten in Rechnung&#8221; gestellt werden. Jetzt steht die Redaktion da und wundert sich natürlich darüber, dass vorab keine Kommunikation hierüber stattfand:</p>
<blockquote><p>Mit dieser [der Redaktion] wurde vorab kein Gespräch gesucht. So ist wohl auch zu erklären, dass Christian Schepers [Leiter Dezernat "Facility Management"] den Raum für einen Aufenthaltsraum hielt, [...]</p></blockquote>
<p>Selbst <a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/3082071_Streit_ums_Campus-Radio.html">die NW weiß mittlerweile</a>, dass der Raum für mehr als das genutzt wurde:</p>
<blockquote><p>Die studentischen Radiomacher arbeiten in Räumen im Gebäudeteil C. Dazu gehört ein großer Raum, der laut Hertz 87.9 für das CD-Archiv, PC-Schnittplätze, Lagerung technischer Geräte, Redaktionssitzungen und <a href="http://radiohertz.de/beta-site/category/hertz-junior">das Kinderprojekt Hertz junior</a> genutzt wurde. Mitte Juli musste das Campusradio räumen.</p></blockquote>
<p>Wer sich einmal in den engen Räumlichkeiten von Hertz 87,9 aufgehalten hat, weiß: Wenn die Leute dort das volle Programm in den übrigen Zimmern durchziehen, müssen sie sich dort stapeln. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=G5vtT6xByVE">&#8220;Willkommen im siebeneinhalbten Stockwerk!&#8221;</a>, sozusagen. Die Chefredakteure Denis Sasse und Patrick Füngerlings fordern zu Recht eine Ersatzlösung, einen anderen Raum. Sonst müssten sie ab dem 21. September den Sendebetrieb einstellen. Das stelle man sich einmal vor: Keine gute Musik mehr. Keinen <a href="http://radiohertz.de/beta-site/category/der-horsaal">Hörsaal</a> und, oh Gott, keine <a href="http://radiohertz.de/beta-site/category/texternte">Texternte</a>!</p>
<p>Eigenartigerweise widersprechen sich die Aussagen. In der NW redet der &#8211; übrigens sehr patente und nette &#8211; Uni-Sprecher Ingo Lohuis davon, dass &#8230;</p>
<blockquote><p>Das Dezernat [...] im übrigen nach Gesprächen mit dem Radio und dem Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) davon ausgegangen [sei], dass es eine Lösung gibt und das Thema vom Tisch ist.</p></blockquote>
<p>Wie jetzt? Man hat <em>doch </em>mit dem Radio gesprochen?</p>
<p>Entweder, wir haben es hier mit einem herben Missverständnis zu tun und uni-intern sollte mal dringend an der Kommunikation gearbeitet werden. Oder aber die Unileitung setzt in der Raumnot einseitige Prioritäten. Zugunsten des Exzellenzgedöns. Aber gegen exzellentes, fremdfinanziertes und preisgekröntes Radio.</p>
<p>Hertz 87,9 darf nicht sterben!</p>
<p><strong>Links</strong>:<br />
<a href="http://radiohertz.de/beta-site/kein-platz-fur-hertz-an-der-uni-bielefeld/">Radio Hertz 87,9-Pressemitteilung: Kein Platz für Hertz an der Uni Bielefeld</a><br />
<a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/3082071_Streit_ums_Campus-Radio.html">Neue Westfälische: Streit ums Campus-Radio</a></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/d1723f2805424c239207e3a51a5f009c" alt="" width="1" height="1" /></p>


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		<title>Das unsägliche Spiegel-&#8221;Netz ohne Grenzen&#8221;</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/08/16/allgemeines/das-unsagliche-spiegel-netz-ohne-grenzen.html</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 22:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf Autoren hatte der Spiegel abgestellt, um einen 13-seitigen Artikel über das Internet zu verfassen. Die Ausgabe Nr. 33/09 trug den Titel "Netz ohne Gesetz"

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fünf Autoren hatte der Spiegel abgestellt, um einen 13-seitigen Artikel über das Internet zu verfassen. Die Ausgabe Nr. 33/09 trug den Titel &#8220;Netz ohne Gesetz &#8211; Warum das Internet neue Regeln braucht&#8221;, der Artikel selbst &#8220;freiheit@unendlich.welt&#8221;. Was den Leser dann aber erwartete, konnte er in den ersten zwei Sätzen darunter gleich erahnen: &#8220;<em>Längst ist das Internet ein Paralleluniversum. Die Refugien der Diebe, Rufmörder, Kinderschänder entziehen sich weitestgehend der Kontrolle des Rechtsstaats.</em>&#8220;</strong></p>
<p>Man kann daran leicht erkennen: Das wird kein Artikel <em>über </em>das Internet, sondern einer <em>dagegen</em>. Und so las er sich für mich auch. Als hätte man in der Redaktion ausgewürfelt, welcher der fünf Autoren sich eines speziellen Aspekts des Internets annahm, um alles negative zusammen getragene hinterher wieder eilig zusammenzustricken. Bruch des Urheberrechts, die bösen Social Networks, Aufgabe der Privatsphäre, die schwierige Polizeiarbeit und vor allem: Kinderpornographie.</p>
<p>Nach der ersten Lektüre ging es mir <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2179">wie Thomas Knüwer</a>: &#8220;Tausend Fragen rasen nach wiederholter Lektüre durch meinen Kopf. Die wichtigste lautet: &#8220;HÄH?&#8221;</p>
<p>Hätte ich mir wie damals im Rhetorikunterricht in der Schule einen grünen Stift genommen, um die Pro-Netz-Argumente zu unterstreichen und einen roten, um diejenigen, die dagegen sprechen, zu kennzeichnen: Rot hätte eindeutig überwogen. Ein kleiner, grüner Sprengsel hätte mir z.B. erzählt, dass es sich bei den bösen Sachen nur um &#8220;Randerscheinungen&#8221; handelt.</p>
<p>Da werden letztendlich Dinge nah aneinander gerückt, die so nichts miteinander zu tun haben, im Lesefluss aber plötzlich Relationen erscheinen lassen. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/diebe-rufmoerder-kinderschaender/">Stefan Niggemeier bemerkt z.B. eine solche Stelle gleich zu Beginn des Textes</a>:</p>
<blockquote><p>Perfide ist der Text gleich am Anfang, als er erst beschreibt, wie ein Polizist im Internet gegen Kinderpornographie kämpft, und dann fortfährt:</p>
<p>&#8220;Sie sind ganz schön weit, die Kämpfer um die staatliche Hoheit im Cyberspace.</p>
<p>Die an der anderen Front aber auch. Die Flagge mit dem schwarzen Segel auf weißem Grund weht schon in unmittelbarer Nähe des Berliner Regierungszentrums: Die Piratenpartei hat Ende Juni ihr Wahlkampfbüro für die Bundestagswahl eröffnet.&#8221;</p>
<p>„Die an der anderen Front”? Da muss man schon sehr genau aufpassen beim Lesen, um nicht zu denken, dass die Piratenpartei für den freien Zugang zu Kinderpornographie kämpft.</p></blockquote>
<p>Und Menschen werden für die Panikmache vor dem Internet eingespannt, die das mit Sicherheit auf diese Weise nicht gewollt hätten. So erscheint <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Lessig">Larry Lessig</a>, der Erfinder der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons">CC-Lizenz</a>, in folgendem Kontext:</p>
<blockquote><p>Das Netz macht, was es will, und das ist kein Ausdruck von Freiheit, sondern von Gefahr: &#8220;Der Cyberspace, sich selbst überlassen, kann das Versprechen der Freiheit nicht erfüllen&#8221;, warnt Lawrence Lessig, Stanford-Rechtsprofessor und der weltweit bekannteste Prediger einer neuen Netzordnung.<br />
Wolfgang Schäuble würde das nicht anders sehen.</p></blockquote>
<p>Lessig und Schäuble als Gleichgesinnte. Wer hätte das gedacht?</p>
<p>Der Spiegel-Artikel unterlässt es auch sträflichst herauszustellen, dass das Internet eben <em>kein </em>rechtsfreier Raum ist und <em>ebenso </em>den Gesetzen unterliegt wie die Realität. All die Dinge, die er im Internet findet und anprangert, sind gleichfalls- und zwar als Randerscheinungen &#8211; im realen Leben zu finden. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/diebe-rufmoerder-kinderschaender/">Niggemeier</a> unternimmt dementsprechend den Versuch und ersetzt veranschaulichend in einem Absatz einige Begriffe der digitalen mit der analogen Welt. Man kann deutlich erkennen, wie demagogisch der Artikel argumentiert:</p>
<blockquote><p><del datetime="2009-08-16T21:19:54+00:00">Im Netz</del> In der Welt tost nicht nur Karneval, es herrscht auch Krieg. <del datetime="2009-08-16T21:19:54+00:00">Der Cyberspace</del> Die Welt des 21. Jahrhunderts ist in der Hand von globalen Playern des Kommerzes, Finanzjongleuren, wirtschaftlichen und politischen Tyrannen. Die Grauzonen dieser neuen Weltordnung werden vom organisierten Verbrechen genutzt. Während an der Oberfläche des <del datetime="2009-08-16T21:19:54+00:00">digitalen</del> analogen Reichs tausend bunte Blumen blühen, Shopping, Chats, Schöngeistiges, wuchert im Wurzelwerk darunter ein Pilzgeflecht aus Intrigen, Täuschung und Terror.</p></blockquote>
<p>Das hinderte den Spiegel aber nicht, eine &#8211; wie auch immer &#8211; Beteiligte des Magazins im ZDF sagen zu lassen, dass Gewaltdarstellungen und Kinderpornographie im echten Leben nicht möglich sind, sondern nur im Internet:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8AnTrLaHDAU&amp;hl=de&amp;showinfo=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/8AnTrLaHDAU&amp;hl=de&amp;showinfo=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Interessanterweise ist der Artikel selbst übrigens nicht bei Spiegel Online zu lesen. Stattdessen bekommt man dort zehn Thesen geliefert: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,641508,00.html">Warum die Dummheit des Netzes ein Segen ist</a>&#8220;. <a href="http://www.ennomane.de/2009/08/10/spiegel-vs-spon-das-doppelte-spiel/">Ennomane</a> sagt darüber:</p>
<blockquote><p>Da wird beschrieben, warum es gut ist, dass das Netz nicht auf die Inhalte schaut, die es transportiert. Dass nicht das Netz an irgend etwas schuldig ist, sondern nur die Anwender, die es missbrauchen. Warum es albern ist, beim Benutzen des Social Web von Exhibionismus zu sprechen. Warum der Jugendschutz nicht über alles andere gestellt werden kann. Warum Kulturpessimus nicht weiterhilft und so weiter, und so weiter und so weiter. Also in jeder Hinsicht das komplette Gegenteil.</p></blockquote>
<p>Heute, am Montag, gibt es einen neuen Spiegel am Kiosk, Nr. 34. Den alten können wir getrost wegwerfen. Den neuen&#8230; , mal sehen.</p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/109174caf55a411b82223eee9a228a42" alt="" width="1" height="1" /></p>


