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	<title>Blogboys &#187; Kunst</title>
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	<description>Vérollet . Ridder . Freise</description>
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		<title>Ein Leben ohne Scham &#8211; Brohm mit Ruthe</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 16:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Alexander Kluge, preisgekrönter Regisseur und Dokumentarfilmer, kürzlich damit begann, seine dctp-Produktionen als Online-Stream zur Verfügung zu stellen,...

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/08/17/featured/tv-pilot-von-ralph-ruthe.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: TV-Pilot von Ralph Ruthe'>TV-Pilot von Ralph Ruthe</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/01/17/kultur/das-leben-in-comics.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Leben in Comics'>Das Leben in Comics</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/13/allgemeines/neues-leben.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Leben'>Neues Leben</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Kluge">Alexander Kluge</a>, preisgekrönter Regisseur und Dokumentarfilmer, kürzlich damit begann, seine dctp-Produktionen (ja, das sind die etwas nervenaufreibenden Dokumentationen spätabends auf RTL oder Sat1) <a href="http://www.dctp.tv/">als Online-Stream zur Verfügung zu stellen</a>, ahnte er noch nicht, dass fast parallel ein bisher in seinen Schränken unter Verschluss gehaltenes Kleinod auf ganz anderem Wege das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollte.</p>
<p><center><a href="http://www.lichtwerkkino.de/home.html"><img src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/05/brohmruthe.jpg" alt="brohmruthe" title="" width="481" height="266" class="alignnone size-full wp-image-2125" /></a></center></p>
<p>Es handelt sich dabei nämlich um die Ankündigung für <a href="http://www.sachabrohm.de">Sacha Brohm</a>s Buchpremiere, im Interview mit <a href="http://www.ruthe.de">Ralph Ruthe</a>. Exklusiv bei <a href="http://www.lichtwerkkino.de/home.html">www.lichtwerkino.de</a></p>


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		<title>Wir und das „Bielefelder Gefühl“</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 08:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Die Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Arminia Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist das, dieses „Bielefelder Gefühl”? Das fragt sich aktuell der Kunstverein Bielefeld und wir wollen auf einem Podium helfen, eine Antwort zu finden.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist das, dieses „Bielefelder Gefühl”? Das fragt sich aktuell der <a href="http://www.kunstverein-bielefeld.de">Kunstverein Bielefeld</a> in einer gleichnamigen Ausstellung <a href="http://www.bielefelder-kunstverein.de/ausstellungen/2009/das-bielefelder-gefuehl.html">„Das Bielefelder Gefühl”</a>, die vom 21. März bis zum 17. Mai in den Räumen des Kunstvereins läuft:</p>
<blockquote><p>Die Ausstellung versucht einem Gefühl auf die Spur zu kommen, das möglicherweise in einem Zwischenraum verborgen liegt und sich dementsprechend in einem Innen- und Außenblick, in direkten wie indirekten Bezügen ausdrückt. [...] »Das Bielefelder Gefühl« nimmt den kulturellen Kontext Bielefelds in den Blick und möchte damit zu einer aktuellen Beschäftigung mit der Stadt anregen. So wird auch das eigene, persönliche Bild von Bielefeld sowie dessen Kulturgeschichte und Situation zur Diskussion gestellt.</p></blockquote>
<p>Was bedeutet es, in unserer <a href="http://www.bielefeld.de">kleinen Metropole</a> am Teutoburger Wald zu leben, in der <a href="http://wetter.rtl.de/redaktion/wettercockpit/index.php?md5=a3b828d03855a19ae8e94bd25a2acfc1">das Wetter</a> häufig schlecht, der Fußball <a href="http://www.arminia-bielefeld.de">zu oft mäßig</a> und die Menschen meist grummelig sind? Wir Blogboys bekennen uns trotz &#8211; oder vielleicht gar gerade ob &#8211; dieser Umstände zu dieser, unserer Stadt.Sogar: Bielefeld war uns ist ein Kernpunkt unsere publizistischen Anliegens hier auf dieser Plattform. Es ist uns wichtig, Diskurse fernab der etablierten Medien wie den beiden großen Tageszeitungen, den Stadtmagazinen oder dem Lokalradio zu ermöglichen. In einigen Fällen hat das bereits prima funktioniert und wir wollen versprechen, das „Bielefelder Gefühl“ bald wieder häufiger in den Fokus zu rücken.</p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1013.jpg" rel="shadowbox[post-1943];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1945" title="dsc_1013" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/04/dsc_1013.jpg" alt="dsc_1013" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Wer mehr darüber wissen will, warum wir Blogboys drüber bloggen und weshalb uns widrigste Umstände nicht aus Bielefeld vertreiben können,  ja sogar erfahren will, was uns im besonderen antreibt zu bleiben, der ist herzlich eingeladen <strong>am Sonntag, den 5. April um 15 Uhr zum Bielefelder Kunstverein zu kommen.</strong> Dort werden wir über diese Themen mit unserem Gastgeber, den Kollegen von den Bielefelder Flaneuren sowie Ihnen, dem Publikum reden.</p>
<p><strong>Bielefelder Kunstverein<br />
</strong>Welle 61<br />
D-33602 Bielefeld<br />
www.bielefelder-kunstverein.de</p>


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		<title>Boogie: Beeindruckende, beklemmende Fotografien</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/01/23/globales/boogie-beeindruckende-fotos.html</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 10:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Globales]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Via „I am Jeriko“ bin ich auf das Portfolio des Fotografen „Boogie“ gestoßen, der Fotos macht, die man so selten sieht. 

