The Soundtrack of our Lives
Jeder Mensch hat seinen Soundtrack. Ich weiß, ich hab meinen. In meinem Kopf läuft ständig Musik, irgendwelche Songs, die den Moment emotional begleiten, und auch wenn sonst niemand den Song hört, ich höre ihn.
Es gibt immer wiederkehrende Themen (=Songs), es gibt Songs, die ich einmal in meinem Kopf höre und nie wieder, und es gibt Songs, die tatsächlich im Hintergrund laufen – Kaufhausradio, Autoradio, Handy der Kids in der Stadtbahn. Musik bestimmt mein Leben und jeder Moment, jeder Tag, jedes Jahr hat seinen eigenen Soundtrack.
1999 hatte einen großartigen Soundtrack. Ein großartiger Soundtrack zu zwei großartigen Jahren, 1999 und 2000, zwei Jahre, die mich so prägten wie keine zuvor und wenige danach, der Soundtrack zu einer Zeit des Aufbruchs, der Verwirrung, der Traurigkeit und der unendlichen Euphorie. Der Soundtrack zu einer Beziehung und seinem Ende, eine Beziehung, die schließlich in einer wunderbaren und unersetzlichen Freundschaft mündete, die bis heute hält.
Der Soundtrack zu den ersten Texten, die ich schrieb, der Soundtrack zum Popkombinat, zur wunderbaren Berufschulzeit mit Schuster. Der Soundtrack meiner Adoleszenz. Musik, die mich so prägte, dass ich zwar heute immer wieder die Ausflüge in abseitige und reizvolle musikalische Welten genieße, aber immer wieder reuevoll in den Schoß des ersten Soundtracks meines Lebens zurückkehre.
Künstler wie Travis, Jimmy Eat World, The Get Up Kids, Sigur Ros, 3 Colours Red. 1999 war ein gutes Jahr. Und der Heinser, der Lukas Heinser, hat diesen Soundtrack so treffend beschrieben, die richtigen Songs derart magisch ausgewählt, diesen musikalischen Erweckungsmoment so wunderbar in Worte gefasst, dass ich derer nicht weitere verlieren möchte und einfach an den großartigen Blogbeitrag The Class of ‘99 auf coffeenandtv übergebe und aus tiefstem Herzen sagen möchte:
Danke, Lukas, für diese kleine Zeitreise. Ich wische mir grad eine kleine Träne aus dem Augenwinkel. You made my day.
Link- und Lesetipp: The Class of ‘99
(Teaserfoto: polaroidmemories, Lizenz)
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Oh, eines meiner Fotos hier auf der Seite
Ich bin gerührt.
Vor allem darüber, dass Du in meinem Text eine Tiefe gefunden hast, die ich gar nicht geschrieben, aber vermutlich gemeint habe.
Und nicht zu vergessen: BRITNEY SPEARS! hähä
[...] der liebe Lukas vergessen, begann seine Serie bereits mit diesem Artikel im Jahre 1999, der mich hier schon zu Begeisterungsstürmen [...]
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