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		<title>Der Newsroom von Rivva</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Druck, den der News-Fluss im Internet verbreitet, wird zunehmend größer. Ein kleines Tool will den jetzt kanalisieren.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich laß ich irgendwo den Einwand, dass die bisherigen Medien wie Fernsehen oder Zeitung im Hinblick auf das Verbreiten von Nachrichten auch deshalb in Frage gestellt werden müssten, weil diese zuallererst bestimmen, welche Nachrichten sie ihrem Publikum präsentieren wollen und somit bereits eine Selektion stattfindet. Sprich: Ein umfassender Überblick der Nachrichten ist nicht möglich.</p>
<p>Andererseits ist es aber doch wohl so, dass es dem menschlichen Hirn &#8211; und hier kann ich nur von meinem sprechen, das prinzipiell aber noch prima funktioniert &#8211; mit dem Nachrichtenstrom, den es uns das Internet bietet, nicht mehr klarkommt. Hier dem Internet per se die Schuld zu geben, ist natürlich naiv und würde einem höchstens einen Wohnberechtigungsschein in der WG von Frau von der Leyen einbringen. Dennoch: Gerade meine Generation hat es sich zu eigen gemacht, dass Information, die abrufbar ist auch abgerufen werden muss. Es könne ja was verpasst werden.</p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/08/435291754_0446c233b3_b.jpg" rel="shadowbox[post-2389];player=img;"><img class="aligncenter size-large wp-image-2390" title="435291754_0446c233b3_b" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/08/435291754_0446c233b3_b-560x315.jpg" alt="435291754_0446c233b3_b" width="560" height="315" /></a></p>
<p>Wie immer und so schön: Die Wahrheit liegt in der Mitte. Heißt: Ich möchte schon bestimmen, was mich interessiert. Aber irgendeine Form von Vorselektion sollte schon stattfinden. Habe ja nur ein Leben. Und dessen Tage haben 24 Stunden, die bereits gut gefüllt sind. Da bin ich bei dem ganzen Denken über dieses Thema nach einigen Wochen &#8211; die unter anderem Twitter-Askese bedeuteten (Dazu ein andernmal vielleicht mehr <a href="http://www.markus-freise.de/">hier</a>) &#8211; heute <a href="http://rivva.de/newsroom">über den Newsroom von Rivva</a> gestolpert, der scheinbar genau das hier macht:</p>
<p><strong><a href="http://rivva.de/newsroom">Der Newsroom von Rivva</a> nimmt sich die Liste der am meisten verlinkten Blogs und Newsportale aus dem deutschsprachigen Raum und von dort die zumeist verlinkten Artikel und bildet daraus eine feine Übersicht der heißen Themen des Moments – vom Tellerrand der deutschen Netzkultur-Szene betrachtet. </strong></p>
<p>Etwas schöner und nerdiger wird es im hauseigenen Blog beschrieben: <a href="http://blog.rivva.de/archives/2009/8/5/rock_lobster/">Rock Lobster</a></p>
<p>Das ist doch prima und wird nun von mir beobachtet, ob dies in einem zeitlich vertretbaren Rahmen meinen Info-Durst befriedigt. Also, einfach mal reinschauen. Was zur Zeit dort online ist, atmet noch den Hauch einer Frühgeburt, hat aber definitv das Zeug ein echt nützliches Tool zu werden:</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong><a href="http://rivva.de/newsroom">Der Newsroom von Rivva</a></strong></h2>
<p>[via einer Empfehlung im Feed-Reader von <a href="http://anmutunddemut.de">_ben</a>.]</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Ein neues Blog geht steil</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/07/09/bielefeld/ein-neues-blog-geht-steil.html</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 13:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.blogboys.de/?p=2327</guid>
		<description><![CDATA[Mittlerweile kennen wir uns hier ganz gut, würde ich behaupten. Noch vom Sparrenblog, jetzt hier, vielleicht auch von da. Ab heute gibt es noch eine weitere Anlaufstation.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/12/kultur/lebende-tote-promis-und-politiker.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Lebende tote Promis und Politiker'>Lebende tote Promis und Politiker</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/15/globales/the-sartorialist.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: The Sartorialist'>The Sartorialist</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/13/allgemeines/neues-leben.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Leben'>Neues Leben</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittlerweile kennen wir uns hier ganz gut, würde ich mal so behaupten. Noch vom <a href="http://sparrenblog.de">Sparrenblog</a>, jetzt hier, vielleicht auch <a href="http://killefit.net/blog/">von da</a>. Ab heute gibt es noch eine weitere Anlaufstation, zumindest für mich als denjenigen, der dort Inhalte produziert. Die <a href="http://www.nw-news.de/">NW</a> bloggt nämlich jetzt ebenfalls und der Blogger dahinter ist meine Wenigkeit. Ich bin gerade ein bisschen stolz, das kann ich nicht leugnen.</strong></p>
<p>Das Blog trägt den Titel &#8220;Blogspot&#8221;, wie die Kolumne, die bisher in der Bielefelder NW-Printausgabe erschien. Aber es wird dort noch viel mehr passieren als nur Blogs aus der Stadt zu präsentieren. Ich habe mir viel vorgenommen, vor allen Dingen viel Spaß für uns alle.</p>
<p>Kommt doch einfach mal vorbei, abonniert den Feed, oder erzählt es weiter. Ich würde mich auf Euren Besuch freuen. Hoffentlich wird das gut. Ach Quatsch, das wird gut! Der exakte Link lautet:</p>
<p><center><a href=" http://blog.nw-news.de/blogspot/"></p>
<p>http://blog.nw-news.de/blogspot/</a></center></p>
<p><center><a href="http://blog.nw-news.de/blogspot/"><img src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/07/blogspot1.jpg" alt="blogspot1" title="" width="540" height="240" class="alignnone size-full wp-image-2328" /></a></center></p>


<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/12/kultur/lebende-tote-promis-und-politiker.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Lebende tote Promis und Politiker'>Lebende tote Promis und Politiker</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/15/globales/the-sartorialist.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: The Sartorialist'>The Sartorialist</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/13/allgemeines/neues-leben.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Leben'>Neues Leben</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alle Fragen unbeantwortet</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/07/02/allgemeines/alle-fragen-unbeantwortet.html</link>
		<comments>http://www.blogboys.de/2009/07/02/allgemeines/alle-fragen-unbeantwortet.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 11:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab da nämlich was im Auge, aber bringen wir es auf den Punkt: Ich komme nicht mit diesem merkwürdigen teAM Deutschland klar.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/07/featured/quo-vadis-deutschland.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Quo Vadis, Deutschland?'>Quo Vadis, Deutschland?</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/11/featured/wir-mussen-mehr-demokratie-wagen-direkte.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;Wir müssen mehr Demokratie wagen. Direkte.&#8221;'>&#8220;Wir müssen mehr Demokratie wagen. Direkte.&#8221;</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der ein oder die andere wird es eventuell einmal am Rande mitbekommen haben, dass ich hin und wieder auch für eine große Zeitung in dieser Stadt arbeite. Für die Arbeit dort ist es wichtig, politisch möglichst unabhängig zu sein. Bei Redakteuren wäre es daher verständlicherweise problematisch, wenn sie ein Parteibuch besäßen, aber selbst bei den freien Mitarbeitern wäre so, na ja, mit einem Geschmäckle behaftet. </strong></p>
<p>Kommt es zum Beispiel einmal vor, dass man von einer Partei eine Auftragsarbeit erhält (das war bei mir jüngst der Fall), dann soll dies bitte nix mit der Zeitung zu tun haben und auf jeden Fall gegen Rechnung geschehen. </p>
<p>Ihr seht, das ist alles nicht besonders einfach, insbesondere deshalb, weil schließlich jeder Mensch – so auch ich &#8211; eine politische Meinung besitzt. Mit dieser eigenen Meinung darf man sich aber in dem Fall nicht vereinnahmen und diese in seine Arbeit einfließen lassen. Trennung rulez!</p>
<p>Was mir aber gestattet sein muss ist Kritik an der Art und Weise, wie einzelne Parteien um Stimmen werben, insbesondere dann, wenn dies auf Bundesebene geschieht (also für „meine“ Lokalpresse uninteressant) und diese Wahlwerbung absolut desinformativ ist.</p>
<p>Ich hab da nämlich was im Auge, aber bringen wir es auf den Punkt: Ich komme nicht mit diesem merkwürdigen <a href="http://www.team2009.de/">teAM Deutschland</a> klar.</p>
<p>Ganz offensichtlich handelt es sich dabei um eine Organisation, die freiwillige Unterstützer für den Wahlkampf Angela Merkels anwirbt (daher die beiden großen Majuskeln in „teAM“). Nun kann man argumentieren: „<em>Wieso? Das ist doch keine direkte Wahlwerbung. Die suchen doch nur Unterstützer!</em>“ Dagegen lässt sich aber einwenden: Diese Kampagne tritt öffentlich mit allerlei Brimborium auf, deren Videos sind im Netz öffentlich abrufbar und die Partei ist sich der Stimmen der mitwirkenden Freiwilligen sicher. Was soll daran bitteschön keine Wahlwerbung sein?</p>
<p>Was das teAM aber in ihren medialen Auftritten von sich lässt, sehe ich als das inhaltloseste an, was mir jemals in Wahlkämpfen untergekommen ist. Das ist nicht nur mir aufgefallen, <a href="http://www.malte-welding.com/2009/06/23/4-grunde-die-cdu-zu-wahlen/">auch Malte zweifelt an der Orientierungsmöglichkeit</a>, die dieses Exempel hier bietet:</p>
<blockquote><p>
<strong>4 Gründe, die CDU zu wählen</strong></p>
<p>1. Ich kandidiere selber für den Bundestag.<br />
2. Angela Merkel ist die beste Krisenmanagerin.<br />
3. Ich bin ein großer Fan von Angela Merkel. Das Ganze ist für mich ein ganz großes Vorbild.<br />
4. Angela Merkel ist das Beste für Deutschland.</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Xv4MqczhvmU&#038;hl=de&#038;showinfo=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Xv4MqczhvmU&#038;hl=de&#038;showinfo=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p></blockquote>
<p>Glaubt jetzt bitte nicht, das sei ein besonders nichtssagendes Beispiel. Das zieht sich nämlich durch diese Kampagne hindurch. </p>
<p>Es beginnt damit, dass die Leichtathletin Bianca Kappler auf der Startseite meint, dass &#8220;<a href="http://www.team2009.de/">Deutschland gerade jetzt eine starke Frau an der Spitze braucht</a>&#8220;. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eCV5CvQufuY">Der CDU-Schatzmeister Eckhard von Klaeden wünscht sich in &#8220;schwierigen Zeiten eine klare und entschlossene Führung&#8221;</a>. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SUqBf3NiiTg">Hendrik Wüst sagt, wir bräuchten eine &#8220;starke Kanzlerin&#8221; und &#8220;Wir brauchen Profis statt Populisten&#8221;. Mehr nicht</a>.</p>
<p>Beinahe am Rande der Verzweiflung habe ich mich durch das Portal geklickt, in der Hoffnung darauf, dass mich jemand mitnimmt und mir sagt, was er oder sie denn nun von der Höhe der Steuern hält. Von den Netzsperren. Was am besten für die Wirtschaft wäre. Doch ich stieß am Ende nur auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YchKxfo_ecw">einen Beitrag über ein Fotoshooting für das &#8220;Gesicht der teAM Deutschland Kampagne&#8221;</a>.</p>
<p>Es scheint so, als hätte ihnen irgendjemand erzählt, <a href="http://www.youtube.com/view_play_list?p=10D4D1468E3ADF26">dass die Aufmerksamkeit bei bewegten Bildern im Internet am größten ist</a>. Doch zur Beantwortung von Fragen muss man sich &#8211; auch als an der teAM-Initiative interessierter &#8211; dann anscheinend doch das <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/129/476638/text/">Wahlprogramm zu Gemüte führen, wenn&#8217;s denn mal kommt</a>.</p>
<p>Und nun muss ich der ausgleichenden Gerechtigkeit halber einmal um Eure Kommentatoren-Power bitten. Gibt es ähnliche Freiwilligen-Akquirierungskampagnen von den anderen Parteien? Mir ist nämlich dahingehend keine aufgefallen.</p>
<p>Und noch etwas: Gibt es unter Euch Leute, die sich vom teAM Deutschland angesprochen fühlen? Die sollen unten mal ganz laut &#8220;HIER!&#8221; schreiben. Dann glaube ich erst, dass der Kram wirkt.</p>
<p><span style="font-size:75%">(<a href="http://www.flickr.com/photos/nayrb7/476957125/">Vorschaubild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/nayrb7/">nayrb7</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</span></p>


