Es geht uns nur um unseren „DSC Arminia Bielefeld“
UPDATE: Fans fordern den Rausschmiss Kentschs – hier geht’s zur Online-Petition. Viele vergleichen den Abstieg 2009 mit dem Abstieg 2003. Aber: Er ist anders. Schlimmer.
Das Desaster von 2003 kann man, nüchtern betrachtet, als dummen Betriebsunfall abtun. Nahezu gerettet, schaffte es die damalige Mannschaft nicht, innerhalb der letzten 4 Spiele auch nur einen einzigen Punkt zu holen und stieg so am 34. Spieltag doch noch als 16. ab. Der Gegner hieß damals, wie heute, Hannover 96. Und es gab weitere Parallelen zur jetzt zuende gegangenen Saison: Das erste Spiel fand gegen Bremen statt, der eigentliche Abstieg resultierte aus einem Spiel gegen Cottbus. Und: Am Ende stand eine Vereinsführung, die nicht sorecht damit umzugehen wusste, was gerade geschehen war. Der wesentliche Unterschied: Im Prinzip befand sich Arminia Bielefeld zur damaligen Zeit in einem Prozess, der nun von sovielen wieder heraufbeschworen wird: Einem Umbruch. So war der Abstieg von 2003 vielleicht aus seiner reinen Saison-Historie sogar unnötiger als der jetzige, jedoch deutlich weniger dramatisch.
Die Führungsspieler der folgende Jahre – allen voran Mathias „Holt den mal schnell von St.Pauli weg“ Hain, Detlev Dammeier und Rüdiger Kauf – waren erst kurz im Verein. Mit dem damals neuen Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch begannen zudem die Aufräumarbeiten im Vereins-Budget, die durch die desaströse Finanzpolitik der vorhergehenden Geschäftsführung so bitter nötig waren. Ein umsichtiger Geist zog in den Melanchthon-Straße und vertrieb das Chaos. Vorbei die Hau-Ruck-Einkäufe ausgedienter Liga-Stars wie Stefan Kuntz oder Bruno Labbadia, die für kurzfristige Erfolge gut waren, langfristige Entwicklungen jedoch nicht zulassen konnten. Mit der Ära „Kentsch” begann der genügsame Aufbau einer neuen, selbstbewussten Arminia mit einer Mannschaft, die aus sich selbst herauswachsen sollte. In Zeiten, da man kein Geld in die Hand nehmen konnte, um in spielerische Qualität zu investieren, da musste man ein Händchen haben, richtige Typen zu finden. Grasfresser.
Es gelang: Nicht nur der direkte Wiederaufstieg, sondern auch die folgende Jubiläuums-Saison 2004/2005 gehören wohl zu den erinnerungswürdigsten Spielzeiten der jüngeren Geschichte. Was sich dort auf dem Platz fand, war eine Mannschaft rund um die oben bereits genannten Hains, Dammeiers, Kaufs. Aber auch mit Spielern, die sobald nicht vergessen werden: Vata, Gabriel, Borges, Brinkmann, Westermann, Owomoyela. Buckley auch.
Gekrönt wurden diese schönen Jahre nicht nur durch tollen Fußball auf der Alm, sondern auch durch zwei DFB-Pokal-Halbfinals. Es zeigt sich: Guter Fußball war mit noch geringeren Mitteln möglich, als wir sie heute hatten. Alles was es brauchte war jemand im Management, der Ahnung vom Fußball-Geschäft hatte. Und jemanden, der, wie im vorhergehenden Posting erwähnt, gegen Kentsch anstinken konnte. Das Gespann von Heesen/Rapolder war dazu in der Lage. Die Nadel zeigte für Arminia eindeutig nach oben. Wir hatten alles in allem eine Vereinfsführung die nicht nur dazu in der Lage war, mit Geld zu haushalten, sondern daraus sogar Erfolg zu generieren.
