Watchmen – Der Film
Wie wäre die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts verlaufen, wenn die Amerikaner wirklich Zugriff auf Superhelden gehabt hätten? Und was, wenn die liberale Politik der 1970er diese Superhelden verstößen hätte? In diesem Szenario siedelten 1986 Alan Moore als Autor und Dave Gibbons als Zeichner ihren Monumental-Comic „Watchmen“ (Amazon-Link) an.
Wer Comics liebt, kennt dieses Meisterwerk. Wer sich für Comics interessiert, sollte es nicht verpasst haben. Ausführliche Infos natürlich in der Wikipedia. (Ich verlinke bewusst auf den deutlich ausführlicheren englischen Artikel. Einen deutschen gibt es natürlich auch.)
Nun kommt am 5. März 2009 die Verfilmung in die deutschen Kinos (Offizielle Website) und wird, wie annodazumal „Herr der Ringe“, Scharen von Nerds und Geeks aus ihren Kellerverliesen in die Lichtspielhäuser treiben. Mich auch. Alle bisherigen Trailer lassen vermuten: Zurecht. Denn wie beim „Herr der Ringe“ wurde auch hier viel Liebe ins Detail gesteckt – um einem Meilenstein der Comic-Historie eine würdige Verfilmung folgen zu lassen. Ach, ich bin wirklich gespannt, was von der Komplexität der Handlung bleiben wird. Überhaupt ist der Comic mit seinem fast durchgängig starren Panel-Layout von 4 x 4 Panels nahezu prädestiniert für eine Verfilmung. Sicherlich mit Änderungen. Aber ein Film ist ein Film und kein Comic und muss anderen Gegebenheiten Rechnung tragen. (Achtung Spoiler. Wer das Comic nicht kennt, erst im nächsten Absatz weiterlesen: Schon jetzt ist es offiziell: Die Szene mit der Riesenkrake zum Schluss der Geschichte, die dazu führt, dass die Menschheit zusammenrückt, entfällt. Wie das gelöst wird, ist noch nicht bekannt. Da es sich jedoch um eine Schlüsselszene handelt, kann man sie nicht ersatzlos streichen.)
Nun jedenfalls gibt es den neuesten Trailer endlich in HD-Qualität fernab von YouTube. Und der Trailer verspricht einen wundervollen Kino-Abend. (An alle Kulturpessimisten, die es sich nicht nehmen ließen „The Dark Knight“ in so hohe Sphären zu hieven, dass er nur verrissen werden konnte: Ich reden von einem wundervollen Kino-Abend. Nicht von einer Kulturrevolution. Ich erwarte gute Unterhaltung, kein Sozialdrama! Jedenfalls wird dieser Film – sehr sicher – nicht im Lichtwerk laufen. „Popcorn-Kino“ ist das Wort. Exzellentes „Popcorn-Kino”.)
„Watchmen”-Trailer bei Apple anschauen
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Der Trailer hat ein vor Geilheit sabberndes Etwas hinterlassen, der Hammer. Das bestätigt nur meinen Plan, in diesem Jahr einfach Jedem den “Watchmen”-Comic zu Weihnachten zu schenken.
Nicht einmal Jeffrey Dean Morgan kriegt mich in den Film – und das will was heißen.
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