Comics sind die neuen Romane – ein paar Empfehlungen
Eine Parallelität der Ereignisse: Nahezu zeitgleichen sind _ben, Stefan und ich auf die Idee gekommen, sich mal wieder den Comics zu nähern. Da ich damit nach meiner Meinung relativ weit fortgeschritten bin, gibt es heute auf die Schnelle mal ein paar Amazon-Links auf Comics, von denen ich meine, dass man sie gelesen haben sollte. Da Stefan gestern danach fragte, ist die Liste recht „Batman“-lastig. Aber das ist ja nicht schlimm, oder?
(Alles Amazon-Partner-Links. Wenn Ihr was kaufen wollt, nutzt die. Dann habe ich auch was davon.
Batman – Das erste Jahr
Batman – Die Rückkehr des dunklen Ritters
Was wäre Batman heute ohne die beiden Frank Miller-Geschichten aus den 80ern. „Das erste Jahr“ hat er „nur“ geschrieben, „Der dunkle Ritter kehrt zurück“ hat er gleich auch noch gezeichnet. Und besonders „Der dunkle Ritter kehrt zurück“ ist wohl das Standard-Batman-Werk und einer der ganz großen Meilensteine der Comic-Literatur. Ganz bestimmt mein liebster Comic! Ein Pflichtkauf.
Batman – The Killing Joke
Batman – A Death in the Family
Schon etwas älter, aber dennoch bleiben diese beiden Comics wohl für immer Meilensteine im Batman-Universum. Killing Joke wurde von keinem geringern als Alan „Watchmen“ Moore geschrieben und erzählt die Entstehung des Jokers. Das Verhältnis, dass dieser hier zu Batman hat war wohl eine der Hauptinspirationen bzgl. dieser Schicksals-Gemeinschaft im Film „The Dark Knight“. „A Death in the Family“ gliedert sich schon rein zeichnerisch in die Batman-Comics der 70er und 80er.
Mein aktueller Lieblingszeicher ist eindeutig Jim Lee. Was der aus seinem Bleistift herausholt ist das beste an Comic-Kunst, dass mir seit Cam Kennedy untergekommen ist. Entdeckt habe ich ihn durch den krassen Sonderband „All Star Batman“, eine Geschichte geschrieben von Frank Miller, die zeigt, wie eine Mischung aus dem Batman, wie wir ihn kennen und dem „Marv“ aus Sin City wohl aussehen würde. Achtung: Diesen Comic sollte man nicht ganz ernst nehmen. Sonst macht er nämlich keinen Spaß.
Wieder klassischer ist der Batman in der Hush-Serie. Geschrieben von Jeph Loeb. Gezeichnet von Jim Lee. Die vermutlich schönste Interpretation des Batman-Stoffes seit dem „Dunklen Ritter“.KAUFEN!
Wenn man Superhelden-Comics mag, muss man „Watchmen“ natürlich gelesen haben. Das Jahrhunder-Werk, der Standard. Geschrieben von Alan Moore, wird es gerade mit großen Aufwand verfilmt. Alle Ausgaben gibt es natürlich bei Amazon.
Gerade steige ich in die Comic-Serie „100 Bullets“ ein. Der Anfang ist vielversprechend: Die Protagonisten der in sich abgeschlossenen Episoden bekommen von einem mysteriösen Mann 100 Pistolen-Kugeln, die nicht rückverfolgbar sind. Damit können sie also töten, wen sie wollen. Was für eine großartige Idee.
Soviel erst einmal. Ich werde in den kommenden Tagen mal mein Comic-Regal genau durchsehen und weitere Empfehlungen nachschieben.
(Dieser Beitrag wurde ursprünglich am 8.9.2008 auf www.mental-ground-zero.de gepostet.)
Foto: © photocase.com, cydonna
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