<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/07/featured/quo-vadis-deutschland.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Quo Vadis, Deutschland?'>Quo Vadis, Deutschland?</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/11/featured/wir-mussen-mehr-demokratie-wagen-direkte.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;Wir müssen mehr Demokratie wagen. Direkte.&#8221;'>&#8220;Wir müssen mehr Demokratie wagen. Direkte.&#8221;</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Nacht der Nächte: Live-Berichte aus allen Rohren (Stand der Dinge 22.6.2009)</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/06/22/featured/stand-der-dinge.html</link>
		<comments>http://www.blogboys.de/2009/06/22/featured/stand-der-dinge.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 19:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischa-Sarim Verollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arminia Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[UPDATE 22.6.2009: Wir versuchen inmitten der Arminia-Chaostage den Überblick zu behalten und halten euch hier auf dem Laufenden - wie gesagt, wir versuchen's.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/02/22/featured/die-oscar-nacht-live-oder-so.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Oscar-Nacht LIVE&#8230; oder so'>Die Oscar-Nacht LIVE&#8230; oder so</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/05/23/featured/kentsch-raus.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Muss Kentsch gehen?'>Muss Kentsch gehen?</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/06/24/featured/was-vom-dsc-arminia-bielefeld-ubrig-ist.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was vom DSC Arminia Bielefeld übrig ist.'>Was vom DSC Arminia Bielefeld übrig ist.</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>UPDATE 21.6.2009: Manche sprechen von Lähmung, andere von Stillstand, niemand spricht von der rund um die Alm dringend benötigten Aufbruchstimmung. Was vermutlich daran liegt, dass es sie schlichtweg nicht gibt. Die blogboys versuchen inmitten der Bielefelder Chaostage mal den Überblick zu behalten und halten euch hier auf dem Laufenden – wie gesagt, wir versuchen&#8217;s:</strong></p>
<p><em>+++ Zusammenfassung 22. Juni 2009 +++</em></p>
<p>Die Nacht der Nächte wird es uns erzählen: Wird Klaus Daudel zum Comeback-Kid des Jahres? Bis gestern abend lag er gegen seinen Konkurrenten hoffnungslos zurück. Wagen die beiden den Schulterschluss? Für Arminia? Ich bin gespannt, was seit gestern hinter den Kulissen geschehen ist und ob Dammi gemeinsam mit Dr. Oetker, Schüco, Miele und wie sie alle heißen den neuen Chefcoach Mirko Slomka aus dem Hut zaubern. Wir werden es erleben. Entweder live vor Ort – oder in den Live-Ticker auf <a href="http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/2996719_Jahreshauptversammlung_Mit_nw-news.de_live_dabei.html">nw-news.de</a>, auf der <a href="http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php">Westfalen Blatt-Homepage</a> und <a href="http://www.hashtags.org/search?q=jhv&amp;page=1">via Twitter</a>.</p>
<p><em>+++ Zusammenfassung 21. Juni 2009 +++</em></p>
<p>Der doch-nicht-so-ganz-President-elect Klaus Daudel sieht offensichtlich seine Felle schwimmen. Anders ist diese Panik-Reaktion <strong>einen Tag vor der JHV</strong> &#8211; die <a href="http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/2997402_Arminia_feuert_Kentsch.html">Freistellung Kentschs</a> &#8211; nicht zu erklären. Was hat sich an der Sachlage seit letzter Woche verändert? Nun, folgendes &#8211; ich stelle die Sonntagsfrage (&#8220;Wenn nächsten Sonntag Wahl wäre&#8230;&#8221;) und arbeite sie für Arminia zur Montagsfrage um: Wenn die einschlägigen Arminia-Foren (dsc4ever, offizielles Forum) Wahllokale wären könnten wir von einem Erdrutschsieg für KA-Kandidat Dirk Obermann ausgehen. Natürlich ist ein Forum nicht zwingend repräsentativ für 10.000 Mitglieder &#8211; aber wäre es so hätten wir ergebnistechnisch morgen abend iranische Zahlen für Obermann. Daudel genießt so gut wie keinen Rückhalt mehr. Was einen aber auch nicht weiter wundert, analysiert man die katastrophale Medienpräsenz des Herrn Daudel. Schlimmer kann man sich als Präsidentschaftskandidat nicht präsentieren. Zum einen will er beispielsweise einerseits Personalien nicht besprechen, kanzelt aber andererseits im gleichen Interview eine komplette Fangruppierung beleidigend ab. Zum anderen versäumt er es Stellung zu beziehen (er mag nicht populistisch sein), lässt sich aber in Gegenzug dazu hinreißen in einem Akt absolut <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2009/06/20/arminia-bielefeld/detlev-dammeier-entschuldigt-sich-bei-lothar-matthaeus.html">peinlichen Populismusses Lothar Matthäus zu beleidigen</a> &#8211; was umso hochpeinlicher wird denkt man daran, dass diese unnötigen Sprüche von einem noch nicht gewählten Präsidentschaftskandidaten eines gerade abgestiegenen Teams kamen. Darüber hinaus mag ihm wohl manch einer Wortbruch unterstellen: Im Westfalen-Blatt-Interview vom 17. Juni schloss er eine Freistellung Kentschs noch vor der JHV kategorisch aus. Diese Inkonsequenz kostet ihm, glaubt man den Fanstimmen, Stand 21. Juni, die Wahl. Aber: Noch ist nichts entschieden!</p>
<p>Ich bin sehr gespannt auf morgen abend. Vor allem darauf, wie Herr Daudel das Ruder jetzt noch herumreißen will. Die Entlassung Kentschs zu diesem Zeitpunkt ist wohl der vorletzte Strohhalm, eine Panikreaktion sondergleichen, in einer Liga mit der Entlassung Frontzecks. Will er die Wahl gewinnen muss er etwas ganz Besonderes aus dem Hut zaubern. Der letzte Strohhalm muss morgen mindestens ein Kaninchen sein. Ein großes. Vielleicht Slomka?</p>
<p><em>+++ Zusammenfassung 16. Juni 2009 +++</em></p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/bielefeld/2009/06/16/lothar-matthaeus/wirtschaftsbosse-wollen-den-weltmeister-finanzieren.html">Matthäus</a>, <a href="http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/2983932_Eichberg_im_Doppelsturm_mit_Assauer.html">Eichberg, Assauer</a>. Ohne Worte. Jetzt darf Mr. K ja eigentlich auch gar nicht mehr gehen. Wer übernimmt denn sonst die Rolle von Alexis Carrington?</p>
<p><em>+++ Zusammenfassung 8. Juni 2009 +++</em></p>
<p>Am Freitag überrascht das Präsidium die breite Öffentlichkeit und tritt geschlossen zurück. Die NW hingegen durchschaut den Schachzug auf Anhieb und diagnostiziert: &#8220;<a href="http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/?em_cnt=2975680&amp;em_index_page=1&amp;em_cnt_page=2">Mogelpackung</a>&#8220;. Dabei ist das &#8220;Regime Kentsch&#8221; (Zitat NW) per Definition mancher Kritiker beendet: Er ist jetzt &#8220;nur noch&#8221; GF Finanzen. Die Bielefelder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Doomsday_Clock">Doomsday-Uhr</a> wird auf sechs Minuten vor 12 zurückgedreht, die Petition <a href="http://www.kentsch-raus.de.vu">stagniert</a>. • Nachdem das Präsidium dergestalt vorgelegt hat lässt sich der Aufsichtsrat nicht lumpen und gibt eine nahezu perfekte Bewerbung für das Darstellerensemble des &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=k3s8sEYzHWQ">3 Stooges</a>&#8220;-Remakes ab: Trainerkandidat &#8220;Pelé&#8221; Wollitz wird mit der <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/bielefeld/2009/06/09/pele-wollitz/bielefeld-haette-mir-besser-gepasst.html">Begründung</a> abgelehnt, er trete zu leger auf, <a href="http://twitter.com/bateman/status/2089813934">während Ex-Coach Frontzeck knapp 60 Spiele im Atzenstyle an der Außenlinie herumlungern durfte</a>. • Aber auch Ex-Trainerkandidat &#8220;Pelé&#8221; Wollitz weiß als Diplomat zu überzeugen: Seinem neuen Arbeitgeber, den Spielern und Fans treibt er geschickt jeden Zweifel aus, Energie sei bloß zweite Wahl gewesen (&#8220;<a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/bielefeld/2009/06/09/pele-wollitz/bielefeld-haette-mir-besser-gepasst.html">Natürlich wäre ich gern Arminen-Coach geworden.</a>&#8220;) und lässt Bielefeld, seinen Ex-potentiellen Arbeitgeber, mit Wehmut und der Gewissheit zurück, einen Trainer mit purer Leidenschaft und den richtigen Beweggründen für ein Engagement nicht bekommen zu haben (&#8220;<a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/bielefeld/2009/06/09/pele-wollitz/bielefeld-haette-mir-besser-gepasst.html">Bielefeld hätte mir und meiner Familie logistisch besser gepasst.</a>&#8220;) • Aber es gibt auch Positives zu berichten: Die Arminia hat endlich eingesehen, dass Fußball nicht ihr Sport ist und sattelt auf Rugby um. Das lassen zumindest die <a href="http://www.nw-news.de/_em_daten/_nw/2009/06/03/090603_1438_trikot.jpg">neuen, wunderschönen, angelsächsisch angehauchten Trikots</a> vermuten. Die logische Konsequenz der letzten Monate. • Apropos konsequent: Der Verein wird seinem <a href="http://twitter.com/airsign74/status/2003335287">Soap-Potenzial</a> gerecht und verpflichtet <a href="http://www.michael-delura.de/">das Top-Model Michael Delura</a> direkt vom Laufsteg der Ouzo12-Fashion Week in Athen weg. • <a href="http://www.kritische-arminen.de/">Es bleibt spannend</a>.</p>
<p><em>+++ Zusammenfassung 2. Juni 2009 +++</em></p>
<p>Wir haben immer noch <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/slideshow/object/509597/">keinen neuen Trainer</a>, dafür &#8211; Überraschung! &#8211; noch den <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/509589">alten Geschäftsführer</a>. • Morgen tagen <em>die Gremien</em>. • Tagelang Funkstille auf arminia-bielefeld.de, dann wird ein <a href="http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&amp;no_cache=1&amp;viewid=9266">Dammeier-Interview</a> veröffentlicht, welches vor positiven Allgemeinplätzen nur so strotzt, dass man vor bejahendem Nicken fast schon ein Schleudertrauma bekommt – Nichtssagendes, das nicht weiter verwundert, weil <em>die Gremien</em> ja auch noch nicht getagt haben. • Die <a href="http://www.kritische-arminen.de"><em>Kritischen Arminen</em></a> stellen ihr Programm vor. • Laut Tageszeitung steht der ehemalige Schatzmeister Reiner Kempa für eine Position bereit. • Die <a href="http://www.kentsch-raus.de.vu">Petition</a> zählt über 750 Unterzeichner. • Der König lässt sich von seinem Mäzen vor den <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/bielefeld/2009/06/02/artur-wichniarek/fliegt-kentsch-bin-ich-weg.html">medialen Karren</a> spannen &#8211; Tenor in den Foren: &#8220;Reisende sollte man nicht aufhalten&#8221;. • Rainer Calmund bezeichnet die Geschäftsführung des DSC Arminia Bielefeld (und meint dabei die Handlungen, nicht die Handelnden) in der Tageszeitung als &#8220;Blödsinn made in Bielefeld&#8221; &#8211; wenigstens mal kein Pudding. • Conrad Schormann tritt zurück und die halbe Arminia-Welt fragt sich: <a href="http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&amp;no_cache=1&amp;viewid=9267">Äh&#8230; wer?!</a> • <a href="http://twitter.com/airsign74/status/2003335287">Es bleibt spannend</a>. • Schock des Tages: <a href="http://www.last-voice.de/sc-paderborn-07-steigt-in-die-2-bundesliga-auf/">Wir spielen mit Paderborn in einer Liga</a> – jetzt ist der Abstieg auch bei mir angekommen. • Aber gut, dass es <a href="http://dieschoenheitderchance.wordpress.com/2009/05/30/willkommen-in-der-2-liga-alemannia-aachen/">dieses Blog</a> gibt, welches uns auf das zu erwartende Ungemach entsprechend vorbereitet. • Dammi lädt für morgen zu einem <a href="http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/2969005_Arminia_bittet_zum_Kabinen-Gespraech.html">außerordentlichen, mysteriösen Pressetermin</a>. Mein Tipp: Da <a href="http://www.11freunde.de/newsticker/120543">Krombacher verlängert</a> hat stellt er endlich das neue Trikot vor. Oder tritt zurück. • Apropos Trikots: Wer das wunderbare 2007er Hemd mit dem weißen Kreuz vermisst: Bei <a href="http://www.sport-saller.de/shop/catalog/arminia-bielefeld/2">Sport Saller</a> direkt gibt es Restbestände in allen Größen für lässige 19,95 €.</p>
<p>(Teaserfoto: <a href="http://www.flickr.com/photos/funky1opti/3373154379/">funky1opti</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</p>