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/10/kultur/fotos-aus-und-uber-bielefeld.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fotos aus und über Bielefeld'>Fotos aus und über Bielefeld</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/05/allgemeines/photocase-stiehlt-mein-geld.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Photocase stiehlt mein Geld'>Photocase stiehlt mein Geld</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/12/kultur/lebende-tote-promis-und-politiker.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Lebende tote Promis und Politiker'>Lebende tote Promis und Politiker</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.i-jeriko.de/2009/01/23/boogie/">Via „I am Jeriko“</a> bin ich auf <a href="http://www.artcoup.com/">das Portfolio des Fotografen „Boogie“</a> gestoßen, der Fotos macht, die man so selten sieht. Von Drogenabhängigen, Skinheads, aus den Metropolen der Welt. Alles in Schwarz-Weiß und alles sehr beklemmend beeindruckend.</p>
<p><strong>Besonders ein Foto von einem Baby, dass von seiner Crack-süchtigen Mutter in einem Spülbecken gebadet wird &#8211; zu finden in der Kategorie „Drugs“ &#8211; hat mich innerlich verkrampfen lassen. Das ist so entsetzlich, das habe ich mich nicht getraut, als Beispiel zu nehmen.</strong></p>
<p>Stattdessen, dieses nicht weniger furchtbare Bild eines kleinen Jungen aus Istanbul, der mit einer Pistole spielt.</p>
<div id="attachment_1490" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/01/boogie.jpg" rel="shadowbox[post-1489];player=img;"><img class="size-full wp-image-1490" title="boogie" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2009/01/boogie.jpg" alt="boogie" width="570" height="378" /></a><p class="wp-caption-text">Original Bildzeile: „Kid playing with a gun in Zeytinburnu, a predominantly Kurdish and Arabic neighbourhood, 2007.“</p></div>


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		<title>Ihre Meinung ist uns wichtig</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2009/01/21/kultur/video/ihre-meinung-ist-uns-wichtig.html</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 06:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischa-Sarim Verollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>

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		<description><![CDATA["Das Design des Umfagebogen ist das Originaldesign von der Stadt Münster, nur eben mit einigen Änderungen bei den Fragen und Bildern. Der TDC217 hängt immer noch."

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mein Homie Andy Strauß (<a href="http://www.lmbn.de">LMBN</a>) ist nicht nur ein dufter Slam Poet sondern auch ein großartiger Fluxus-Künstler. Nach dem <a href="http://www.blogboys.de/2008/12/04/featured/how-to-paint-xxl.html">Feuerlöscher-Grafitti</a> hat er wieder zugeschlagen. Die Aktion ist so gut und vor allem so wahr und treffend, dass ich mich schon den ganzen Morgen beömmele, während ich auf Markus warte, der hier gleich angeblich um 8.15 Uhr eintrudelt. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IDF0Z2PBzgk">Video gucken</a> und freuen.</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Da muss ich rein&#8221;, hab ich mir gedacht. Weil von der symbolik her ist es der perfekte Ort für meinen <strong>TDC217</strong>. Nun bin ich also am 15. Januar ein Paar Stunden vor Ausstellungseröffnung in die Galerie gegangen und habe ihn dort <strong>ungenehmigt und einfach so</strong> angebohrt, mit Strom versorgt und eingerichtet. (&#8230;) Das Design des Umfagebogen ist das <strong>Originaldesign</strong> von der Stadt Münster, nur eben mit einigen Änderungen bei den Fragen und Bildern. (&#8230;) Tjoar, was soll ich sagen. Der TDC217 hängt immer noch und nach einigen wirklich netten Gesprächen mit dem Ausstellungskuratoren Klaus Tesching wird meine Arbeit nun auch Nachträglich in den Ausstellungskatalog übernommen.</p></blockquote>
<p>(via Mail vom Homie, <a href="http://www.establishmensch.de">Link</a>)</p>