Und dann wurde alles anders. Der Umbruch vom Umbruch bahnte sich bereits zu dieser Zeit an, als mit dem 1. FC Köln ein Verein, den wir auf Augenhöhe wähnten, andeutete, wie Bundesliga nunmehr funktioniert: Mit einem ordentlichen Geldbündel und hohlen Phrasen von UEFA-Cup und so wedelnd, lockten sie unseren besten Trainer der vergangenen 10 Jahre aus Bielefeld an den Rhein: Uwe Rapolder. Sowohl Verein als auch Presse versuchten das Versagen des DSC bei diesem Posten-Poker hinter Provinz-Possen um Kinobesuche und ähnliches zu vertuschen. Sie wuschen ein wenig dreckige Wäsche um vom eigentlich sportlichen Verlust abzulenken und dem damit einhergehenden Schaden, den Arminia Bielefeld genommen hatte. Ein Verlust, den Thomas von Heesen als Rapolders Sidekick und Nachfolger kurz abfedern, nie aber ganz wettmachen konnte. Sein Machtgerangel mit der Vereinsführung tat sein übriges dazu. Auch er musste irgendwann gehen. So verlor Armnia nicht nur eine Gallionsfigur sondern auch den Architekten der damaligen Mannschaft, da von Heesen eben oben erwähnter Manager war. Was folgte war ein hilfloses Stochern im Trainersumpf. So verbrannten wir in den auf Rapolder folgenden vier Jahren bis heute mit von Heesen, Geideck, Middendorp, Dammeier und nun auch Frontzeck und Berger ingesamt sechs Trainer.
Das damit einhergehende ständige hin und her von taktischen Grundausrichtungen und Spielphilosophien führte dazu, dass der eine Trainer Spieler einkaufte, die der nächste gar nicht nutzen konnte – und so viele Spieler, die eventuell unter Trainer A funktioniert hätten unter Trainer B untergingen. Ein Umstand, den man definitiv der sportlichen Leitung um Trainerstab und Management (in Person erst Saftig und dann Dammeier) ankreiden muss. Dadurch nutzte sich unser wichtigstes Kapital, das wir seit dem Abstieg 1999 bis zum Jubeljahr 2005 aufgebaut hatten, kontinuierlich ab: Die Mannschaft. Als um den Kern herum 2003 abstiegsbedingt wichtige Spieler wie Wichniarek, Rheinhardt, Dabrowski oder Diabang wegbrachen, war das noch zu verkraften, da zumindest ein Kern an Spielern intakt blieb. Als jedoch spätestens mit der Demission von Vata durch Middendorp und dem Karriere-Ende von Dammeier bzw. das durch ihn als Team-Manager verschuldete Ende von Hain genau dieser Kern auch noch in sich zusammenfiel, blieb von der Arminia der vergangenen Jahre nicht mehr übrig als ein Schatten ihrer selbst. Am Ende stand da der kleine Rüdiger Kauf alleine auf weiter Flur. Sollte den Geist einer Mannschaft halten, die längst nicht mehr war und war dafür einfach zu leise. Rübe sollte für das einstehen, was uns erst in und dann durch fünf Jahre Bundesliga getragen hatte: Der unbedingte Wille zum Sieg. Auch die Rückkehr der Arminen Wichniarek und Eilhoff konnten zwar darüber hinwegtäuschen, an den Tatsachen aber nichts ändern: Arminia Bielefeld war nur noch ein Verein, aber schon lange keine Fußball-Mannschaft mehr.
Und dies ist wohl das, was viele Fans als „schmerzhaft“ bezeichnen, wenn sie auf die Saison 2008/2009 zurückblicken. Das fürs erste etwas verloren gegangen ist, für dass es sich seit Jahren gelohnt hatte, auf die Alm zu gehen. So etwas wie ein Geist. Ein unsichtbares Bindeglied zwischen den Jungs auf dem Rasen und den Fans auf den Tribünen. Vielleicht sogar der häufig phrasierten „Region“. Gemeinsam war das über eine lange Zeit mit vielen Mühen entgegen aller Widrigkeiten wie Finanznöte, Häme und sportlicher Unterklassigkeit aufgebaut worden. Wir waren wer in Fußball-Deutschland. Für uns war und ist das, was wir besingen, bejubeln und manchesmal verfluchen kein Rechenspiel um Bilanzen und Geldanlagen und kein Marketinginstrument für unsere Stadt, das bekannter ist als Dr. Oetker und Olderdissen zusammen. Uns ist das alles egal. Wir wollen einfach am Wochenende ins Stadion gehen, Wurst essen, Bier trinken und die Jungs anpeitschen. Am Ende nach Hause gehen und wissen, wir alle gemeinsam haben das alles erreicht. Fans. Verein. Mannschaft. Und wir wollen verdammt nochmal stolz darauf sein können!
Wir alle gemeinsam waren, sind und werden immer genau das sein: Der „DSC Arminia Bielefeld“.
Also: Hören wir mit dem Jammern auf. Beginnen wir eben noch einmal ganz von vorne. Wir haben bewiesen, dass wir es können. Also können wir es wieder.
