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Di, 10.02.2009 | Mischa-Sarim Verollet11 Kommentare

Alles nur geklaut?!

Vielleicht ist es Zufall. Vielleicht auch nicht. Beurteilen kann ich das als Laie nicht. Und den grundsätzlich sympathischen Jungs von Polarkreis 18 will ich beim besten Willen nichts Böses unterstellen.

Aber wenn ich was zu sagen hätt’: Ich würde sie mit dem Lied “The Colour of Snow” wegen smells like Plagiat in Sachen Refrain (es geht nur um den Refrain) nicht beim Bundesvisionsongcontest auftreten lassen. Die Ähnlichkeit ist, wie sagt man so schön, frappierend. Aber wie gesagt – kann auch Zufall sein. Wer weiß es schon.

Urteilen Sie selbst!

The Colour of Snow (Polarkreis 18) vs. Patience (Take That)

(Teaserfoto: lovelypetal, Lizenz)

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11 Kommentare »

  • little james said:

    Ich höre zwar nicht so eine große Ähnlichkeit mit Patience, aber wenn du eine Unterschriftenaktion zum Ausschluss machst, dann unterschreib ich gerne. Zweimal.

  • Mischa-Sarim Verollet (author) said:

    Nochmal: es geht nur um den Refrain. Und ich kann mich natürlich irren.

  • AndreasK said:

    Hm, kann ich nicht finden. Ob Plagiat oder Zufall, ist im Musikbereich ohnehin selten lupenrein zu klären.

    Und dann gebe ich noch zu bedenken.

    Also, wo anfangen? ;o)

  • @irsign said:

    Kann da auch im Refrain nur mit SEHR viel Phantasie gewisse Ähnlichkeiten an einer Stelle heraushören.

  • Mischa-Sarim Verollet (author) said:

    Ich sag’s mal so: Es gab schon für weitaus weniger Ähnlichkeit saftige Plagiatsprozesse… Und wer im Refrain keine Ähnlichkeit hört hat aber wirkliuch mal Tomaten auf den Ohren ;) Die Tonfolge ist die selbe bis auf den letzten Ton… Aber vielleicht bin ich da auch sehr hörempfindlich, weil ich selber Musik gespielt habe früher…

    @AndreasK: Das Video ist aber echt cool, dass du verlinkt hast ;)

    Übrigens finde ich das Polarkreis-Lied toll. Bloß: Ein bisschen mehr Fantasie beim Refrain hätten sie echt haben dürfen.

  • Knattertons Erben said:

    Ist es nicht einfach nur “gesämpelt”?

  • AndreasK said:

    Abba der Wikipeeedia hat gesagt, dass Musikplagiate da anfangen wo vier oder fünf Takte identisch sind – Takte, nicht Töne. Und was der Wikipedia sagt, das stimmt. Fast immer sogar … so. nämlich.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiat#Musik

  • AndreasK said:

    @Mischa: Das Lob gebührt den Datenvandalen: http://www.datenvandalen.de/?p=1551

    Und wenn ich jetzt noch lerne, Link, verlinkten Text und Tooltip auseinander zu halten und richtig zu verwenden, wird’s das nächste Mal noch besser ;-)

  • 28 d, 6 h, 42 m, 12 s said:

    also ich höre bei den vocals ab der ersten strophe auch ein bisserl madonna mit “the power of goodbye” heraus. und vorm refrain (aahaaa…) natürlich die ersten 4 von john farnham’s refrain in “you’re the voice”!

  • AndreasK said:

    Weil wir grade drüber plaudern, hättich ma gern ‘ne ganz ähnliche Frage.

    Das hier ist die Metal-Band “Amom Amarth” mit dem Song “Guardians of Asgaard”. Muss man nicht mögen, aber man achte bitte trotzdem kurz auf das dominante Hammer-Riff ab Sekunde 15: http://www.youtube.com/watch?v=WoNlIjG54yk

    Und hier hört Ihr die neue Single der Mädels on “All Ends”, wird heute offiziell veröffentlicht*: http://www.youtube.com/watch?v=9ajJlX5RRGs

    Also, da höre ICH eine Ähnlichkeit. Die Tonfolge ist nicht identisch, aber das Thema und die Spielart des All-Ends-Riffs haben mich sofort an Amon Amarth denken lassen.

    Spinn ich?
    -

    *Nein, ich habe _keinen_ Werbevertrag.

  • randy said:

    Jo, sind eindeutig die gleichen Akkorde ein bisschen schneller gespielt und anders Instrumentiert. Allerdings ist das halt auch Pop Musik, bei der fast jedes Lied gleich klingt. Dreißt ist in diesem Fall, dass die ja mit der Stimme am Anfang des Refrains auch so hoch gehen, wie bei dem Take That ding. Und gerade solche Spielereien bilden ja einen Earcatcher, wodurch der wiedererkennungswert gesteigert werden soll.
    Aber…es könnte sogar sein, dass da der gleiche Produzent hinter steckt oder die genehmigung des Labels gegeben ist. Wenn man mal die verstrickten strukturen der Plattenlabels betrachtet wird man schnell fest stellen können, dass sogar die Labels die ehemals als noch so alternativ galten plötzlich zu BMG oder Universal gehören, bloß unter der Flagge des “Independent Labels”. Könnte mir sogar vorstellen, dass diverse Plagiatsstreite gewollt ausbrechen um eine “noch” unbekannte Band zu hypen.

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