Die Boys

Zwischen Tweets und Slams finden wir die Geschichten, in denen wir Held sein dürfen. Oder auch nicht. Kommt auf den Tag an.

Globales

Mit den großen Augen eines kleinen Jungen. So schauen wir auf die Welt. Lasst uns drüber reden, dann schläft man nachts auch besser.

Kultur

Es gibt kein “oder”. Kracht und Moore, Tintin und LOST, Dresen und blond. Wir mögen vieles. Über manches schreiben wir.

Bielefeld

Wir leben und wir lieben hier. Mit Leidenschaft, Herz und Ironie. Das ist unsere Stadt. Und das sind ihre Geschichten.

Bälle & mehr

Und Samstags auf Block 2 wird uns immer wieder bewusst, warum Fußball für uns nur Arminia ist und alles andere irgendwie nur Sport.

Home » Allgemeines
So, 22.03.2009 | Rouven Ridder4 Kommentare

Warum überhaupt ein Bücherregal?

sloterd

Als Intellektueller weiß man erst dann, dass man es geschafft hat, wenn man vor einem Bücherregal interviewt wird. Oder in der Uni. Natürlich gerne auch in Talkshows der dritten Programme, allerdings sind dort meistens noch viele Leute mehr zu größeren Runden versammelt.
Ist aber nur die eigene Meinung gefragt, dann muss unbedingt das Bücherregal im Hintergrund her. Anders geht es nicht und es ist fast ausnahmslos so. Aber warum überhaupt?

Eine nahestehende Akademikerin sagte zu mir: “Sollte ich einmal zu irgendetwas interviewt werden, dann will ich, dass hinter mir ein “Wendy”-Poster hängt!” Eine interessante Vorstellung, doch leider wird sie kaum Einfluss auf die Entscheidungen der Redakteure und Kameraleute haben können. Der visuelle Eindruck zählt und die Autorität des Interviewten darf vom Zuschauer nicht hinterfragt werden. Beim Intellektuellen oder Akademiker müssen dafür nun einmal Bücher herhalten, sonst wirkt er deplatziert.

Die Idee mit dem “Wendy”-Poster finde ich aber für so manchen Sketch als ganz hervorragend geeignet. Man nehme einfach einige Personen und lasse sie erzählen, vor einem Hintergrund, der mit dem Thema absolut nichts zu tun hat. Peter Scholl-Latour sagt etwas zur Nahostkrise, während hinter ihm das Nachtleben in einem Gayclub abgeht. Welch schöne Vorstellung.

Weitersagen:

  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Ma.gnolia
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Pownce
  • Print this article!
  • Reddit
  • Spurl
  • Technorati
  • Tumblr
  • TwitThis

Verwandte Beiträge:

  1. Warum Deutschland kein Land der Innovationen ist

Related posts brought to you by Yet Another Related Posts Plugin.

4 Kommentare »

  • kaeptNKaracho said:

    Tja so is dat!

    sehr interessanter und richtiger gedanke.
    damit etwas „so richtig zieht“ ist das gesamtkunstwerk eben entscheidend.
    auch wenn jemand totalen stuss verzapft, kann man mit visuellen mitteln noch einiges rausholen.
    ob es nun das bücherregal, ne (landes)fahne, das wendy poster oder der gayclub ist ;-)

    P.S.
    danke für mein erstes lächeln des tages :-)

    @DieLiebeSonne: Niemand erobert den Teutoburger Wald!!!

  • Rouven (author) said:

    Gern geschehen (wg. des “P.S.”)

    @DieLiebeSonne: Niemand!!!

  • Simon said:

    Wer viele Bücher hat, der hat auch die Chance viele zu lesen.
    Wer auf dem Jahrmarkt steht und über den Nahostkonflikt redet wirkt nicht sehr vertrauensvoll.

  • Onkel Otto said:

    Das sind die Codes.

Kommentar hinterlassen!

Schreibe einen Kommentar zu diesem Beitrag oder führe einen Trackback von der eigenen Seite aus.. Du kannst die Kommentare auch per RSS-Feed abonnieren.

... sei freundlich und bleib beim Thema.

Folgende Tags sind zugelassen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Dies Weblog nutzt Gravatars. Um auch einen Gravatar einzurichten, hier registrieren: Gravatar.