Tränen wegwischen. Fahnen raus. Trikots an. Auf geht’s.
(Was macht eigentlich Thomas von Heesen?)
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Sehr gut, der Geist den du beschwörst! Es muss aufwärts gehen. Absolut deiner Meinung, was Rapolder betrifft. Sehr gut resümiert. Ich wünsche unserem Vorstand ähnlich Durchblick – aber das ist ein hehrer Wunsch…
Allerdings wird mir nicht hundertprozentig klar, worauf du am Ende hinauswillst. Bemängelst du den Weggang / die Weggabe benannter Spieler? Du hast zwar recht, dass die Abgänge Arminia schwächten, aber nicht unbedingt, weil jene Spieler dann weg waren – immerhin waren Gabriel und Hain beispielsweise schon lange über ihren Zenit, genau wie Vata, von Rübe gar nicht erst zu sprechen, der maximal sechs, sieben wirklich gute Spiele zeigte diese Saison -, nein, Arminia wurde geschwächt, weil diese Spieler nicht gleichwertig ersetzt wurden. Und damit sind wir bei deinem richtigen Fazit: Uns fehlen Typen! Und das kann und muss man der sportlichen wie finanziellen Leitung zu Last legen: Die Mannschaft hat sich nicht weiterentwickelt, vor allem nicht weiterentwickeln können.
(Abschließend noch zu deiner letzten Frage: Warum Thomas von Heesen keine Alternative ist und warum er im derzeitigen Umfeld wenig Chancen auf erneutes Vertrauen hat – und das ausnahmsweise mit Recht – werde ich dir separat unter vier Augen erzählen, das gehört hier nicht hin.)
Naja, den Geist in Form von Patros, ähh, Pathos zu beschwören ist ja schon mal ein eine schöne Sache. Aber genau, wie ein Schiedsrichter noch nie eine rote Karte zurücknahm, genau so (und das klingt nun hart) hat das Einpeitschen eines Fans eine Mannschaft nach vorne gebracht, bzw. ein Tor mehr schiessen lassen.
NUR: Manche Spieler brauchen eben Krawall und Remmidemmi, um überhaupt eine halbwegs akzeptable Leistung abzuliefern. Das sind dann wieder die von dir beschriebenen Typen. Und die: Hat Bielefeld schon lange nicht mehr. Ob König Artur nächste Saison noch für den DSC kickt ist ja mittlerweile dahingestellt.
Und die Tatsache, dass nun alle nach einem neuen, altem Trainer schreien, spricht nicht gerade für die Lust auf Umbruch, sondern viel mehr für das Zurückholen von alten Erinnerungen gepaart mit dem Wunsch nach Erfolg. Rapolder hatte seine Zeit, die Betonung liegt auf HATTE. MIt der Ex-Freundin schlafen kann ja einmalig OK sein, aber auf lange Sicht funktioniert das nicht. Und das Szenario: Früher war alles besser, also konstruieren wird uns mal ein früher, ging ja schon mit MIddendorp schief. Rapolder hatte in Bielefeld wie ein Patriarch geherrscht, die ganze Geschäftsstelle hat ihn gehasst, weil er sich einfach nicht mit dem Fussvolk der Mitarbeiter abgab, die Mannschaft hat ihn verstanden und die Fans haben ihn geliebt. Das ist natürlich auch ein Gegengewicht zu Kentsch.
Nur: Eins dürfte klar sein: EIN RAPOLDER kommt gerne zurück, sein Salär liegt laut transferdaten.de auf 500.000-1.000.000 Euro, soviel müsste Bielefeld dann sicherlich bezahlen. Aber glaubt hier ehrlich gesagt noch irgendwer, dass ein Trainer einen JOB auf Grund von einer Herzensangelegenheit ausführt? Das ist dem genauso scheissegal, wie dem Fan, der jede Saison 10 Cent mehr fürs Bier bezahlt, er tut es eben und irgendwann ist die SOMA so weit in den Kopf eingedrungen, dass gar nichts mehr hinterfragt wird.
Und genau das braucht doch Bielefeld, laut diesem ganzen Forenbeiträgen, laut der so oft, wenn auch teilweise unsäglich hässlichen, Werbung mit diesen A6 Karten: Identifikation. Und die kann man nicht kaufen. Die hat man im Blut: Deshalb sollte man erstmal schauen, wer käme auf Grund seines Herzens in Frage, wer hat die Leidenschaft und den Willen, (Achtung: pathetischer Satz, den die Marketing-Abteilung von Arminia gerne verwenden darf, IHR SCHWEINEDIEBE) die Blauen wieder gen Himmel führen zu wollen. Und wer hat das Fachwissen, und wenn wenig Fachwissen, dann lieber Leidenschaft und Zeit geben und irgendwen dazu stellen, damit er noch was lernen kann.