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		</item>
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		<title>Photocase stiehlt mein Geld</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2008/12/05/allgemeines/photocase-stiehlt-mein-geld.html</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 21:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Globales]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Photocase zog einst aus, die Branche der Stock-Fotografie aufzumischen. Aber wie das mit Punks und Rebellen so ist: Die werden auch mal erwachsen. Leider.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.photocase.com">Photocase</a> war für mich bei ihrer Gründung 2001 die erste wirklich ernsthafte Erfahrung in Sachen „User Generated Content“. Jeder konnte Fotos hochladen, jeder konnte Fotos herunterladen. Das ganze zu Preisen, über die große Bildagenturen mit Spitzenfotografen sicherlich eher gelacht haben, als dass sie von ihnen gefürchtet wurden: Ein Foto für 1 Euro konnte niemals so gut sein, wie eines ihrer rundgelutschten Stock-Fotos, die schnell auch mal im vierstelligen Bereich landeten.</p>
<p>Zu Beginn hatten sie da sicherlich Recht: Die Qualität der Motive in der Photocase-Bibliothek war übersät vom Chic der Retro-Kids, die Ende der 90er ihre erste IXUS IV kauften und in PUMA-Shirts die anderen Hornbrillen-Träger beim Grimasse-Schneiden fotografierten, weil das so ähnlich aussah wie in den Videos von Zweiraumwohnung. Zudem: Technisch gesehen war die Auflösung der Bilder „oh-kay“. Auch nicht mehr. Das war eine hübsche Spielerei für Design-Studenten.</p>
<p>Dann wurden Spiegelreflex-Kameras für jedermann bezahlbar und lieferten Bilder, die auch technisch einwandfrei waren. Und parallel wurde die Bildwelt der „Generation NEON“ erwachsen. Immer mehr klassische Fotografen fanden zudem noch ihren Weg ins digitale Zeitalter. Und die Photocase-Gemeinschaft positionierte sich &#8211; gewollt oder nicht &#8211; geschickt in einer unbesetzten Nische: Künstlerische Stock-Fotografie zu kleinen Preisen, die wirklich jeder bezahlen konnte. Das ging dann qualitativ soweit nach vorne, dass nach den Design-Studenten auch immer mehr Agenturen gerne auf das Material zugriffen und immer noch greifen.</p>
<p>Und so begannen die klassischen Stock-Agenturen den kleinen Rebellen ernstzunehmen. Und machten das cleverer als die Musikindustrie: Sie weinten nicht in ihre leeren Auftragsbücher sondern schufen mit Angeboten wie <a href="http://www.istockphoto.com">istockphoto.com</a> oder <a href="http://www.fotolia.com">fotolia.com</a> kommerzielle Gegenparts. Mit einem wesentlichen Unterschied: Ein gestaffeltes Lizenzmodell mit verschiedenen Preisen für verschiedene Qualitäten &#8211; von 1 Euro für sehr kleine Bilder bis zu 10-20 Euro für Großformate. Genau wie sie das immer getan hatten. Nur ungefähr für 1% des bisherigen Preises. Photocase hingegen blieb beim bequemen Einheitspreis ihrer Bilder für 1 Euro und dem simpelsten Lizenzmodell das ich mal „Attribution” nennen möchte. Bild runterladen, nutzen, Fotografen nennen. Bums! Fertig. Wundervoll. So müssen moderne Medien sein.</p>
<h2>Und nun das: Photocase wird erwachsen!</h2>
<p>In den vergangenen Tagen hat Photocase ein weitreichendes Update hochgefahren.</p>
<p>Nicht nur, dass ich so <a href="http://www.code-x.de">unsere Firmen-Weihnachtskarte</a> mit 2 Tagen Verspätung finalisieren konnte, weil Photocase so lange offline war. Nicht nur, dass ich mich seit dem gar nicht mehr bei Photocase einloggen kann &#8211; und dummerweise das E-Mail-Konto, dass ich damals hinterlegt hatte auch mittlerweile gelöscht habe und so keine Ahnung habe, wie ich an mein Passwort kommen soll oder was mit meinem Budget ist.</p>
<p><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/12/klauenistbloedgross.jpg" rel="shadowbox[post-873];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-876" title="klauenistbloedgross" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/12/klauenistbloedgross.jpg" alt="" width="565" height="319" /></a></p>
<p>Mein Budget, für das ich annodazumal echtes Geld bezahlt habe. Keine über die Monate zusammengeklauberten kostenlosen Credits. Richtig, mit PayPal bezahlt. Hatte ich mir gegönnt, um Blog-Artikel zu illustrieren oder auch mal &#8211; wie erwähnt &#8211; fürs Business zu nutzen. 100 Euro habe ich mich das kosten lassen. 100 Bilder sollte ich dafür bekommen. Wieviel von den Credits noch übrig ist, kann ich ja nun nicht genau nachsehen. Gefühlt so 60. Reell sind es aber leider nur noch 30. Oder 15. Oder 10. Wer weiß.</p>
