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Mo, 08.12.2008 | Mischa-Sarim Verollet10 Kommentare

Die Forsi&Mischa Show (2)

(youtubedirectforsi in hoher Qualität, in normaler Qualität)

Das Bielefelder It-Girl Forsi und der Slam Poet Mischa wollen eine Show machen. Im Internet. Haben ja viele. Jetzt auch sie.

In der zweiten Folge erforschen Forsi&Mischa die Zeit.

(Musik: Pornophonique – Sad Robots)

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10 Kommentare »

  • Lampe said:

    Sehr verstrickter Handlungsstrang, gut das ihr Zeit hattet…

  • derolaf said:

    Der absolute Wahnsinn!!!

    Die Fortsetzung der ForsiundMischaShow wurde ja schon seit langem von der Fachwelt fieberhaft erwartet. Und jetzt, noch pünklich zum Weihnachtsfest, ist sie endlich online.
    Eine Folge, die es in sich hat. Auf den ersten Blick vielleicht ernüchternd, aber nach dem drei- bis siebzehnten Mal erkennt man den tiefgründigen Nachdruck in ihrer Authenzität.
    Eine Folge, die unterschwellig mit sehr viel Oppurtunismus und Mannigfaltigkeit in ihrer subtilen Art und Weise arbeitet. Spricht sie doch vielen aus der Seele, die nur einmal ausbrechen möchten aus ihrem schnörkellosen Leben.
    Scheinbar unspektakulär arbeiten sich diesmal die beiden Protagonisten durch ihre Folge. Doch gerade die kleinen, bewußt provokant gesetzten Aktionen weisen auf die Missstände und Ängste in unserer Gesellschaft hin: Dieses erste kurze Innenhalten der Protagonistin bei Min. 3.03 zeigt erste Selbstzweifel an, was quasi als Vorbote der Steigerung in einem kritischen Blick auf das Handwerkszeug in Min. 3.23 ausufert: “Wer bin ich? Was mache ich hier eigentlich, bin ich noch auf dem richtigen Weg meines Lebens? Wo ist mir?” Bei Min. 4.18 dann der kurzzeitige Tiefpunkt; so wirkt sie doch beinahe in ihrem Selbstzweifel fast eingeschlafen, droht sich mit ihrem Therapiewerkzeug selbstzuverstümmeln, aber am Ende ist es doch wieder dieser kritische, alles hinterfragende Blick auf die Dinge, die direkt vor ihrer Nase liegen. Jaja, manchmal muß man im Leben schon sehr genau hinsehen, um sich seiner selbst und seinem Über-Ich noch zu vertrauen. Bei Min. 5.59 droht dann die Situation fast zu entgleisen, soviel Frust und Hilflosigkeit drückt die Protagonistin in ihrer Körpersprache aus. Und von alledem scheint der in der Zeit gefangene Protagonist nichts mitzubekommen. Es geht aber nochmal gut, sie rafft sich hier noch einmal in ihrer ganzen Kraft auf und steuert die Handlung direkt auf die große Wende zu: Das ominöse Telefonklingeln ab Min. 6.24; es klingelt, dann Stille, es klingelt erneut, dann wieder Stille. Der Zuschauer ist aufgewühlt, so scheint es doch, dass das Telefonklingeln erst beim zweiten Mal wahrgenommen wird und dann auch nur von der weiblichen Protagonistin. Was wollen uns die beiden hiermit sagen? Ist das hier die Krümmung der Zeit, auf die im Titel bereits hingewieden wird und die hier mit einer Joachim-Bublathschen Gelassenheit anhand einer Alltagssituation dem Zuschauer unterschwellig vermittelt werden soll? Und ist diese Phänomen X-chromosomal behaftet?
    Wir wissen es nicht. Der Zuschauer steckt da nicht drin, will er auch gar nicht, …obwohl er reinpassen würde, das musss an dieser Stelle auch nochmal gesagt sein.
    Wir können also nur auf die nächste Folge warten, wo sich endlich der Schleier der Ungewissheit lüftet. Herrlich wie hier die beiden Protagonisten den Bogen spannen und die Diskussionen über diesen Beitrag und die noch kommenden entfachen. Man darf gespannt sein.
    Schon jetzt haben sie ein Zeichen gesetzt!

  • Der G. said:

    Die Forsi-und-Mischa-Show Folge 2 steht bester Tradition des italienischen Regisseurs Carlo Crematori, dessen kompromisslose Werke die Sehgewohnheiten des Publikums immer wieder neuen Belastungsproben ausgesetzt und dem festgefahrenen Erzählkino neue Impulse gegeben haben. Mit ihrer radikalen Bildsprache wird die Forsi-und-Mischa-Show Folge 2 in der internationalen Showszene für eine umfassende Trendwende sorgen und eine Neudefinition des gesamten Mediums Internet herausfordern.

  • LeSven said:

    Ich wusste nicht dass Forsi häkeln kann…und dass Mischa so lange für den Cartoon in der zeitung braucht…

  • Rouven said:

    für den Cartoon der ZEIT von vor mindestens zwei Wochen.

  • ben_ said:

    Also erstens ist das wie deutlich zu erkennen ist Die Zeit Ausgabe 43 2008, die folglich vom 16. X 2008 ist. Da ist “vor mindestens zwei Wochen” zwar korrekt aber etwas untertrieben.

    Zweitens finden sich in der Zeit keine “Cartoons”. Wenn überhaupt sind das satirisch, politische Karrikaturen. “Cartoons”. Ts.

  • Rouven said:

    @ben_: hab immer nur die letzten beiden hier zur Kontrolle. Ab dann: Müll!

  • Mischa (author) said:

    @Rouven: Müll? Wirfst du die Zeit immer direkt unten in die Tonne? Weil in unserem Stapel ist immer irgendwie nur die NW… und die Zeit bei uns im Stapel würde sich doch gut machen ;)

  • frau mü said:

    ist das lisas schal? mehr sag ich dazu nicht.

  • anca said:

    ohooo action pur…10minuten gefesselt ähmm am bildschirm gestrickt:)

    macht weiter so…lasst euch zeit dabei^^

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