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		<title>BiBloStaTi Mai 09</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/05/05/bielefeld/biblostati-mai-09.html</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 10:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gehabt, kümmert sich Sacha Brohm lieb darum, dass sich die Blogger der Stadt auch im realen Leben treffen 

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/07/09/bielefeld/ein-neues-blog-geht-steil.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein neues Blog geht steil'>Ein neues Blog geht steil</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/08/05/featured/der-newsroom-von-rivva.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der Newsroom von Rivva'>Der Newsroom von Rivva</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/07/featured/verzweifelt-gesucht-billigster-kiosk-in-bielefeld.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Verzweifelt gesucht: Billigster Kiosk in Bielefeld'>Verzweifelt gesucht: Billigster Kiosk in Bielefeld</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gehabt, kümmert sich Sacha Brohm lieb darum, dass sich die Blogger der Stadt auch im realen Leben treffen und nicht ständig ihre gesunde Gesichtshaut von den Monitoren bräunen lassen. <a href="http://sachabrohm.de/2009/04/28/bielefelder-bloggerstammtisch-im-mai/">Hier</a> ruft er zum nächsten Bielefelder Bloggerstammtisch (&#8220;BiBloStaTi&#8221;) auf, der am</p>
<p><center><strong>Freitag, den 08. Mai, ab 20 Uhr in der Tangente, Mühlenstr. 2, 33607 BI </strong></center></p>
<p>stattfinden wird (<a href="http://maps.google.de/maps?oe=utf-8&#038;client=firefox-a&#038;ie=UTF-8&#038;q=tangente+bielefeld&#038;fb=1&#038;split=1&#038;gl=de&#038;cid=16859467546915137564&#038;li=lmd&#038;z=14&#038;t=m">Kartenausschnitt</a>). <a href="http://dieschoenheitderchance.wordpress.com/2009/05/04/biblostati-twitter/">Little James lässt schon einmal reservieren</a>, und diejenigen, die &#8211; neben einem Blog &#8211;  <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> nutzen und Interesse am Erscheinen zeigen, melden sich bereits eifrig <a href="http://twtvite.com/im8wxr">an dieser Stelle</a> an.</p>
<p>Wir sehen und freuen uns.</p>
<p>P.S.: Das Arminia-Spiel wird dort gezeigt!</p>
<p><span style="font-size:75%">(<a href="http://www.flickr.com/photos/notionscapital/2493066577/">Vorschaubild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/notionscapital/">Mike Licht</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</span></p>