<p>Denn Photocase hat einfach so mal eben das Lizenzmodell so dermaßen verschärft, dass sie damit einen großen Teil ihres einstigen Charmes gleich mit über Bord geworfen haben. Im Detail <a href="http://photocase.com/de/news.asp?o=2052">aus der Ankündigung auf der Website</a>:</p>
<blockquote><p><strong>„Mehr, ähm, Auswahl:</strong> Die Preise spiegeln ab sofort die Größe des Fotos wider. Kleine Fotos kosten 2 Downloadcredits, Große Fotos 4 Downloadcredits und Supergroße Fotos kosten 6 Downloadcredits.” Photocase</p></blockquote>
<p>Ich finde, das ist „Mehr, ähm, Verarsche“. Denn früher kostete jede Größe &#8211; und zwar die größte &#8211; 1 Euro. Und je nach dem, wie man das nun rechnet, hat Photocase mal eben aus meinen 60 Credits irgendwas zwischen 30 bis lächerlichen 10 Credits gemacht. Das ist eine bodenlose Frechheit!</p>
<p>Und wenn man am Ende der oben erwähnten Ankündigung die Kommentare der Nutzer liest, ist das Echo differenziert. Einige finden es gut, andere nicht und noch wieder andere bringen interessante Aspekte zur Sprache, inwiefern die Umstellung Photocase auf Dauer verändern wird, weil sich deren Anwendungs-Kultur wandeln wird. So schreibt <a href="http://photocase.com/de/user.asp?u=138284">Kai1989</a> zu recht:</p>
<blockquote><p>„Schade finde ich nur (und das vor allem), dass wir PC (Anm.: Photocase) jetzt nicht mehr für unser Schülermagazin nutzen können&#8230; Also das fiel nach dem letzten Update schon deutlich schwerer (Anm.: Früher bekam man täglich 3 Credits kostenlos, nach einem vorherigen Update nur einmal die Woche) und ist jetzt wohl unmöglich.” <a href="http://photocase.com/de/user.asp?u=138284">Kai1989</a> auf Photocase</p></blockquote>
<p>Man möchte denken: Schülerzeitungen, nun ja. Was soll es. Man kann es nicht jedem Recht machen. Aber im Prinzip bricht die gesamte Zielgruppe der weniger zahlungskräftigen bzw. zahlungswilligen Netz-Benutzer weg: Blogger, Studenten, kleinere Agenturen usw. Die werden nun sicherlich auf kostenloses <a href="http://de.creativecommons.org/index.php">Creative Commons</a>-Angebote wie <a href="http://www.flickr.com">flickr.com</a> zurückgreifen, anstatt 2 Euro für ein kleines Bild zu bezahlen. Nach meiner Auffassung hat Photocase hier seine originäre Zielgruppe und seinen Kundenstamm im Stich gelassen, ja: hintergangen.</p>
<p>Aber auch kommerzielle Nutzer, die es gewohnt sind, für Bildmaterial Geld zu zahlen, sind irritiert.<a href="http://photocase.com/de/user.asp?u=54897"> 4-Ohren</a> bringt dazu einen Punkt zur Sprache, den ich als Designer zu 100% bestätigen kann und der Photocase gerade in der Werbeagenturbranche den wohl größten Image-Schade zufügen könnte:</p>
<blockquote><p>„Ich gebe aber vor allem zu bedenken, dass ich bisher auch schon mal für einen Job im Layout bis zu 10 verschiedene Bilder geladen und dem Kunden zur Auswahl vorgestellt habe. [...] Bei 4 Credits pro druckbarem Bild ist solch ein unbeschwerter Umgang natürlich nicht mehr angesagt. Will heißen: Einzelne Fotografen bekommen dann vielleicht etwas mehr von mir, die Masse dafür aber eben eher gar nichts mehr. Auch natürlich nicht die Chance, vom Kunden wahr genommen und ausgewählt zu werden.” <a href="http://photocase.com/de/user.asp?u=54897">4-Ohren</a> auf Photocase</p></blockquote>
<p>Das ist alles richtig. Und wäre ein Grund Photocase die Freundschaft zu kündigen. Es gibt nur ein Problem: Nach meinem Empfinden gibt es zur Zeit keine wirkliche Alternative zu Photocase. Flickr ist mir viel zu unübersichtlich und die Bilder, die man dort findet sind eigentlich eher aus der Kategorie „Urlaubs- und Event-Fotografie“. Von einem künstlerischen Anspruch kann dort in der großen Masse keine Rede sein. Und wenn, dann sind keine Nutzungsrechte da, weil es bei Flickr kein Lizenzmodell gibt, dass dem Fotografen zumindest Mikro-Einnahmen ermöglicht. Wie es Photocase bis vor einigen Tagen noch tat. Ach: Die CC-Fotos in Flickr halten den Aufnahmen aus Photocase schlicht nicht stand. Was natürlich an der Grundauslegung lag: Photocase begann als Community für Fotografen, flickr.com als Foto-Community für Jedermann. Und jedermann hat zwar eine Kamera. Aber jedermann ist eben kein Fotograf.</p>
<p>Erst einmal bleibt mir ja sowieso nichts anderes, als auf eine Antwort vom Photocase-Support zu warten, wie ich überhaupt wieder an mein Login und an meine Credits komme, um zu sehen, wieviel Geld Photocase mir genau „gestohlen“ hat.</p>
<p>Wie auch immer: Schade, Photocase. Du warst mal <a href="http://photocase.com/de/about.asp">ein so cooler Typ</a>.</p>


