Boozy Bundeswehr
Wenn die Römer irgendwo eine Kolonie gegründet hatten, war das Erste, was sie taten, eine Kanalisation zu bauen. Würden die Deutschen ebenfalls koloniale Ansinnen verfolgen, gründeten sie zunächst einmal eine Brauerei. Dass der Gedanke nicht ganz so abwegig ist, kann man an dem Tsingtau-Bier sehen, welches in chinesischen Restaurants bestellbar ist (oder glaubt Ihr etwa, darauf sind die selbst gekommen?).
Den Afghanistan-Feldzug lässt sich selbstverständlich nicht mit Weltmachtsphantasien in Verbindung bringen, doch auch dort als Soldat möchte der Deutsche anscheinend nicht auf seinen Alkohol verzichten:
German forces in Afghanistan have received over a million liters of alcoholic beverages this year, according to press reports. This figure includes 990,000 liters of beer and 69,000 liters of wine and sekt (German sparkling wine). [...]
German soldiers have a daily beer ration of two half-liter cans each. During the first half of the year, German troops in Afghanistan reportedly consumed 512,000 liters of beer and 42,000 liters of wine and sekt.
Hoch die Tassen, mit Vivat, und benebelt dem Sensenmann in die Augen blicken.
So lässt sich das an- oder weggesprengt werden immerhin leichter ertragen.
Wenn, ja, wenn es nicht sogar seit geraumer Zeit unter der dortigen KSK die Gepflogenheit gäbe, Alkohol gegen warme Kleidung bei den US-Truppen einzutauschen (siehe). Die US Army hat nämlich ihren Soldaten das Trinken von Alkohol verboten.
[via]
(Foto: phunkstarr, Lizenz)
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Über die Römer und ihre zivilisatorischen Bemühungen läßt Joseph Conrad seinen Protagonisten Marlow in Herz der Finsternis folgendes sagen.
Was das mit der Bundeswehr zu tun hat, darf sich jeder selbst ausdenken.
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