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		<title>re:publica 09 &#8230; War&#8217;s das?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 21:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Die Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogboys.de/?p=1952</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe meine erste re:publica besucht und weiß immer noch nicht, warum.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/31/allgemeines/blogboys-auf-der-republica-tag-0.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Blogboys auf der re:publica (Tag 0)'>Blogboys auf der re:publica (Tag 0)</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/04/26/kultur/ein-blogboy-und-berliner-nachttaxe.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Blogboy und die Berliner Nachttaxe (Update)'>Ein Blogboy und die Berliner Nachttaxe (Update)</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/13/allgemeines/das-netz-nervt-mich.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Netz nervt. Mich.'>Das Netz nervt. Mich.</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer lesefaul ist, dem kann ich mein Fazit meiner ersten <a href="http://www.re-publica.de/09/">re:publica &#8211; der Version 09</a> &#8211; in einem Wort liefern: Ernüchterung.</p>
<p>Mag jemand mehr lesen, dem sei gesagt: Das ist sowohl von der positiven als auch weniger positiven Seite zu betrachten.</p>
<p>Meine Erwartungen an drei Tage <span style="text-decoration: line-through;">Blogger</span>Publizieren im Internet-Konferenz in Berlin waren: Keine speziellen. Als vor einigen Monaten die Ankündigen für die re:publica in meinem Feedreader landete, waren die Blogboys noch jung und so beschlossen Mischa und ich, dass wir dort, wo die Geschichte und die Geschichten der deutschen Bloggeria erzählt werden sollten, dass wir dort auf jeden Fall hingehören. Der Umstand, dass wir beruflich da auch eventuell einiges würden abholen können, bestärkte uns in dem Entschluss.</p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1769.jpg" rel="shadowbox[post-1952];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1963" title="dsc_1769" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1769.jpg" alt="dsc_1769" width="500" height="361" /></a></p>
<p>Bislang umwehte die re:publica der Wind der Rebellen im publizistischen deutschen Land. Angeführt von alten Hasen wie <a href="http://www.spreeblick.com">Johnny Häusler</a>, <a href="http://saschalobo.com/">Sascha Lobo</a>, professionalisiert durch echte Pro-Blogger wie <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/">Stefan Niggemeier</a> und <a href="http://www.netzpolitik.org">Markus Beckedahl</a>. boulevarisierd durch bloggende Nichts-Sager wie <a href="http://www.robertbasic.de/">Robert Basic</a> oder <a href="http://www.nerdcore.de">René „Nerdcore“ Walter</a>. Dementsprechend freute ich mich, einige Tage in diesen illustren Kreis einzutauchen, Teil einer Revolution zu werden, zumindest dabei zuzusehen, wie die Guillotinen über den Häuptern der etablierten Medien hochgezogen würden. Denn, so verriet es das offizielle Motto, es war auch hier scheinbar an der Zeit für Veränderungen: <strong>Shift Happens.</strong></p>
<p><strong>Also. Auf in den Zug. Ab nach Berlin.</strong></p>
<p>Die direkte Eröffnungsveranstaltung verpasste ich noch, da ich dank eines freundlichen Berliners in die falsche Bahn stieg und erst in Berlin Buch meinen Fehler bemerkte. So stolperte ich mehr oder weniger unvorbereiten in den imposanten Friedrichstadtpalast und dort in mein erstes Panel: <a href="http://programm.re-publica.de/2009/events/375.de.html">„Blogs in Deutschland. Status Quo und Ausblick”</a>. Auf dem Podium saßen sie dann: Markus Beckedahl, Stefan Niggemeier, Robert Basic und Sascha Pallmeier. <span style="text-decoration: line-through;">Angeführt</span>Moderiert von Thomas Knüwer. Es folgten dreißig Minuten illustres Reden, von dem mir in Erinnerung blieb, dass Beckedahl die ganze Zeit grinste, Basic sich arrogant auf dem Sessel fläzte, als hätte er das bloggen erfunden (Hat er nicht!), Niggemeier &#8211; neben Beckedahl &#8211; als einziger was vernünftiges zu sagen hatte (Sinngemäß: Die meisten Blogger denken zuviel nach. Die sollten mehr machen, als reden.) und Pallmeier jegliches Profil vermissen ließ. Es wurde viel geplaudert, aber wenig gesagt. Wenn, dann war es etwas, das die ganze Zeit über dem Podium schwebte: Der latente Vorwurf und das Beweinen der fehlenden Lobby für die Blogger, gar der Interessenvertretetung (an dieser Stelle sei noch einmal, auch wenn eben erst erwähnt, noch einmal der Einwand von Niggemeier erwähnt: Machen!). Ich hielt dieses Gejammer zehn Minuten aus und schritt ans Mikro: Meine Aussage, es gäbe ja doch eine Interessenvertretung für Blogger, sofern wir dem Mut hätten, uns als Journalisten zu empfinden, nämlich den <a href="http://www.djv.de/">DJV</a>. Leider sagte ich aber auch, dass man  dann ja auch einen Presse-Ausweis bekommen könnte. Danach wurde darüber geredet, ob Blogger <span style="text-decoration: line-through;">wie ich</span> in den DJV wollten, um günstiger ins Kino zu kommen und dass deswegen der DJV unter sich bleiben sollte. Überhaupt. Ich fühlte mich nicht nur missverstanden, sondern ausgeschlossen. Ein prima Start.</p>
<p>Am Ende der Diskussion stellte Knüwer die Frage, wo die deutsche Blog-Szene in einem Jahr stünde. Allgemeines Achselzucken. Denn im Prinzip wusste man ja immer noch nicht, wo sie heute steht. So ging ich aus dem Panel heraus, wie ich gekommen war. Ich ahnte nicht, dass diese 45 Minuten bereits die gesamte re:publica in sich vereinten. Viel Brei für zuviel Köche, oder so.</p>
<p>Denn so zog sich das fast durch die gesamte re:publica. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl irgendetwas Neues übers Bloggen, die Verankerung von Blogs in der Gesellschaft und so weiter gehört zu haben. Keine Impulse, keine Manifeste, kein „Hurra!”. Immernurzu feierte man sich selbst ab, geiferte darüber Lessig zu kennen und den Wikipedia-Gründer gesehen zu haben. Aber an welche Stelle „Shift happen“ sollte, fragte ich mich die ganze Zeit.</p>
<p>(Ich will nicht unerwähnt lassen, dass der wohl größte Faux-pas der re:publica darin bestand, dass niemand in der Lage war ein stabiles WLAN-Netz hinzubekommen. Ich sehe ein, das ist schwierig bei 1000 Besuchern. Aber ich bin sicher: Wir sind auf dem Mond gelandet. Dann kriegen wir sowas auch hin!)</p>
<p>Die meisten der anderen von mir besuchten Vorträge waren ebenfalls unfassbar uninspiriert; so dass ich die ganze Zeit meinen Bruder anrufen wollte und ihn bitten wollte, denen mal zu zeigen wie das geht (der kann das nämlich super!). Sei es der 4Chan-Gründer moot oder Markus Hündgen, der über Video-Journalismus berichten wollte: Da wurden exemplarisch Screenshots und Videos vorgeführt. Mehr nicht. Als ob man uns für blöd verkaufen wollte. Als wären wir Karl Arsch oder Bettina Bumms, die ahnungslos vorm Medion-Rechner hocken, und den Internt-Schalter suchen.</p>
<div id="attachment_1962" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Das Panel „Videojournalismus“. Viel gesehen, nix gelernt." href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1675.jpg" rel="shadowbox[post-1952];player=img;"><img class="size-full wp-image-1962" title="dsc_1675" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1675.jpg" alt="Das Panel „Videojournalismus“. Viel gesehen, nix gelernt." width="500" height="336" /></a><p class="wp-caption-text">Das Panel „Videojournalismus“. Viel gesehen, nix gelernt.</p></div>
<p>Woher das alles kam, wohin das führen sollte und welche Auswirkungen diese Form des Publizierens auf die Medienlandschaft und die Gesellschaft haben sollte: Darüber kein Wort. Solche Präsentationen wie diese, die hämmert man mal eben am Abend zuvor zusammen. Aber nicht für eine Konferenz mit 1.000 und mehr Besuchern. Ich hoffe, die bekommen da kein Geld für.</p>
<p>Lediglich drei von mir besuchte Panels seien positiv hervorgehoben: Zum einen war da der sehr interessante Beitrag <a href="http://programm.re-publica.de/2009/events/419.de.html">„Social everywhere &#8211; wie das Web 2.0 die Unternehmen erobert“ vom IBM&#8217;ler Peter Schuett</a>. Der referierte darüber, wie IBM Social Media-Aspekte im Bereich der Mitarbeiter-Kommunikation nutzt. Hier fühlte ich mich als Geschäftsführer von code-x in vielerlei Hinsicht bestätigt. So hatte ich zwar wieder nichts gelernt (eventuell noch, dass etwas, das bei uns „Mitarbeiter-Workshop“ heißt, bei IBM den Titel „Innovation Jam“ trägt), aber wenigstens fühlte mich ein wenig mehr dazugehörig.</p>
<p>Das zweite sehenswerte Panel war <a href="http://programm.re-publica.de/2009/events/289.de.html">„Die sieben Todsünden im Blog-Design“ von Gerrit van Akken</a>. Gerrit machte sich gar nicht die Mühe, in belehrende Design-Diskurse zu verfallen. Vielmehr machte er, am Beispiel der sieben biblischen Todsünden, häufig gemachte Design-Fehler sichtbar. Ohne den Finger zu heben. Das war zwar auch nicht lehhreich, aber unterhaltsam. Das ich wiederum durch ein Fingerheber ein Buch gewann, sei nur am Rande erwähnte.</p>
<p>(<a href="http://praegnanz.de/weblog/kritik-an-der-republica-09">Gerrit hat übrigens auch über die re:publica gebloggt</a> und ergänzt ziemlich genau meine Meinung.)</p>
<p>Das letzte auszuzeichnende Panel besuchten wir an Tag 3. Es war auch zugleich das einzig wirklich lehrreiche: <a href="http://programm.re-publica.de/2009/events/321.de.html">„Verhaltensänderung speichern? Wie persuasives Webdesign uns beeinflusst und wie wir es nutzen können” von Sebastian Deterding</a>. Er berichtete darüber, dass wir den Schritt von der Usabiliy hin zum persuasiven Design machen müssen. Also weg davon, die Web-Interfaces so zu gestalten, dass sie leicht zu bedienen sind, sondern dahin, dass die Besucher sie bedienen <strong>wollen</strong>. Das war schön aufbereitet und inhaltlich interessant. Da hätte ich gerne noch zwei Stunden zugehört. Doch leider war nach 60 Minuten die Zeit abgelaufen. Die kommentierten Slides kann man sich auf <a href="http://www.slideshare.net/dings/verhaltensnderung-speichern-ber-persuasives-webdesign">slideshare</a> anschauen.</p>
<p>Und die re:publica für mich damit zuende.</p>
<h2>„Machen” ist das neue meckern &#8230;</h2>
<p><strong>Ich ging wie Anfangs erwähnt: Ernüchtert. Darüber, keine wesentlichen Impulse mitgenommen zu haben. Aber auch darüber, eventuell bereits alles richtig zu machen. Denn Niggemeier hat recht: Es geht ums „machen”, nicht ums übers „machen“ reden. Und das war schon immer irgendwie mein Credo.</strong></p>
<p>Ob ich 2010 wieder hinfahre? Ich denke ja. Schon alleine, weil Berlin und ich uns ineinander verliebt haben. Und eines muss man auch zugeben: Bislang war die re:publica das Treffen einer gesellschafttlichen Randgruppe. Die 09er war wohl der erste Versuch, das ganze größer aufzuziehen, professioneller. So war ich vielleicht doch dabei, als Shift happente. Aber mehr im Hinblick auf die re:publica an sich, als denn, worum sie sich drehte. Und eines muss man zugeben: Abgesehen vom fehlenden WLAN kann man niemanden wirklich etwas vorwerfen. Die Organisation lief so reibungslos, dass einem normalen Besucher wie mir, keine Störungen auffielen. Und wer, wie ich, an den Beiträgen rummäkelt, der ist ja dank der offenen Ausrichtung der Szene aufgerufen, es besser zu machen. Ich denke drüber nach. Für 2010.</p>
<p>Und wenn ich letztlich etwas positives mitgenommen habe, dann das gute Gefühl, dass da draußen in der Blogosphäre die Luft auch nicht dünner ist als hier. Soll heißen: Wer sich die Mühe macht, eigenen und relevanten Content für seine Zielgruppe zu liefern, der steht nicht schlechter da, als die selbst ernannten Altvorderen. Also: Macht mal Twitter aus und bloggt mal wieder. Denn das macht immer noch viel mehr Spaß als irgendwas.</p>
<p>(Ach, eins noch: <a href="http://www.doyoupoken.com">Poken</a> wurden auch verteilt. Das ist mal ein Käse!)</p>
<div id="attachment_1961" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1780.jpg" rel="shadowbox[post-1952];player=img;"><img class="size-full wp-image-1961" title="dsc_1780" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1780.jpg" alt="dsc_1780" width="500" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang über Berlin.</p></div>
<p>Am Ende der drei Tage genoss ich noch ein wenig Berlin, machte einen <a href="http://www.rosislam.de/">zweiten Platz beim Poetry Slam im Rosis</a> und ließ mich <a href="http://berlinernachttaxe.de/">von Michael Kessler in seiner Nachttaxe durch Berlin kutschieren</a>. Aber das ist genug Material für einen eigenen Blog-Artikel.</p>
<p>Demnächst hier, ganz unprätentios und selbst gemacht, bei den Blogboys.</p>


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		<title>Was ist ein Nerd?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 17:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nerd]]></category>

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		<description><![CDATA[Mario Sixtus a.k.a. "Der elektrische Reporter" stellt sich bereits seit langem Fragen über das Internet und moderne Medien.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/01/23/globales/hail-to-the-nerd.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hail to the Nerd!'>Hail to the Nerd!</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/31/allgemeines/blogboys-auf-der-republica-tag-0.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Blogboys auf der re:publica (Tag 0)'>Blogboys auf der re:publica (Tag 0)</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/13/allgemeines/das-netz-nervt-mich.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Netz nervt. Mich.'>Das Netz nervt. Mich.</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mario Sixtus a.k.a. &#8220;Der elektrische Reporter&#8221; stellt sich bereits seit langem Fragen über das Internet und moderne Medien. Neuerdings tut er dies mit Unterstützung des ZDFs und des Handelsblatts. <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/115/">In seiner neuesten Ausgabe</a> beschäftigt er sich mit dem Nerd, was das eigentlich ist und was diese Leute tun. Eventuell hat sich das der ein oder die andere BloggerIn bereits gefragt, auch ob er oder sie selbst zu den Nerds zählt. Viele Experten &#8211; u.a. unser Padeluun vom Bielefelder <a href="http://www.foebud.org/">FoeBuD</a> &#8211; kommen im neuen Beitrag des E-Reporters zur Sprache und zu dem Schluss: Es gab Nerds schon immer und sie sollten öfter Gehör finden.</p>
<blockquote><p>Nerds sind das wandelnde Klischee des gesellschaftlichen Außenseiters: schüchtern und unattraktiv verbringen sie die meiste Zeit vor ihrem Computer und pflegen soziale Kontakte allerhöchstens über die Tastatur. Doch die vermeintlichen Außenseiter haben der Gesellschaft längst ihren Stempel aufgedrückt. Von der E-Mail-Kultur bis zur Wikipedia: Das digitale Zeitalter ruht auf einem Nerd-gebauten Fundament. Der Elektrische Reporter begibt sich auf die Suche nach der Subkultur der Technophilen &#8211; und stellt die Frage, ob wir im Gleichschritt mit der Verbreitung des Internets nicht alle irgendwie zu Nerds werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/115/">Link zum Video</a></p>
<p>(<a href="http://www.flickr.com/photos/willsisti/411974911/">Vorschaubild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/willsisti/">Flyinace2000</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">Lizenz</a>)</p>