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		<title>How to paint XXL</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2008/12/04/featured/how-to-paint-xxl.html</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 16:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischa-Sarim Verollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Andy Strauß. Mehr muss man dazu nicht sagen. Großartigst!

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			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=IBRfo8LCGHg">youtubedirectxxl</a>)</p>
<p><a href="http://www.establishmensch.de">Andy Strauß</a>. Mehr muss man dazu nicht sagen. Großartigst!</p>


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		<title>Andreas Gursky Fotogott</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 14:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Semesterticket]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotografie ist keine Kunst. Was sollte auch an einer Technik, die imstande ist, die Natur so identisch abzubilden wie die Fotografie, noch kunstvoll sein?

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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wieder einmal war ich mit dem NRW-Semesterticket unterwegs. Am Sonntag führte es mich in die Ausstellung von Andreas Gursky in Krefeld.</em></p>
<p><strong>Fotografie ist keine Kunst, zumindest nicht, wenn man den üblichen Vorurteilen hörig ist. Was sollte auch an einer Technik, die imstande ist, die Natur so identisch abzubilden wie die Fotografie, noch kunstvoll sein? Schließlich gelten die Ansichten des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naturalismus_(Kunst)">Naturalismus</a>’ und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Holz">Arno Holz</a>’ Formel von „Kunst = Natur – X“, alles möglichst so darzustellen wie es ist, heutzutage als völlig überholt. Da muss schon was anderes kommen als bloße Abbilder. Oder doch nicht?</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-827" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/12/3036330792_039214ccee.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Werfe ich einen Blick auf die StudiVZ-Profile meiner Freunde, sind diese nur so voll mit Fotos. Partyalben reihen sich en masse an Urlaubsdokumente. Der naturalistische Maler von einst hatte das gleiche Bedürfnis wie die heutigen Festhalter mehrköpfiger Sangriatopf-Genießer: Alles Gesehene bloß für später festhalten. Guck einmal, Enkel Justin, in diesem heimeligen Dorf haben wir früher gewohnt bzw. im Urlaub gesoffen. Im Prinzip könnte man also behaupten, dass die damalige holzartige Forderung nach naturnaher Abbildung dank der digitalen Fototechnik überhaupt erst populär geworden ist. Irgendwie*.</p>
<p>Eigenartig wird es erst dann, wenn sich das Objektiv für einen Millisekunden-Augenblick öffnet, etwas augenscheinlich existierendes auf Film bannt, allerdings nach der Entwicklung die Motive etwas anders als erwartet auf den entsprechenden Bildern vorzufinden sind. Schießt man viele Fotos, können selbstverständlich Zufallstreffer darunter sein, die ganz erstaunliches zutage fördern. Die Oberleitung, der Hinterhof usw. usf. erscheinen plötzlich in ganz anderem Licht und die Mutter Gottes steht plötzlich in der Biotonne. Oder so ähnlich.</p>
<p>Jeder Fotograf, der sich als Künstler bezeichnet und versteht, wird natürlich behaupten, dass er die Realität nicht einfach nur abbildet. Da fallen dann schnell mal so Phrasen wie „den Blick fokussieren“ und so weiter.</p>
<p>Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Gursky">Andreas Gursky</a> kann fokussieren. Der bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_und_Hilla_Becher">Bernd und Hilla Becher</a> an der Kunstakademie Düsseldorf gelernte Fotograf reiste in seiner frühen Schaffensphase durch Rheinland und Ruhrgebiet und suchte dort seine Motive. Martin Hentschel, der Krefelder Kurator, bemerkt in seinem im Ausstellungskatalog veröffentlichten Artikel ebenfalls, dass mit Gurskys Motiven etwas nicht stimmt. Hentschel suchte die Stelle auf, die der Fotograf für sein Bild „Mülheim an der Ruhr, Angler (1989)“ (leider online nicht auffindbar) ablichtete und stellte fest, dass die dortige Topographie nicht dem idyllischen Eindruck entspricht, die auf dem Bild vermittelt wird. Die nahegelegene Schleuse, das Wasserkraftwerk, der zweite Flussarm, all das, worauf man an diesem Ort in der Realität trifft, werden ausgeblendet. Für dieses eine Bild soll dort ausnahmsweise einmal mitten im Ruhrgebiet Ruhe herrschen.</p>
<p>Zentrale Objekte besitzen die Bilder nur selten. Entweder nimmt ein Naturmonument das Foto komplett ein (siehe <a href="http://www.kunstmuseum-heidenheim.de/images/gursky2.jpg" rel="shadowbox[post-828];player=img;">Rhein</a>) oder Figuren oder kleinere Objekte rücken an den Rand. Da Gursky dafür bekannt ist, seine Bilder in Formaten von mehreren Metern Kantenlänge auszustellen, vollzieht der typische Ausstellungsbesucher stets eine Vor- und Zurückbewegung: Das Ganze aus größerer Distanz betrachtend, für Details dann wieder dicht heranrückend. Oft bemerkt man erst aus nächster Nähe, dass auf dem Bild Personen zu sehen sind (siehe <a href="http://images.artnet.de/images_DE/magazine/news/eckardstein/eckardstein11-01-05-1.jpg" rel="shadowbox[post-828];player=img;">Klausenpass 1984</a>). Das macht Spaß und erinnert oft ein wenig an die Suchbildbände aus der Kindheit, an deren Namen ich mich nicht mehr erinnern kann.</p>
<p>Gursky kann sich rühmen, mittlerweile im bloßen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotografie">Wikipedia-Artikel „Fotografie“</a> neben wenigen, anderen Fotografen genannt zu werden. Und um einen anderen Indikator für seine Bekanntheit anzugeben: Im Jahr 2007 bot jemand für einen Abzug der Bilder <a href="http://images.artnet.de/images_DE/magazine/features/aichinger/aichinger02-12-08-2.jpg" rel="shadowbox[post-828];player=img;">99 Cent II Diptychon</a> 3,3 Millionen US-Dollar. Es sind damit die teuersten Fotografien aller Zeiten.</p>
<p>Die Krefelder Ausstellung in den Häusern Esters und Lange ist es leider aus Platzgründen nicht möglich, alle Bilder in den großen Formaten aufzuhängen. Der Anspruch, möglichst viel von Gurskys Werken aus der Zeit 1980-2008 zu zeigen, wird aber mit kleineren Abzügen erfüllt. Dennoch kann man an zirka zehn wandfüllenden Werken ersehen, welchen Eindruck die Bilder auf den Betrachter besitzen können.</p>
<p>Ich könnte noch mehr schreiben. Wie toll ich die Bilder der Pförtnerlogen fand oder Ablichtungen von industriellen Arbeitsprozessen. Doch der Rahmen würde hier gesprengt, wenn er es nicht schon ist. Ich empfehle unbedingt einen Besuch dort, sollte es die Zeit erübrigen. Und ich pimpe nun mein StudiVZ-Profil auf metergroße Fotoalben auf. Für die vielen Bilder von Oberleitungen.</p>
<p>Die Ausstellung &#8220;Andreas Gursky: Werke 1980 &#8211; 2008&#8243; dauert noch bis zum 25. Januar.<br />
Ab Hauptbahnhof Krefeld Buslinie 54, Haltestelle Häuser Esters/Lange</p>
<p><a href="http://images.google.de/images?um=1&amp;hl=de&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;hs=1RV&amp;q=gursky&amp;btnG=Bilder-Suche">Eine kleine Werksschau per Google-Bildsuche (sicherheitshalber, der Urheberrechte wegen)<br />
</a><br />
(<a href="http://flickr.com/photos/libbyrosof/3036330792/">Foto</a>: <a href="http://flickr.com/photos/libbyrosof/">libbyrosof</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">Lizenz</a>) Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus &#8220;Ohne Titel XVI&#8221; (2008), in das Gursky per Montage ein Bild von sich selbst eingefügt hat.</p>
<p>*<span style="font-size:75%">„Irgendwie“ ist übrigens mit eines der ungeliebtesten Worte in allen Seminaren, die sich mit Kunstwissenschaften beschäftigen. Man sollte tunlichst daran tun, es ähnlich zu vermeiden wie das Wort „Man“. Ungern gehört und gelesen sind Gleichklänge wie „-schaften“ auf „beschäftigen“ oder „tunlichst“ auf „tun“.</span></p>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/8e6b5aae16c64676b2891c0f4ee7f682" width="1" height="1" alt=""/></p>