Aber das wird alles nicht passieren. Man macht es so, wie jeder andere Verein auch: JMD holen, wahrscheinlich einen Trainer im Format eines Kleinwagens mit einkalkulierter Abwrackprämie, damit das auch ja nicht alles zu teuer wird und dann einfach wieder im Sumpf der Mittelmäßigkeit dahin siechen. Arminia nimmt kein eben Geld in die Hand, es gibt eben kein langfristiges Konzept, beim DSC werden laut Organigramm noch Arbeitsfelder in verschiedenen Abteilungen von ein und der Selben Person ausgeführt (Watt der KEntsch da oben kann, datt kann die Geschäftstelle Marketing /Merchandising und CO. schon lange) kurzum: es wird eben nicht demokratisch, sondern patriarchisch gehandelt, denn da hiess es ja schon:
Der König ist tot, lang lebe der König.
ps: Thomas von Heesen sitzt zu diesem Zeitpunkt gerade in einem Spielcasino. Höchstwahrscheinlich nicht sein eigenes.
Ich weiß ja nicht, wer Ihr seid und wo Ihr herkommt;-) Aber das ist ja wohl das Geilste, das ich je von Leuten gelesen habe, nachdem Verein abgestiegen ist. Habe mich übrigens am Sonntag per Mail nach ner Mitgliedschaft erkundigt. Ich bin einfach begeistert! Macht’s gut!
“die oben bereits genannten Hains, Dammeiers, Kaufs”
…ui, wie viele Spieler gleichen Namens waren’s denn bei der Arminia?
…Personal meinte ich natürlich.
etwas viel Pathos am Ende, aber sonst sehr gut geschrieben. Ich sehe irgendwie kaum eine Chance aus diesem Teufelskreis (Schwick – Kentsch – variierender Trainer/Geschäftsführer Sport) zu entfliehen, da wir dazu nicht zu sehr abstürzen werden.
Ich habe unserem Kader immer Bundesligatauglichkeit attestiert (vllt. mit noch einem Stürmer mehr, aber nicht unbedingt), es hat oft nur der letzte Wille gefehlt bzw. wurde zu selten nachgesetzt, wenn man mal geführt hat. So glaube ich, dass wir auch nächste Saison um den Aufstieg mitspielen und es vllt. auch wieder schaffen, da wahrscheinlich nicht sonderlich viele Stützpfeiler der Mannschaft wegbrechen werden.
Ganz oben jedoch wirds schwerer denn je, da wir so einen Glücksgriff wie damals Rapolder sicher nicht nochmal haben (man mag kaum glauben, dass wir damals für unseren “Konzeptfußball” positiv in der Sportschau/Presse erwähnt wurden), sodass wir wieder richtig schön Fahrstuhl werden. Man darf ja nicht vergessen, dass wir nur so gut bis zuletzt dastanden, weil die anderen auch so schlecht waren.
Irgendwie sehe ich ganz schwarz für die nächste Saison und glaube, dass ich noch weniger im Stadion sein werde, dazu sind die Anstoßzeiten einfach zu bescheiden und die Zeit in Bielefeld zu kostbar, wenn man mal vom Studienort anreist (da is mir das eigene Spiel “Um die Wurst” deutlich wichtiger)
Immerhin gehts auswärts wieder gegen den KSC, die haben die beste Wurst
@matze:
wie kann man einerseits um den Aufstieg mitspielen und ein paar Sätze später schwarz sehen?
Sollte, was garantiert nicht passieren wird, Bielefeld 2010 um den Aufstieg mitspielen, dann haben doch alle alles richtig gemacht und es wird wieder keine Veränderung in der möbialen Schleife des am Sessel-klebens-der Oberen statt finden. Nut Not macht erfinderisch und Elend stärkt den Mut.
Und das Bielefeld nicht das Gleiche Schicksal wie Rostock in dieser 2.LigaSaison ereilt, mit einem möglichen Abstieg und eine Durchreichung in Liga 3, halte ich für gar nicht mal so ausgeschlossen.