<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/01/23/globales/hail-to-the-nerd.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hail to the Nerd!'>Hail to the Nerd!</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/31/allgemeines/blogboys-auf-der-republica-tag-0.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Blogboys auf der re:publica (Tag 0)'>Blogboys auf der re:publica (Tag 0)</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/13/allgemeines/das-netz-nervt-mich.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Netz nervt. Mich.'>Das Netz nervt. Mich.</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blogboys auf der re:publica (Tag 0)</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 19:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Die Boys]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesebühne]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mischa]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus und Mischa tummeln sich ab Mittwoch auf der re:publica, da wo Nerds und Publizisten kuscheln, und sind ganz aufgeregt.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/04/06/allgemeines/republica-09-wars-das.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: re:publica 09 &#8230; War&#8217;s das?'>re:publica 09 &#8230; War&#8217;s das?</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/13/allgemeines/das-netz-nervt-mich.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Netz nervt. Mich.'>Das Netz nervt. Mich.</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/02/13/featured/mischa-bei-thalia.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Mischa bei Thalia'>Mischa bei Thalia</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch, wenn es in den vergangenen Wochen hier etwas ruhiger zuging (das wird besser, versprochen!): Die Blogboys leben und sind gewillt, gute Blogger zu sein. Ja, sogar: Sich einen Namen in der Szene zu machen mit Qualitätsblogging fernab von Reblogging.</p>
<p>So ist es selbstverständlich, dass wir uns auf den Weg nach Berlin machen, um der <a href="http://www.re-publica.de/09/">re:publica, dem Blogger-Treffen</a> schlechthin unseren Stempel aufzudrücken oder uns mal ordentlich stempeln zu lassen. Als Botschafter der Blogboys fungieren hier der Mischa und der Markus, die ab morgen früh 10 Uhr auf der re:publica sehen, was die Szene so treibt und antreibt. Es ist unser erstes Mal und wir sind mächtig aufgeregt. Schließlich werden da die ganzen wichtigen Blogger sein. Und die, die sich für wichtig halten. Mal schauen, wie wichtig die in echt sind.</p>
<p>Aber wir sind auch aufgeregt, weil das <a href="http://programm.re-publica.de/2009/index.de.html">Programm der re:publica</a> einige wirklich spannende Theme beinhaltet.</p>
<p>Treffen werden wir da aus dem Dunstkreis der Blogboys sicherlich <a href="http://www.spitblog.de/">Lars Reineke aka spitblog</a> und <a href="http://www.agenturblog.de/">Oliver Wagner aka agenturblog</a>. Wer ist noch da? Postet uns die Kommentare voll und trefft uns auf ein Bier.</p>
<h2>Wir sind dabei, damit auch Ihr dabei sein könnt. So:</h2>
<p>Erwartet also ab morgen hier Eindrücke, Abdrücke und Meinungen zum nerdigsten Ereignissen, dass jemals über die Publizisten dieser Republik hereingebrochen ist.</p>
<p>Und natürlich wären wir völlig fehl am Platz der re:publica, wenn nicht auch Twitter glühen würde. Mischa wie immer als <a href="http://twitter.com/gibraltarjunge">gibraltarjunge</a> und ich mit meinem Account <a href="http://twitter.com/markusfreise">markusfreise</a>. Der offizielle Hashtag der re:publica ist übrigens <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23rp09">#rp09</a>.</p>
<p>Fotos poste ich in meinem <a href="http://www.flickr.com/photos/markusfreise/">Flickr-Account</a> im Album <a href="http://www.flickr.com/photos/markusfreise/sets/72157616096937343/">re:publica 09</a>.</p>
<p>(Wer in Berlin ist und noch eine Abendveranstaltung sucht, auf der <a href="http://www.re-publica.de/09/2009/03/24/republica-party-mit-dem-schwule-madchen-soundsystem-aka-fettes-brot/">keine altgedienten Hamburger rappen</a>, kann am 1.4. gerne zur <a href="http://www.agenturblog.de/">Lesebühne Berliner Wald</a> kommen. Da sind Mischa und ich als Gast geladen. Oder am Freitag, den 3.4. ins <a href="http://www.rosislam.de/">Rosis zum Rosi&#8217;Slam</a>. Da ist Mischa Featured Poet und ich im Starterfeld. (Hey! Lars! Mach doch auch mit!))</p>


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		<title>Warum überhaupt ein Bücherregal?</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/03/22/allgemeines/warum-uberhaupt-ein-bucherregal.html</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 20:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Intellektueller weiß man erst dann, dass man es geschafft hat, wenn man vor einem Bücherregal interviewt wird. Aber warum überhaupt?

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/01/featured/warum-deutschland-kein-land-der-innovationen-ist.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum Deutschland kein Land der Innovationen ist'>Warum Deutschland kein Land der Innovationen ist</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/03/sloterd.jpg" alt="sloterd" title="" width="550" height="346" class="alignnone size-full wp-image-1898" /></center></p>
<p><strong>Als Intellektueller weiß man erst dann, dass man es geschafft hat, wenn man vor einem Bücherregal interviewt wird. Oder in der Uni. Natürlich gerne auch in Talkshows der dritten Programme, allerdings sind dort meistens noch viele Leute mehr zu größeren Runden versammelt.<br />
Ist aber nur die eigene Meinung gefragt, dann muss unbedingt das Bücherregal im Hintergrund her. Anders geht es nicht und es ist fast ausnahmslos so. Aber warum überhaupt?</strong></p>
<p>Eine nahestehende Akademikerin sagte zu mir: &#8220;Sollte ich einmal zu irgendetwas interviewt werden, dann will ich, dass hinter mir ein &#8220;Wendy&#8221;-Poster hängt!&#8221; Eine interessante Vorstellung, doch leider wird sie kaum Einfluss auf die Entscheidungen der Redakteure und Kameraleute haben können. Der visuelle Eindruck zählt und die Autorität des Interviewten darf vom Zuschauer nicht hinterfragt werden. Beim Intellektuellen oder Akademiker müssen dafür nun einmal Bücher herhalten, sonst wirkt er deplatziert.</p>
<p>Die Idee mit dem &#8220;Wendy&#8221;-Poster finde ich aber für so manchen Sketch als ganz hervorragend geeignet. Man nehme einfach einige Personen und lasse sie erzählen, vor einem Hintergrund, der mit dem Thema absolut nichts zu tun hat. Peter Scholl-Latour sagt etwas zur Nahostkrise, während hinter ihm das Nachtleben in einem Gayclub abgeht. Welch schöne Vorstellung.</p>