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		<title>Lebende tote Promis und Politiker</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 10:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus.freise</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frederike Peeters macht „tolle“ Zombies aus toten Prominenten und Politikern. 

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/18/featured/ben-templesmith.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ben Templesmith'>Ben Templesmith</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/16/kultur/brunsvik-bastelt-einen-hund.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Brunsvik bastelt einen Hund'>Brunsvik bastelt einen Hund</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geht aktuell quer durch die Bloggeria, da wollen wir natürlich nicht nachstehen. <a href="http://portraitsaslivingdeads.blogspot.com/">Der Franzose Frederik Peeters</a> nimmt sich tote Prominente und Politiker &#8211; von Saddam Hussein über Camille Claudel bis Ghandi &#8211; und macht daraus „tolle“ Zombie-Zeichnungen. Sehr liebevoll und mit schönen Strich auf Papier gebracht. Und weil sich das alle „trauen“ stelle ich hier auch mal welche dar.</p>
<p>Als Beispiel Ulrike Meinhoff und Ronald Reagan. Ich dachte, die passen ganz gut zusammen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/ulrike-meinhof-ronald-reagan1.jpg" rel="shadowbox[post-541];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-545" title="ulrike-meinhof-ronald-reagan1" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/11/ulrike-meinhof-ronald-reagan1.jpg" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Viel, viel mehr gibt es im Blog von Frederike „<a href="http://portraitsaslivingdeads.blogspot.com/">Portraits as living deads</a>“.</p>
<p>Einfach die Navigation über die Monate in der Sidebar nutzen.</p>
<p>via z.b. <a href="http://www.i-jeriko.de/2008/11/12/portraits-as-living-deads/">I am Jeriko</a> oder <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/11/12/zombie-portraits-verstorbener-promis/">Nerdcore</a></p>


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		<title>Die Ignoranz des Manfred Strecker</title>
		<link>http://www.blogboys.de/2008/11/03/featured/die-ignoranz-des-manfred-streckers.html</link>
		<comments>http://www.blogboys.de/2008/11/03/featured/die-ignoranz-des-manfred-streckers.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischa-Sarim Verollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich kann ich das nicht objektiv sehen! Ich bin nun mal einer von vielen ignorierten Künstlern dieser Stadt. Und ich bin gekränkt, natürlich, ich liebe meine Stadt.