Eine Mannschaft, der Bundesligatauglichkeit attestiert wird und trotzdem absteigt, wird rein aus dem psychologischen Konsenz heraus das Gleiche in Liga 2 passieren. Da ist nämlich gar kein so großer Unterschied mehr zwischen der Spielstärke. Von daher wäre es ein Erfolg, wenn der DSC im nächsten Jhr irgendwo im Sumpf der Mittelmäßigkeit, vielleicht einen einstelligen Tabellenplatz, landet.
Spricht zum Beispiel einer der Verantwortlichen des Vereins in den nächsten Tagen vom sofortigen Wiederaufstieg, so kann man eigentlich nur darüber lachen. Aber dann weiss man auch, dass es Menschen gibt, die sich so lange etwas einreden können, bis sie es glauben und gar nicht mehr merken, wie Abseits das alles ist.
Zwei Sachen MÜSSEN passieren, damit sich etwas ändert: Geld in die Hand nehmen, Management austauschen. Sonst wirds nie was!
Gerade da liegt doch der Hase im Pfeffer. Wenn es sportlich gut läuft, sinkt die Wahrscheinlichkeit an Reformen, läuft es schlecht, ist es irgendwie auch beschissen. Das meinte ich mit meinem Schwarzsehen, obwohl ich glaube, dass ein zweites Jahr zweite Liga, vielleicht sogar ein mit Rostock vergleichbares Schicksal recht heilsam wäre.
Im Grunde herscht doch das gleiche Dilemma, das Mischa vorm letzten Spieltag geschilder hat. Als Fan wünscht man sich sportlichen Erfolg, aber besser wäre es in die andere Richtung.
Im Grunde bin ich aber sehr ratlos wie es weitergehen soll, ich würde nur eine Zukunft ohne Schwick und mit einem Präsidenten mit Format sehr begrüßen.
Meine Prognose nach den letzten Tagen und Ereignissen (Dammeier bleibt, die Führung poltert gegen alle, nur nicht sich selbst, keine Informationen/Erkenntnis zu Wechseln etc. aus dem Verein) sieht so aus: Wir holen uns einen durchschnittlichen Trainer, spielen eine desolate Hinrunde in Liga 2, die uns irgendwo im hinteren Dritteln landen lässt und dann knallt es richtig.
das wäre eine Möglichkeit. Aber in Anbetracht der Lage ist es so, dass, wenn wir über so ein Szanario spekulieren, dann besteht auch die Möglichkeit, dass die Herren Schwick und Co das auch wissen.
Zur Zeit wird ja über das Trio Büskens, Moulder und Reck spekuliert, aber ehrlich gesagt:
Wenn die nicht ganz doof sind, dann tun sie sich das nicht an.
(((Wenn man mal vergleicht, wie viele Punkte die drei pro Spiel für Schalke als Trainer geholt haben, dann sind erfolgreicher als Slomka, Rangnick und Co…..)))
Wobei Schalke auch die gleiche, wenn nicht gar größere Chaotenvita wie / als Bielefeld besitzt: Nur eben ohne Geldsorgen….
Es zeigt sich aber eben, dass die Herren Schwick und Co. aus irgendeinem Grund – denkbar wäre, Sie wissen etwas, dass wir noch nicht wissen – ein dickes Fell haben. Im Falle weiteren Scheiterns wird aber der Druck von außen (Fans, Presse, Stadt und Wirtschaft) so hoch werden, dass Sie keine Wahl mehr haben.
Wünschenswert wäre, wie von Herrn David angesagt, dass die Wirtschaft mehr Druck ausüben würde.
War Frontzek vor seinem Engagement bei Arminia nicht gerade als erfolgloser Trainer bekannt geworden?
Schöner Artikel im kicker
http://www.kicker.de/news/artikel/509421/
dachte ich erst, bis ich sah, dass sie doch sehr in der NW abgeschirben haben
http://nw-news.de/sport/dsc_arminia/2962328_Das_Regime_Kentsch.html
Dass es so schlimm ist, hätte ich allerdings nie gedacht
Super sache diese online petition wäre da niicht die tatsache dass ipetitions kostenpflichtig ist bzw Man soll nach unterzeichnung geld spenden=totale scheisse Weil jeder da weg klickt Oder ist das nur beim iPhone so …
Lalala: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/2963944_Arminia-Kritik_2.0.html?em_index_page=1
[...] die Medienberichterstattung zum Fall Kentsch, die Blogboys-Diskussion sowie die Revolution der Fans (die Kritischen Arminen, Blog 5 und die [...]
Hallo Freunde,
ich fasse mich kurz: Wir sehen uns in Paderborn!
Aber nicht lange.
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