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		</item>
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		<title>Das Netz nervt. Mich.</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 22:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Die Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Einsichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie soll man als Informations-Junkie bei den ganzen Content-Posern noch seine Droge finden? Ein Frust-Report.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/08/16/allgemeines/das-unsagliche-spiegel-netz-ohne-grenzen.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das unsägliche Spiegel-&#8221;Netz ohne Grenzen&#8221;'>Das unsägliche Spiegel-&#8221;Netz ohne Grenzen&#8221;</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/03/31/allgemeines/blogboys-auf-der-republica-tag-0.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Blogboys auf der re:publica (Tag 0)'>Blogboys auf der re:publica (Tag 0)</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/04/06/allgemeines/republica-09-wars-das.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: re:publica 09 &#8230; War&#8217;s das?'>re:publica 09 &#8230; War&#8217;s das?</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das überhaupt irgendwem außer mir aufgefallen, dass mein letzter Beitrag „<a href="http://www.blogboys.de/2009/02/23/featured/the-pac-man-dossier.html">The Pac-Man Dossier</a>” fast einen Monat alt ist? So eine Zeitspanne habe ich noch nie zwischen zwei Beiträgen verstreichen lassen. Warum nun?</p>
<p>Ich könnte behaupten, dass mein Real Life-Job mich voll in Beschlag nimmt, ich könnte sagen, ich bin Familienvater, ich könnte sagen, ich arbeite noch immer an meinem nächsten Buch. Das alles stimmt. Aber das alles stimmte auch in den Zeiten, in denen ich bis zu drei Beiträge pro Tag herausgehauen habe. Also kann es das im Prinzip nicht sein. Es ist viel schlimmer.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Das Netz nervt. Mich.</strong></p>
<p>Buchse runter: Ich bin ein Junkie. Ein Informations-Junkie. Egal wo ich gehe und stehe: Ich sauge Informationen auf wie ein Schwamm gutes altes Wasser: Im Netz, unterwegs mit dem iPhone, morgens die NW. Es vergeht kein Einkauf ohne mindestens ein Magazin zu kaufen. Vom Spiegel bis zur GEE. Die Bandbreit ist vielfältig. So bin ich aufgewachsen. Das habe ich mir angeeignet. Ich liebe Informationen. Ja. Ich möchte sagen: Ich bin ein Informations-Liebhaber.</p>
<p>So war die Geburt des Web 2.0 für mich eine Offenbarung: Der Welt, jedem einzelnen Hans Dampf in allen Gassen, standen auf einmal Methoden zur Verfügung, Informationen die er hat zu publizieren. Endlich würde das nicht mehr einer Publizisten-Elite überlassen. Die Revolution war da.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Der Fisch stinkt vom Kopf her.</strong></p>
<p>Die Revolution ist gescheitert. (<a href="http://informationarchitects.jp/data-gourmet/">Dazu auch sehr lesenswert ein Artikel bei den Information Architects „Data Gourmet“</a>.) Einmal mehr an den Revoluzzern, den Bloggern. Vor der Demokratisierung der Information war es so, dass derjenige das Feld anführte, der eine Information als erstes publizierte. Also schickten sich die Redaktionen an, ihre besten Leute loszuschicken. Investigativ zu recherchieren. Zu bohren und zu stochern. Solange, bis sie eine Information ausgruben, die niemand anders haben würde. Um sie dann zu publizieren. In einem Magazin, einer Zeitung.</p>
<p>Magazine und Zeitungen brachten den Umstand mit sich, dass sie in einem fest gelegten Abstand von Zeit erschienen. Mindestens innerhalb von 24 Stunden. Das ließ Zeit: Ergab sich eine Story, hatte ein Redakteuer im Idealfall 24 Stunden Zeit zu recherchieren, wenn es mal flott gehen musste wenigstens einige Stunden. In dieser Zeit konnte er an Informationen kommen, die niemand anders würde haben können. Er wäre am nächsten Morgen der King. Er wäre es, der dafür sorgen würde, dass seine Zeitung sich am Kiosk verkaufen würde, während die anderen wie Eisenplatten in den Ablagen würden liegen bleiben.</p>
<p>An diesem Differenzierungs-Merkmal hat sich wenig geändert. Noch immer gilt es: Wer als erster ein Information heraushaut ist vorneweg. Wird zuerst gelesen. Wird im Feed-Reader aufgenommen. Bekommt Impressions. Holt sich eine goldene Nase via AdSense. Oder das Elixier eines jeden Bloggers: Die meisten Kommentare. Er wird gebacktracked als gäbe es kein Morgen und verlinkt, als wäre sein Blog das Zentrum aller Virtualität. Alles, was er dafür tun muss ist: Schnell sein. Schneller als die anderen.</p>
<p>Nun bringt es die Web-Technologie mit sich, dass eine Information nicht erst gesetzt, gedruckt und ausgeliefert werden muss. Was geschrieben ist, ist innerhalb von Augenblicken verfügbar. Es gilt also keine Zeit zu verlieren. Wenn eine Info aufschlägt, muss sie publiziert werden. Sofort! Vor allen anderen. Eine Recherche findet also selten statt. Und wenn dann meist sehr oberflächlich. Google. Wikipedia. Das muss genügen. Es ist keine Zeit.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Schlimmer noch: Es fehlt sogar die Zeit zur Reflektion. Zur Meinungsbildung.</strong></p>
<p>Denn ein wesentlicher Aspekt des Bloggens ist nicht nur das Verbreiten von Informationen sondern auch deren subjektive Auslegung. Wenn eine Information da ist, muss sie schnell ins Netz. Aber vorher muss sie noch eben schnell mit einer Meinung hinterlegt werden. Nehmen wir ein einfaches Beispiel einer Meldung, auf die ich via den Fünf Filmfreunden gestoßen bin:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://io9.com/5169241/it-gets-remade-causing-millions-to-go-without-showering"><strong>Das Buch „Es“ von Stephen King wird neu verfilmt.</strong></a></p>
<p style="text-align: center;">(Hurra! Eins meiner Lieblingsbücher bekommt eine zweite Chance!)</p>
<p>Das, was uns <a href="http://io9.com/">i09</a> da liefert, ist prinzipiell erst einmal eine einfache Information, die für jeden Film-Interessierten von Belang sein kann. Nun wird diese Information vom Blog io9 gepostet. Leider ist es aber so, dass diese Information so gerade den Sprung über die Gerüchte-Mauer schafft und somit nur wenige Details vorliegen. Es ist gerade einmal bekannt, wer das Ding produziert. Mehr nicht. Was also tun? io9 tut das, was so viele so häufig tun: Sie nehmen das wenige was sie haben und bilden sich eine totale überflüssige Meinung, die keine ist. Sie strapazieren den Freund des Unwissenden. Sie flirten mit der Geliebten der BILD-Zeitung. Der Hure des Trash-Journalismus: <strong>Dem Konjunktiv.</strong></p>
<blockquote><p>„This movie <strong>could</strong> fall flat on its face if this role is miscast. I&#8217;m not sure who <strong>could</strong> fill Curry&#8217;s clown shoes, but if done correctly there should be a mass switchover from showers to baths and I <strong>may</strong> never sleep again.“<em> io9, <a href="http://io9.com/5169241/it-gets-remade-causing-millions-to-go-without-showering">IT Gets Remade, Causing Millions To Go Without Showering</a></em></p></blockquote>
<p>Diese Meinug ist so überflüssig wie ein vorzeitiger Samenerguss. Aber sie ist eben notwendig in einer Welt, in der nur der schnellste überlebt. io9 hat gar nicht die Chance, zu warten bis weitere Details über das Projekt vorliegen, die dazu dienen könnten eine konkrete Meinung zu haben. Vielleicht ist Heath Ledger ja gar nicht tot und spielt nach dem Joker nun eben noch Pennywise. Vielleicht aber macht auch Ben Stiller den Luftballon-Freak. Wer weiß? Keiner. Aber jeder hat eine Meinung zu diesem Unwissen.</p>
<p>Mit genausoviel Feuer werden Trailer von Filmen auseinandergenommen, die nur wenige Szenen zeigen („Das kann ja nichts werden.”), werden Bücher verrissen, von denen nur der Autor bekannt ist, wird Software bewertet, die man nur von Screenshots kennt. Alles, was bewertbar ist, wird bewertet. Zu jeder Zeit. Von jedem. Ganz gleich, wie wenig Wissen vorliegt. Es zählt nur die Meinung. Nur das Posten. Es wird nicht gefragt „Warum” sondern „Ob“ und die Antwort ist: „Flott!“.</p>
<p>Nico Brünjes karikiert dies Phänomen wunderbar in seinem Artikel „<a href="http://codecandies.de/2009/03/09/mal-ein-twitterartikel/#more-1946">Mal ein Twitterartikel</a>”: Ein Artikel, der nur ein Artikel sein will, weil ja auch Nico was zu Twitter sagen muss.</p>
<p>Und wer sogar dazu zu faul ist, sich eine Meinung zu bilden, der macht nichts anderes, als die Artikel von anderen zu verlinken. So zu tun, als wäre er Publizist in dem er einzelne Passagen quoted. Wer so etwas tut, der ist noch nicht einmal ein schlechter Publizist, der ist sogar nur Kopist. Und so gibt es mittlerweile dutzende von Blogs in Deutschland, die nichts anderes machen als sich gegenseitig zu referenzieren und damit in der Wechselwirkung obsolet zu machen. Prominenteste Beispiele sind <a href="http://www.nerdcore.de">Nerdcore</a> und <a href="http://www.i-jeriko.de/">I am Jeriko</a>. Hier geht es definitiv nur noch um die Masse an Informationen. Eine wirkliche Reflektion findet nicht statt. Sie wird auch in keinen neuen Kontext gestellt, wie wir es beispielsweise mit „Die besten Songs aller Zeit” probieren. Sie wird stumpf kopiert und oberflächlich kommentiert. Mehr geht nicht. Wie auch, wenn man gefühlte zehn Artikel am Tag posted? Diese Blogs zu konsumieren ist für einen Informations-Junkie wie die gemütliche Zigarette des Rauchers draußen vor der Kneipe im strömenden Regen: Sie liefert die Befriedigung eines Bedürfnis, die genauso schnell verflogen ist, wie man durch die Tür wieder in den Laden gehen kann.</p>
<p>Was bleibt von der Revolution? Ein riesiger Sumpf an Nicht-Informationen von einem Haufen Info-Narzissten. Und uns Informations-Junkies bleibt nichts anderes, als durchzuwaten, auf der Suche nach unseren Oasen des gekonnten Journalismus mit durchdachten Artikeln, eigenem Content und konkreten Meinungen wie das <a href="http://www.agenturblog.de">agenturblog</a>, <a href="http://parkablogs.com">Parka Blogs</a>, <a href="http://www.43folders.com/">43 Folders</a> oder <a href="http://www.alistapart.com/">A List Apart</a> tun. Die bloggen nur alle paar Tage, manchmal sogar Wochen. Dann aber richtig. Diesem Anspruch möchte ich mich nun anschließen. Also: Erwartet gerne weiterhin meine Postings hier. Jedoch in deutlich größeren Abständen als in der Vergangenheit.</p>
<p>Denn das Netz ist nur ein Medium und kein Zweck. Aber solange es das bleibt, nervt es weiter.</p>


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		<title>Die &#8220;Mit-dieser-Nachricht-kann-ich-nicht-allein-sein&#8221;-Skala</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/03/13/headline/die-mit-dieser-nachricht-kann-ich-nicht-allein-sein-skala.html</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 13:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern wusste ich nicht so recht. Ich hatte erst "etwas Lustiges" gebloggt, dann habe ich die Nachrichtenseiten geöffnet, mir fiel die Kinnlade herunter und dann nichts mehr ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1870" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/03/2915318327_37c056e9d5.jpg" alt="2915318327_37c056e9d5" width="500" height="332" /><br />
<strong><br />
Vorgestern wusste ich nicht so recht. <a href="http://killefit.net/blog/2009/03/11/das-medium-der-zukunft/">Nebenan</a> hatte ich erst &#8220;etwas Lustiges&#8221; gebloggt, dann habe ich die Nachrichtenseiten geöffnet, mir fiel die Kinnlade herunter und dann nichts mehr ein.</strong></p>
<p>Ich überlegte, wie ich die Ereignisse in Winnenden beschreiben würde, aber jedes Adjektiv schien nicht zu passen, auch, wenn es die Worte &#8220;dramatisch&#8221; oder &#8220;tragisch&#8221; waren. Mir fiel dann auf, dass ich ebensowenig davon sprechen durfte, &#8220;betroffen&#8221; zu sein, denn schließlich gehörte ich weder zu Opfern noch zu Angehörigen. &#8220;Ein wenig schockiert&#8221; wäre korrekter, wenn auch nicht dergestalt, dass ich plötzlich zur Salzsäule erstarrte. Denn immerhin habe ich mit einigen Leuten darüber gesprochen, und es kommt nicht oft vor, dass ich mit Leuten über Nachrichten rede, und das, obwohl ich nicht einmal Vater von zur Schule gehenden Kindern bin. Und für Analysen bin ich ebenfalls nicht der richtige Ansprechpartner. Weder bin ich Kriminologe, noch Psychologe oder gar Counterstrikespieler.</p>
<p>Je gravierender oder vielleicht auch bedrohlicher der Inhalt einer Nachricht mir erscheint, desto eher habe ich das Bedürfnis, dieses jemandem zu erzählen. Vor einer Weile habe ich einmal etwas über eine Formel zur Ermittlung eines Nachrichtenwerts gelesen. Diese war mir aber zu abstrakt und akademisch gehalten, fast wäre es etwas makaber, im Zuge dieser Ereignisse mit Mathe und Wirkung auf das Publikum  zu kommen. Gestern hatte ich dann die Idee von einer persönlichen, für mich allein bestimmten &#8220;Mit-dieser-Nachricht-kann-ich-nicht-allein-sein&#8221;-Skala, beispielsweise von eins bis sieben gehalten. Die sieben Grade sind hierfür nun natürlich völlig willkürlich gewählt, es könnten ebenso gut fünf oder neun sein. Doch zur ersten Veranschaulichung soll es genügen, hauptsache, ein Mittelwert für die durchschnittliche Tangierung ist vorhanden.</p>
<p>Bei einer 1 würde ich Neuigkeiten der Art &#8220;Oma Dornbergs Katzenhospiz erhält einen Scheck über soundsoviel Euro&#8221; einordnen. Ich habe zu Katzen ein nur virtuell gutes Verhältnis und eine Geldspende für einen solchen Verein ist allenfalls, naja, O.K. für die dort Miauenden.</p>
<p>Das vorgestrige Ereignis in Winnenden bekäme von mir den Mittelwert. Wie gesagt, ich habe dabei etwas empfunden und es hat mich zur Kommunikation bewegt. Dem Amoklauf in Alabama würde ich fast schon einen Wert darunter geben, weil: Weiter weg geschehen und eine Nachricht wie aus den USA mittlerweile gewohnt, so traurig sich das jetzt auch schreiben lässt.</p>
<p>Das Geschehen am 11.09.2001 muss eine 6 erhalten, wenn nicht sogar zwischen 6 und 7. Damals benötigte ich unbedingt jemanden in meiner Nähe. Man wusste schließlich nicht, was als nächstes passierte. Von Krieg bis Weltuntergang war alles denkbar, die liebsten Menschen wollte man irgendwie bei sich wissen, wenn vielleicht auch lediglich telefonisch möglich.</p>
<p>Die definite 7 erhielten nur Anzeichen der kommenden Apokalypse. Wird die erste Bombe gezündet, fürchtet man schließlich bereits die nächsten Explosionen. Den Untergang der Menschheit möchte bestimmt niemand alleine oder womöglich sogar auf der Arbeit verbringen. Ich glaube, es war Jim Morrison, der einmal geäußert hatte, bei den ersten Anzeichen des absoluten Endes würde er gerne &#8220;goldene Begattungen&#8221; in den Straßen sehen.</p>
<p>Ich finde, die Redaktionen könnten ruhig einmal mit meiner &#8220;Mit-dieser-Nachricht-kann-ich-nicht-allein-sein&#8221;-Skala arbeiten, ich stelle sie gerne zur Verfügung. Sie ist den freien Mitarbeitern und Praktikanten bestimmt einfacher zu vermitteln als die Theorie vom Nachrichtenwert (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichtenwert">ach guck, da ist sie ja</a>).</p>
<p>(<a href="http://www.flickr.com/photos/edenpictures/2915318327/">Foto</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/edenpictures/">edenpictures</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">Lizenz</a>)</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/0ff1e67f0bd24d7e89eaa53981b12c66" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Gefahren im Internet</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/02/15/allgemeines/die-gefahren-im-internet.html</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 20:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, dass zahlreiche Eltern, die mit dem Internet nicht viel zu tun haben, skeptisch sind, wenn ihre Kids Stunden vor dem Rechner verbringen. Aber...