<h2>Verwandte Beiträge:</h2><ol><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/12/10/kultur/fotos-aus-und-uber-bielefeld.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Fotos aus und über Bielefeld'>Fotos aus und über Bielefeld</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2009/07/14/featured/es-kann-nur-einen-geben.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Es kann nur einen geben!'>Es kann nur einen geben!</a></li><li><a href='http://www.blogboys.de/2008/11/21/featured/slam-2008-tag-3-alles-entspannt-alles-super.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Slam 2008 &#8211; Tag 3: Alles entspannt, alles super!'>Slam 2008 &#8211; Tag 3: Alles entspannt, alles super!</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal habe ich ja schon geglaubt, ich wäre paranoid. War ich der einzige, der sich nicht verfolgt fühlte? Aber dann veröffentlicht die Neue Westfälische einen Artikel &#8211; diesmal der Kommentar des Ressortleiters Kultur -, der exemplarisch aufzeigt, aus welcher autistischen Luftblase heraus in Bielefeld Feuilleton gemacht wird. Eine Abrechnung. Nein. Eine Empörung.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-193" title="strecker" src="http://www.blogboys.de/wp-content/uploads/2008/10/strecker.jpg" alt="" width="500" height="166" /></p>
<p>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/gauri_lama/2663421966/">Loving Earth</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</p>
<p>Der Fairness halber möchte ich voranstellen, dass Herr Manfred Strecker mit seinem Kommentar (NW vom 31. Oktober, &#8220;Einfach mal hingehen&#8221; im Rahmen der Serie &#8220;OWL unter der Lupe&#8221;, <a href="#lupe">anschauen?</a>) im Allgemeinen recht hat und Wichtiges anspricht. Vor allem, was Sie hinsichtlich Ostwestfalen und kultureller Provinz anmerken, unterstreiche ich, da bich bin ganz bei Ihnen.</p>
<p>Doch dann kommt das Thema &#8220;Kulturentwicklungspotenzial in Ostwestfalen-Lippe&#8221; und dieses Potenzial sieht Herr Strecker durchaus und mit Recht. Und zählt sie auf, die &#8220;jüngeren Kulturentwicklungen&#8221;, die freien Theater, die Schule der Fotografie und den Tanz, und das war&#8217;s dann. Den Tanz sieht er! Ich will hier niemandem zu nahe treten, ich respektiere die Arbeit beispielsweise eines Dan Agbetou sehr, aber das kann&#8217;s nicht gewesen sein. Herr Strecker, wo haben Sie denn Ihre kulturellen Fühler gelassen?</p>
<p><strong>Ich fühle mich einfach mal stellvertretend für meine Kollegen und Kolleginnen aus der offliterarischen Szene und darüber hinaus beleidigt.</strong> Wo ist die blühende Bielefelder Streetart-Szene in Ihrem Bericht, wo die starke Bielefelder Schule des &#8220;Conscious Rap&#8221;, vertreten zum Beispiel durch Independenzia? Wo sind die Lesebühnen wie <a href="http://www.sitzen73.de">Sitzen 73</a> oder der <a href="http://www.wortpalast-bielefeld.de">Wortpalast</a>, die jede für sich allein regelmäßig weit über 100 begeisterte Zuschauer anlocken? Oder der Poetry Slam, die größte regelmäßige Literaturveranstaltung Bielefelds, und sein Spin-Off, die Poetry All Stars, mit 400 Zuschauern im Cinemaxx (fragen Sie mal Ihren begeisterten Kollegen Herrn Kellaeter)? Was ist mit der Comic-und Cartoon-Szene um Ralph Ruthe, was mit dem Off-Kultur-Förderer Thomas &#8220;Schmitti&#8221; Milse, was mit den Impro-Theatergruppen, was mit veröffentlichten Nachwuchsschriftstellern wie <a href="http://www.verollet.com">meine Wenigkeit</a>, der im nächsten Jahr bei einem der größten Verlage Deutschlands (Carlsen) veröffentlicht und jüngst beispielsweise eine Einladung der renommierten &#8220;Langen Leipziger Lesenacht&#8221; erhalten hat (ua. zuvor schon Clemenz Meyer)? Wo ist ein Volker Backes, wo ein Sacha Brohm, die mit ihren Texten auf Deutschland-Tour gehen, wo das Magazin Tentakel? Wo sind wir? Und ich habe hier noch nicht mal jeden erwähnt, die Liste könnte man ewig fortsetzen, und zwar nicht aus Quantität sondern aus Qualität.</p>
<p>Natürlich &#8211; und darum geht es ja auch nicht &#8211; können Sie nicht jeden einzeln würdigen. Aber ein simples &#8220;ebenfalls bemerkenswert: die blühende Untergrund-Literatur-Szene Bielefelds mit Lesebühnen, Poetry Slam etc.&#8221; hätte gereicht, und sagen mir jetzt nicht, dass dieser Satz gekürzt wurde, schließlich kürzen Sie vermutlich selbst. Was mich erzürnt: Wir finden in Ihren Augen einfach nicht statt; weder im Kommentar noch im fünfspaltigen (5!) Leitartikel der Seite, und darüber hinaus in einem Absatz in dem es explizit um das &#8220;Kulturentwicklungspotenzial&#8221; der Region geht! Stattdessen geben Sie dieser Alibi-Veranstaltung Bielefelder Literarische Gesellschaft eine Plattform; Alibi-Veranstaltung, wenn man sie mal mit den Literaturhäusern anderer Städte vergleicht, die Künstler wie uns längst für sich entdeckt haben und aktiv fördern. Auf unserer Matte stand unser Literaturhaus indes noch nie. Ein Armutszeugnis, aber bezeichnend für den Kommentar.</p>
