Die Hochkonjunktur des Recyclens
Man hat uns lange vorgegaukelt, Gewinne und Produktionen könnten ständig maximiert werden. Nun stehen wir da und sind eines Besseren belehrt worden. Ringsherum stehen haufenweise Autos, die keiner kaufen mag, und in die gelben Säcke passen diese auch nicht mehr vor lauter, zuhauf konsumierter Tetrapacks und Ravioli-Dosen.
Bei Neatorama ist ein Leser bereits einen kleinen, aber feinen Schritt weiter im Abfinden mit der drögen Situation: In Windeseile hat er aus einer Pringlesdose, ein paar alten Lautsprechern und etwas Heißkleber eine iPod-Dockstation gebastelt.


Dies ist ein Beispiel dafür, dass sich in den Zeiten des Stillstands viel eher die Chance bietet, innezuhalten und nach Alternativen umzusehen. Warum den Weltraum erforschen, wenn man auf der Erde noch immer nicht alles kennt und weiß?
Nun, in den Zeiten der Krise, ist mehr von solcher Innovation gefordert. Man darf die Augen vor seinem Müll nicht verschließen, dann benötigen wir auch gar keinen Fortschritt mehr. Innovatives Recycling heißt die Devise der Krise, Postmodernität at it’s best. Und dann ist im gelben Sack vielleicht auch wieder Platz für einen Touareg (oder für iPod-Dockstationen).



















“Sach mal, Mami, hast du meine Anlage in den gelben Sack geschmissen?”
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