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/01/04/headline/das-internet-lugt-oder-auch-nicht.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Internet lügt (oder auch nicht)!'>Das Internet lügt (oder auch nicht)!</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/06/17/allgemeines/sperren-die-keine-sind.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Sperren, die keine sind.'>Sperren, die keine sind.</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/10/27/sport/kommentar-zum-arminia-spiel-der-mit-dem-spiel-nichts-zu-tun-hat-oder-internet-kills-the-radio-star.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fußball im Radio ist wie Musikfernsehen. Oder: Internet kills the radio star.'>Fußball im Radio ist wie Musikfernsehen. Oder: Internet kills the radio star.</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>StudiVZ, Facebook, YouTube, zahlreiche Blogs und viele andere virtuelle Plattformen. Klar, dass zahlreiche Eltern, die mit dem Internet nicht viel zu tun haben, skeptisch sind, wenn ihre Kids Stunden vor dem Rechner verbringen.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1704" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/02/135465558_123402af8c.jpg" alt="135465558_123402af8c" width="500" height="305" /></p>
<p>Wenn dann noch Berichte über <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,518042,00.html">Selbstmorde durch Cyber-Mobbing</a> kursieren, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,450866,00.html">Stalking im StudiVZ</a> an der Tagesordnung zu sein scheint oder die Familienministerin von der Leyen mit ihrem populistischen, angeblichen (siehe <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2013">hier</a> und <a href="http://netzpolitik.org/2009/bundestag-von-kinderpornografie-zum-urheberrecht-in-12-minuten/">hier</a>) Kampf gegen Kinderpornographie in den Nachrichten präsent ist, dann wird den einen oder anderen Erzeugern mulmig bei dem Gedanken, ihre Kinder könnten sich im Netz z.B. einen Virus fangen.</p>
<p>Auch in Bielefeld gab es vor Kurzem im Rahmen eines „Medientags“ den Start einer Aktion namens „Surfen mit Sin(n) – Sicherheit im Netz“. Die örtliche Presse berichtete hierzu: „Unter Federführung [...] vom Kommissariat Vorbeugung der Polizei Bielefeld sollen Schüler, Eltern und Lehrer über die Gefahren des Internets aufgeklärt werden.“ Was dieser Ansatz bei den Ressentiments der älteren Generation anrichtet, sieht man dann, wenn man sie „zum PC-Nutzungsverhalten von Kindern“ befragt. So meinte eine Lehrerin, die auf dem Foto deutlich kurz vor dem Pensionierungsalter zu stehen scheint: „<em>Kinder sollten nicht mehr als eine Stunde täglich vor dem Computer verbringen.</em>“</p>
<p>Internet! Das Teufelszeug! Gelegentlich stelle ich mir die Frage, was manche Leute glauben, wozu Computer und das Netz in der Lage sind. All denen, die in den 1980er und 1990er Jahren zu viele Science-Fiction-Filme gesehen haben, sei an dieser Stelle gesagt: Über die Tastatur und den Monitor wurde noch niemand vergewaltigt!</p>
<p>Sollte nämlich jemand befürchten, sein Kind würde durch die offene Darstellung von adulten Praktiken im Netz verroht werden, der oder die hat noch nie selbst in’s Internet geguckt oder schaltet es aus Angst vor Vorlieben-Gehirnwäsche nach dem E-Mail-Abruf ganz schnell wieder aus. Um das, was dort tatsächlich in punkto „Adult Content“ auffindbar ist, zu beschreiben, erteilen wir vertretungshalber <a href="http://www.malte-welding.de/?p=230">Malte Welding und seiner ironischen Ader</a> das Wort:</p>
<blockquote><p>“Im Cyber-Space”, hieß es früher, “da werdet Ihr mit aufregend enganliegenden Datenhandschuhen sexuelle Abenteuer unbekannter Natur erleben. Ihr werdet Euch fühlen wie Europa, die von Zeus in Gestalt eines Stiers beglückt wird.”<br />
Und dann sitzt man vor dem Bildschirm und es ist immer noch ziemlich genau das, was man früher Masturbation nannte und von dem meine Mutter meinte: “Ich nehme da nicht die Position der Kirche ein. Vermutlich wird man nicht blind.”<br />
Sagen wir es ganz offen: Im Guten hat uns der Cyber-Space also ziemlich enttäuscht.</p></blockquote>
<p>Mit Malte gesprochen: Das Gebotene ist schlicht und ergreifend laaaangweilig und mit real erlebtem Sex selbstverständlich nicht zu vergleichen. „Gefahren“ sind hier höchstens in der möglichen Sucht danach zu finden. Doch die gibt es nicht nur hier, sondern auch in allen anderen Bereichen, vom Fernsehen über das Romane lesen, ja, sogar bis hin zum Essen.</p>
<p>Aber die Gefahren liegen nach öffentlicher Meinung nicht nur in der Möglichkeit, [piep-piep-piep] zu konsumieren: Wer ein Profil in einem Social Network wie StudiVZ anlegt, begibt sich offenbar bereits in Gefahr! Dass die dortigen Profile aber anonymisierbar sind, man diese so einstellen kann, dass sie nur von Freunden einsichtig sind, man darüber hinaus häufige Nachrichten von unliebsamen Störern (Stalkern!!!) auch ignorieren und löschen kann, das fällt dabei meistens unter den Tisch. Denn das Internet ist erst einmal böse. Oder lassen wir <a href="http://www.malte-welding.de/?p=230">Malte</a> noch einmal polemisieren:</p>
<blockquote><p>Im Cyber-Space, da werden Leute verprügelt, Kinder missbraucht und Jugendliche gemobbt. Gewalttaten, die man sich früher nicht einmal vorstellen konnte, richten sich gegen hilflose Opfer, die sich willenlos von ihrem Bildschirm erniedrigen lassen.</p></blockquote>
<p>Willenlose Opfer! Lassen sich vom Bildschirm erniedrigen! Wer vor’m Monitor hockend, seinen freien Willen aufgegeben, zombieartig und zufällig Dinge über sich liest, die nicht stimmen, diese dann aber auch für derart voll und ernst nimmt, daraufhin bis zum Suizid vor sich hingrämelt, tja, ist diesen sogenannten Opfern in diesem Fall eigentlich noch zu helfen? Vielleicht sollten sie sich einmal wieder auf dem Schulhof durchprügeln lassen, um zur Besinnung zu kommen.</p>
<p>[K1-Reportagen-Tonfall:] Doch die Realität sieht anders aus! Neulich habe ich – im selben, örtlichen Presseblatt – unter Zuhilfenahme eines F.A.S.-Artikels eben diese Diskussion relativiert:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1700" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/02/blogspot1102.jpg" alt="blogspot1102" width="550" height="568" /></p>
<p>So, und nun genug der Selbstbeweihräucherung. Den Artikel, auf den ich mich beziehe, kann man <a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~ECBA2A63D099247D28D03D26E4D979B07~ATpl~Ecommon~Scontent.html">hier – sogar kostenlos – lesen</a>. Bezeichnenderweise trägt er den Titel &#8220;Surfen macht schlau&#8221;.</p>
<p>Lasst den Kids ihr Internet. Und wenn die „Digital Immigrants“ nicht viel von den Netzwerken, Plattformen, Blogs etc. pp. verstehen: Eure Kinder gehen damit kreativ um und erschaffen damit kunstvolle Dinge. Wer’s nicht glaubt, möge sich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7Q25-S7jzgs">Larry Lessigs Vortrag über Creative Commons ansehen</a>.</p>
<p><strong>Links:</strong><br />
<a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~ECBA2A63D099247D28D03D26E4D979B07~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><br />
FAZ &#8211; &#8220;Surfen macht schlau&#8221;</a><br />
<a href="http://www.malte-welding.de/?p=230">Malte Welding &#8211; &#8220;Cyber-Mobbing&#8221;</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=7Q25-S7jzgs">Larry Lessig &#8211; &#8220;How creativity is being strangled by the law&#8221;</a></p>
<p>(<a href="http://flickr.com/photos/fncll/135465558/">Foto</a>: <a href="http://flickr.com/photos/fncll/">ChrisL_AK</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/3120dccd4e0f49668e07aec0d0500dc9" alt="" width="1" height="1" /></p>


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		<title>Das Internet lügt (oder auch nicht)!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 20:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass das Internet lügt, wissen wir ja inzwischen. In die Wikipedia kann jeder reinschreiben, der will, und Blogger versauen mit ihrem SEO die Möglichkeit, wirklich relevante Einträge bei Google zu finden. Selbst die Authentizität von Videos ist inzwischen zu bezweifeln.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das Internet lügt, wissen wir ja inzwischen. In die Wikipedia kann jeder reinschreiben, der will, und Blogger versauen mit ihrem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung">SEO</a> die Möglichkeit, wirklich relevante Einträge bei Google zu finden. Selbst die Authentizität von Videos ist inzwischen zu bezweifeln.</p>
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<p><a href="http://fora.tv/2008/12/11/Matt_Harding_Where_The_Hell_Is_Matt_an_Elaborate_Hoax">Zum Video bei FORA.tv</a></p>


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