<p>Lassen Sie es mich so ausdrücken, lieber Herr Strecker: Wer als Leiter des Ressorts Kultur einer großen Tageszeitung das Thema &#8220;Kulturentwicklungspotenzial&#8221; anpackt und dabei eine komplette Sparte, die zu den Kulturszenen mit dem größten Entwicklungspotenzial in der Region zählt außen vor lässt, ja, noch nicht mal verreißt &#8211; das wäre ja schon mal ein Anfang -, sondern schlichtweg ignoriert und dafür Spielarten aufzählt, die ihr Entwicklungspotenzial vermutlich schon ausgereizt haben, muss sich die Frage gefallen lassen, wofür er eigentlich sein Gehalt bezieht. Ich habe sicherlich nicht Ihren rhetorischen Hintergrund, Herr Strecker, aber vielleicht verzeihen Sie mir, wenn ich Ihre Arbeit in meiner impulsiven Art &#8220;kulturelle Besitzstandswahrung&#8221; nenne. Das ist Verwaltung, Herr Strecker, nicht Journalismus.</p>
<p><strong>Letztendlich &#8211; das möchte ich festhalten, da der Eindruck entstanden sein wird &#8211; habe ich noch nicht mal ein Problem mit der Person Manfred Streckers.</strong> Auch nicht mit der NW, die in schöner Regelmäßigkeit von Klein- und Offkunstveranstaltungen aller Couleur berichtet. Nein, es geht hier letztendlich nicht um Manfred Strecker, sein Name steht nur selbstvertretend für die Apathie Bielefelder Institutionen gegenüber den alternativen Künstlern ihrer Stadt, und das geht eben von einer Nichtbeachtung im heimischen Feuillton bishin zum Bielefeld Marketing, welches auf auf eine Sponsoring-Anfrage für die Poetry All Stars mit Nichtinteresse reagierte &#8211; und es ging dabei um Kleckerbeträge, die sie für junge deutsche Literatur nicht bereit zu zahlen sind, während das Büro des Herrn Holtkamp ohne mit der Wimper zu zucken gern tausende von Euro für austauschbare Top-40-Bands auf dem Leinewebermarkt ausgibt.</p>
<p><strong>Und wenn jetzt der Einspruch kommt, ich könne das nicht objektiv sehen, ich sei gekränkt &#8211; dann sei dem Einspruch stattgegeben.</strong> Natürlich kann ich das nicht objektiv sehen! Ich bin nun mal einer von vielen ignorierten Künstlern dieser Stadt. Und ich bin gekränkt, natürlich, ich liebe meine Stadt, ich betrachte mich als Teil ihrer Kultur und ihr wichtigstes Sprachrohr nimmt mich &#8211; und eben andere &#8211; nicht wahr. Zum Glück bin ich mittlerweile in einer Position, in der es mir scheißegal sein könnte, ob die NW oder irgendein anderes lokales Blatt über mich berichtet, da zum einen die Kommunikationswege in der offliterarischen Szene auf anderen Kanälen laufen und ich zum anderen meinen Aktionsradius in den letzten Jahren auf das ganze deutschsprachige Europa ausgedehnt habe &#8211; eine Position, die zu erarbeiten schwer genug war. Aber dieses Privileg haben viele meiner Kollegen nicht. Und für jene wird es Zeit, dass ein Mann des journalistischen Gewichts eines Manfred Streckers &#8211; und das meine ich aus tiefem Respekt gegenüber seiner zweifellos guten Reputation &#8211; endlich begreift, dass das Problem nicht die Irrelevanz der heimischen Kultur ist, dabei völlig außen vor lassend, ob man diese heimische Kultur persönlich gut findet, nein, das Problem, und das ist meine persönliche Vermutung, liegt in der Unzufriedenheit der Kulturredaktion begründet. Durch jenen Kommentar und andere Berichte schimmert immer wieder die Verdrossenheit ob der Tatsache, &#8220;nur&#8221; für die NW, &#8220;nur&#8221; in Bielefeld arbeiten zu müssen. Man sehnt sich nach Hamburg, Berlin, München, in wirklich kulturrelevante Städte. Am Horizont die weite Welt, doch auf Papier nur Bielefeld. Ist es so?</p>
<p>Lieber Herr Strecker, bitte akzeptieren Sie einfach die Tatsache, dass wir &#8220;nur&#8221; in Bielefeld sind. Und akzeptieren Sie, dass Kultur auch das sein mag, was Sie nicht mögen oder nicht nachvollziehen können. Sie müssen uns nicht mögen, um Gottes Willen. Sie sollen uns einfach wahrnehmen. Ein weiterer Artikel der Serie ist übertitelt mit &#8220;Zukunftsregion OWL: Macher gesucht!&#8221; Die Macher sind längst da, man muss nur die Augen aufmachen. In meinem und dem Falle vieler anderer reift ob Ihrer Nichtbeachtung immer mehr der Vergleich des Prophets im eigenen Lande. Verstehen Sie, der Punkt ist ja der, wir sind auf Bielefeld nicht mehr angewiesen. Wir würden aber gerne bleiben.</p>
<p><a name="lupe"></a><em><strong>Die besagte Folge</strong> der NW-Serie &#8220;OWL unter der Lupe&#8221; kann dank des freundlichen nw-news.de-Services <a href="http://www.nw-news.de/_img/_cnt/_nw/20081031_lupe.pdf">hier</a> als PDF heruntergeladen werden!</em></p>


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